8. Juli 2009
Die Therapie des Arzneimittelexanthems besteht darin, das Allergie auslösende Medikament abzusetzen. Einem Arzneimittelexanthem kann man in der Regel nicht vorbeugen.
Tritt ein Arzneimittelexanthem auf, muss das Medikament, das den Hautausschlag verursacht hat, umgehend abgesetzt und gegebenenfalls durch ein anderes ersetzt werden. Nimmt der Patient mehrere Medikamente gleichzeitig ein, muss meist durch Absetzen nur eines Medikamentes herausgefunden werden, welches die allergische Reaktion auslöst.
Der Arzt verordnet verschiedene Medikamente zur Behandlung des Hautausschlages. Juckt der Hautausschlag, werden zum Beispiel so genannte Antihistaminika verordnet, die in Form von Salben oder Tabletten aufgetragen bzw. eingenommen werden.
Liegen sehr schwere Symptome eines Arzneimittelexanthems vor, kann auch eine Behandlung auf einer Intensivstation im Krankenhaus notwendig werden.
Ist die Allergie gegen ein Medikament noch nicht bekannt und bildet sich das Arzneimittelexanthem somit erstmalig, kann man der allergischen Reaktion nicht vorbeugen. Für künftige Behandlungen sollte man sich hingegen das Allergie auslösende Medikament notieren. Auch der behandelnde Arzt vermerkt sich dies in der Patientenakte, um künftig auf Medikamente mit anderen Wirkstoffen zurückzugreifen. Meist stellt der Arzt auch einen Allergiepass aus, den der Patient immer bei sich tragen sollte. So kann in einer Notsituation auch ein fremder Arzt feststellen, dass eine Allergie besteht und somit auf ein anderes Medikament zurückgreifen.
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