24. April 2009
Wenn Arteriosklerose die Blutgefäße von innen einengt, greift das Immunsystem die schadhaften Stellen noch zusätzlich an. Das entdeckten nun Forscher aus Jena.
Dort, wo sich Substanzen innen anlagern, sendet die Gefäßwand Botenstoffe aus, die Abwehrzellen anlocken, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Aktivität der Immunzellen richtet sich gegen die ohnehin geschädigten Arterien.
Der Verschluss von Blutgefäßen bei Arteriosklerose ist die Hauptursache von Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Jenaer Forscher suchen nun nach Ansätzen, um die Reaktion des Immunsystems zu unterbinden.
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