28. August 2009
Kaffee, als liebstes Getränk der deutschen Bevölkerung, scheint unter Umständen bei der Behandlung von Alzheimer einen positiven Effekt aufweisen zu können. Bei Versuchen mit Labormäusen konnten Wissenschaftler der University of South Florida feststellen, dass diese mit einer "Behandlung" mit Koffein eine Verbesserung ihrer Alzheimer-Erkrankung aufzeigten.
So wurde bei den Mäusen offensichtlich durch die Koffeingabe das für Alzheimer bezeichnende Beta-Amyloid-Plaque reduziert und auch die Geschicklichkeit verbessert. Noch ist unklar, ob sich dieselbe positive Wirkung durch Koffein auch beim Menschen mit einer Alzheimererkrankung bewirken lässt, da es bislang noch keine Studie mit betroffenen Menschen gibt.
Die den Mäusen verabreichte Koffeinmenge entsprach in etwa drei Tassen Kaffee täglich und könnte sich durchaus nicht nur als Maßstab für therapeutische, sondern auch für präventive Zwecke erweisen.
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