3. Februar 2010
Alzheimer-Patienten können in hohem Maße von einem Urlaub mit Personen aus dem pflegenden Umfeld profitieren. Professor Gabriele Wilz von der Universität Jena führte eine entsprechende Studie mit dementen Männern durch, die gemeinsam mit ihren pflegenden Frauen in den Urlaub fuhren. Eine Kontrollgruppe, die ebenfalls unter Beobachtung stand, blieb in der gleichen Zeit zu Hause.
Die Stimmung der Urlaub-nehmenden Patienten besserte sich messbar und die Männer seien sehr viel aktiver gewesen, als diejenigen in ihrem gewohnten Umfeld, erklärte die Psychologin gegenüber der "Apotheken Umschau". Auch das Wohlbefinden der Lebenspartnerin habe sich deutlich gesteigert. Die Fallstudie zeige, dass ein Tapetenwechsel für den Krankheitsverlauf und das Verhältnis zwischen den gepflegten und den pflegenden Personen sehr wichtig sein könne.
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