5. August 2011
Die Gefahren des Elektrosmog werden von Ärzten und Forschern schon länger diskutiert. Aktuelle Studienergebnis belegen nun das Risiko, das Ungeborene tragen. Bereits im Mutterleib kann der Smog aufgenommen werden und die Entwicklung des Kindes stören. US-Forscher ermittelten für Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft beständig Elektrosmog ausgesetzt waren, ein dreifaches Risiko auf Asthma. Was genau ist Elektrosmog? Hier handelt es sich um elektromagnetische Felder, die von Menschen weder gesehen noch gerochen werden können. Sie umgeben uns immer dann, wenn wir in der Nähe von elektrische Geräten wie etwa Mikrowellen sind, oder Stromleitungen in unmittelbarer Umgebung liegen.
An der Studie nahmen 801 Schwangere teil, die während der neun Monate und deren Kinder nach für 13 Jahre nach der Geburt betreut wurden. Während der Schwangerschaft trugen die Frauen ein kleines Gerät am Körper, das die Stärke der Elektrosmogfelder ausmessen konnte. Es zeigte sich nach 13 Jahren, dass gehäuft jene Kinder Asthma bekamen, deren Mütter einem starken Feld ausgesetzt waren. Die Häufigkeit war dreimal höher, als das bei weniger stark exponierten Müttern.
Elektrosmog findet sich in der westlichen Welt leider quasi überall, allerdings können Frauen das Risiko für ihr Ungeborenes senken, indem sie zu bekannten Quellen etwas Abstand halten. Die Felder sind räumlich begrenzt, sodass es einen großen Unterschied macht, ob man direkt neben der Mikrowelle auf das Essen wartet, oder währenddessen am entfernten Esstisch sitzt.
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