Eine Grippe-Erkrankung ist für niemanden ein Spaß, erst Recht nicht für Kinder, die schon ein anderes Bündel mit sich herumschleppen, nämlich Asthma.
Da die Grippeerreger sich ausgerechnet die Regionen aussuchen, die beim Asthmatiker sowieso schon gereizt sind, nämlich Atemwege und Lungenbläschen, sollte eine Grippe-Erkrankung möglichst vermieden werden.
Kinder mit Asthma laufen Gefahr, nach der Grippe auch noch eine Lungenentzündung zu bekommen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Atemversagen und eine künstliche Beatmung wird notwendig. Die meisten Todesfälle bei Kindern sind auf eine bakterielle Zusatzerkrankung zurückzuführen.
Damit es erst gar nicht so weit kommt, empfiehlt die Deutsche Lungenstiftung (DLS) allen Eltern von asthmakranken Kindern, ihre Kinder mit einer Grippeschutzimpfung zu schützen.
Ab sechs Monaten kann geimpft werden, die Pneumokokkenimpfung sogar schon ab dem zweiten Monat. Eine Auffrischung ist nur alle fünf Jahre erforderlich.
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