31. August 2009
Ursprünglich war die Ambrosia im Osten Nordamerikas heimisch, aber über den Handelsweg kam sie dann als Samen vor etwa 100 Jahren nach Deutschland, wo sie sich auch verbreitet hat. Jetzt ist die Blütezeit und viele Allergiker werden in den nächsten Wochen darunter leiden, denn schon wenige Pollen sorgen für eine allergische Reaktion, wobei die Symptome wie beim Heuschnupfen oder teilweise wie bei Asthma sind.
Einen direkten Schutz gibt es nicht, denn die Pollen werden eingeatmet, aber es ist eine sogenannte Hyposensibilisierung möglich, nur weiß man noch nicht wie lange der Schutz dann wirksam ist.
In Europa hat sich die Pflanze vor allem in Südostfrankreich, der Südschweiz, Norditalien, Ungarn, Slowakei und Slowenien verbreitet. Oftmals wird die Ambrosia auch mit dem gemeinen Beifuß oder auch mit der Wermutpflanze verwechselt. Bei manchen Menschen führt allein schon der Hautkontakt mit der Ambrosia-Pflanze zu Hautausschlag, wie zum Beispiel auch Nesselsucht.
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