Am Wochenende wurde an einer Kreuzung in Warschau ein Strommast von einem kleinen Toyota umgefahren. Die Polizei war sofort zur Stelle und nahm beim Unfallfahrer vorsorglich eine Blutprobe. Es stellte sich heraus, dass der 57-Jährige 2,5 Promille im Blut hatte. Das ist schon ein sehr ordentlicher Vollrausch.
Besonders pikant ist der Name des Trunkenheitsfahrers. Er heißt Piotr Jarecki und ist der Bischof von Warschau. Auf der Website der lokalen Erzdiozöse entschuldigte sich der Geistliche für sein Vergehen und kündigte an, sich einer sofortigen Entziehungskur zu unterziehen. Allerdings wird er auch vor Gericht erscheinen müssen. In Polen drohen ihm bei der jetzigen Gesetzeslage bis zu zwei Jahre Haft.
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