4. Dezember 2006
„Die Therapie von Asthma ist eine Erfolgsgeschichte. Noch nie war sie so gut und dabei so einfach“, sagt Professor Roland Buhl, Lungenspezialist an der Universität Mainz in der Apotheken Umschau.
In den 80er Jahren, so erinnert sich der Arzt, habe er noch jede Nacht einen Asthmaanfall in der Notaufnahme der Klinik erlebt. „Heute sind es dank der neuen Medikamente nur noch wenige im Jahr.“ Verantwortlich für die positive Entwicklung seien vor allen inhalierbares Cortison und Medikamente, welche die Bronchien entspannen. Heute zähle noch etwa ein Zehntel der Asthmapatienten zu einer Problemgruppe, für die auch diese Medikamente noch nicht ausreichend wirken. Auf sie richten sich die Forschungsanstrengungen.
Bei Patienten, deren Asthma allergisch bedingt ist, helfen bereits therapeutische Antikörper (Anti-IgE-Ak).
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