14. März 2004
Allergiker macht Klimaerwärmung zu schaffen. Zunehmend mildere Winter lassen früh blühende Pollen im Schnitt drei Wochen früher fliegen als noch vor dreißig Jahren.
„Der Gesamttrend zu einem früheren Blühbeginn ist eindeutig und stabil“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Fuchs, Allergologe an der Universität Göttingen, im Interview mit dem Apothekenmagazin Gesundheit. Für Patienten, die auf verschiedenste Pollen allergisch reagieren, kann sich dadurch die Heuschnupfensaison vom Januar bis in den Spätherbst hinziehen. „Menschen mit Haselpollen-Allergie sehen wir schon oft im Dezember oder Januar in unseren Praxen“, sagt Prof. Fuchs.
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