22. Oktober 2010
Die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, ist eine in den letzten Jahren immer häufiger Diagnose, die vor allem Eltern zu hören bekommen. Betroffene Kinder können aufgrund einer psychischen Störung keine Dinge erledigen, die eine größere Konzentrationsspanne verlangen und sie haben einen überdurchschnittlichen Bewegungsdrang. Das macht effektives Lernen in der Schule für diese Kinder schier unmöglich.
Ärzte stellen fest, dass ADHS nun auch zunehmend bei Erwachsenen diagnostiziert wird. Die Mediziner gehen davon aus, dass nicht etwa immer mehr erkranken, sondern das vielmehr die Erwachsenen ein besseres Bewusstsein für die Krankheit haben und nun mit dem Symptomen vermehrt den Arzt aufsuchen. Bislang gab es wenige Fälle von Erwachsenen mit ADHS, da die Symptome anders als bei Kindern dem Umfeld selten auffallen. Während die Kinder motorisch unruhig sind, betrifft es bei den Erwachsenen eher das Seelenleben. Diese innere Unruhe fällt dann natürlich nur den Betroffenen selbst auf. Da aber immer mehr Menschen über ADHS aufgeklärt sind, begeben sich mehr mit ihrem Verdacht zum Arzt.
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