18. April 2009
Mediziner aus Essen haben im Rahmen einer Langzeitstudie eine neue Methode entwickelt, mit der das Herzinfarkt-Risiko besser vorhergesagt werden kann. Dabei misst ein sogenannter Elektronenstrahl-Tomograph (EBCT) Verkalkungen von Herz-Gefäßwänden. Dadurch könne eine sehr viel genauere Einstufung in eine Risikogruppe erfolgen als bei herkömmlichen Methoden, so die Universitätsklinik Essen.
Nach der entsprechenden Diagnose könnten Patienten mit einer starken Verkalkung mit den entsprechenden Medikamenten versorgt werden, während Patienten mit weniger starker Verkalkung der Gefäße erst einmal eine Änderung ihres Lebensstils nahe gelegt werden kann, so der Direktor des Westdeutschen Herzzentrums an der Klinik, Prof. Raimund Erbel.
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