8. November 2011
Wer unter Allergien leidet hat ein geringeres Hirn-Tumor-Risiko. Das hat ein britisch-amerikanisches Forscherteam um Professor Thomas Zuberbier herausgefunden. Sie berichten darüber in der aktuellen Ausgabe des "Journal of the National Cancer Institute". Zuberbier sagt, dass Allergiker im Lauf der Evolution ein besonders kräftiges Immunsystem herausgebildet hätten.
Es sei so stark, dass es sich leider auch gegen ganz harmlose Substanzen wie etwa Pollen oder Hausmilben richte. Allerdings seien Allergiker durch dieses starke Immunsystem auch besser gegen Krebs oder schwere Infektionen gewappnet.
Zuberbier ist Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF).
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