4. Mai 2009
In Freiburg hat jetzt der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine zentrale Stelle für den Pollenflug ins Leben gerufen. So sollen bis Ende des Jahres 2011 in Deutschland 15 Stationen aufgebaut werden, die dann alle Ergebnisse direkt an die Zentrale melden werden.
Zusammen mit zwei Fraunhofer Instituten, einmal für Angewandte Informationstechnik in Sankt August und zweitens das für Toxikologie und Experimentelle Medizin in Hannover, hat die Firma Hund die nötigen Geräte entwickelt. Bei der bisherigen Vorgehensweise konnten immer nur die Daten vom Vortag zur Verfügung gestellt werden.
In den Fünfziger Jahren hat man nur dreimal in der Woche die Ergebnisse bekommen, damals arbeitete man mit Pollenfallen, bei denen die Luft mit einer Pumpe angesaugt wurde und die Pollen blieben an Klebstreifen haften und wurden danach untersucht, was einmal lange dauerte und auch sehr viel Personal war damals im Einsatz. Heute geschieht das alles automatisch, so dass schon zwei Stunden später das Ergebnis vorliegt.
Man wird täglich alle drei Stunden die Luft untersuchen, analysieren und das Ergebnis ermitteln, wie Uwe Kaminski vom Deutschen Wetterdienst (DWD) berichtet. Über bestimmte Regionen und Pollenarten können sich Allergiker über das Internet beim DWD informieren. Wenn es gut läuft, so sind auch einige unserer Nachbarländer, wie die Schweiz, Dänemark und Frankreich an einer Zusammenarbeit interessiert.
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