Immer mehr Menschen leiden unter Allergien. Hoffnung auf Besserung verspricht die biologische Allergietherapie.
Allergien sind in Deutschland weiterhin auf dem Vormarsch. Besonders betroffen sind Kinder. Mithilfe der biologischen Allergietherapie sollen die immunologische Grundregulation harmonisiert und allergische Reaktionen abgebaut werden.
Bei einer Allergie handelt es sich um eine Überreaktion des Körpers auf bestimmte Substanzen, die sowohl chemisch als auch natürlich sein können. Normalerweise werden diese Stoffe vom Immunsystem toleriert. Kommt es jedoch zu einer Allergie, behandelt das Immunsystem die Allergene wie infektiöse Eindringlinge und bekämpft sie, was sich durch unterschiedliche Symptome bemerkbar macht. So leiden die Betroffenen unter Heuschnupfen, Niesanfällen, Husten, Asthma, Müdigkeit, Hautekzemen, Juckreiz, Augentränen oder Magen-Darm-Beschwerden. Sogar lebensgefährliche Schockzustände sind im Bereich des Möglichen.
Allergien lassen sich jedoch wirksam behandeln. Eine Möglichkeit dazu bietet die biologische Allergietherapie. Diese setzt sich aus verschiedenen Bausteinen und Phasen zusammen. Ziel der Therapie ist die Entlastung und Stärkung des Immunsystems. Außerdem werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert. Die einzelnen Behandlungsschritte sind so angelegt, dass sie aufeinander aufbauen. Durch diese Vorgehensweise soll der Organismus wieder reaktionsfähig gemacht werden. Eine biologische Allergietherapie benötigt jedoch Zeit, Kraft und Energie, da der Körper den Umgang mit den Therapiereizen erst lernen muss. Außerdem sind die Reaktionen von Mensch zu Mensch verschieden. Bei Kindern erfolgt die Behandlung meist auf homöopathische Weise, aber auch injektionsfreie Behandlungsmethoden wie die Mikroimmuntherapie oder die Vitalfeldtherapie können zur Anwendung kommen. Außerdem erfolgt im Rahmen der biologischen Allergietherapie eine Umstellung der Ernährung, die dem Körper Erleichterung verschafft. Zu den Verfahren, die bei einer biologischen Allergietherapie zur Anwendung kommen können, gehören:
Bei der Infusionstherapie führt man dem Körper des Patienten unterschiedliche naturheilkundliche Präparate zu. Durch die Infusion können die Stoffe ihre Wirkung unmittelbar in der Blutbahn entfalten, wodurch die Selbstheilungskräfte unterstützt werden. Eine Infusionstherapie dient meist als Vorbereitung für die weiteren Behandlungsschritte.
Als Vitalfeldtherapie bezeichnet man eine elektromagnetische Breitband-Frequenzbehandlung. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung von Magnetfeld- und Bioresonanztherapie. Indem man die Energie des Körpers verändert und den Zellzwischenraum unterstützt, können Belastungen ausgeleitet und die Selbstheilungskräfte gefördert werden. Die Vitalfeldtherapie lässt sich in sämtlichen Behandlungsphasen durchführen.
Bei diesem Verfahren entnimmt man Blut aus einer Vene des Patienten und injiziert es in bestimmten Dosen wieder in den Gesäßmuskel. In manchen Fällen wird das Blut mit pflanzlichen oder homöopathischen Mitteln vermischt. Mitunter kommt auch Ozonsauerstoff zur Anwendung. Die kleine Eigenbluttherapie führt man in der zweiten oder dritten Therapiephase durch.
Im Rahmen einer Mikroimmuntherapie moduliert man die Reaktion des Immunsystems mithilfe von homöopathischen Komplexen aus biologischen Immunfaktoren. Auf diese Weise soll sie wieder in normalen Bahnen ablaufen. Verabreicht werden die Komplexe als Globuli.
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