7. Juni 2004
Wissenschaftler aus den USA haben bei Experimenten an Ratten festgestellt, dass möglicherweise eine Gentherapie bei einer Alkoholabhängigkeit helfen kann.
Den Ratten wurde ein bestimmtes Gen in das Gehirn geschleust, welches die Andockstellen (Rezeptoren) für den Botenstoff Dopamin erhöhte. Bei dem Konsum von Drogen wie Alkohol und Kokain wird Dopamin ausgeschüttet und dockt an die Rezeptoren an.
Je weniger Andockstellen vorhanden sind, desto suchtgefährdeter ist der Mensch. Das Verlangen der Ratten nach Alkohol verringerte sich durch die Gentherapie um 40 Prozent.
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