29. Juni 2009
Ein Alkoholproblem schleicht sich regelrecht in das Leben der Betroffenen und Angehörigen. Viele Partner oder Familienangehörige wissen allerdings nicht, dass sie durch ihr persönliches Verhalten dieses Suchtproblem noch zusätzlich unterstützen. Dieses Verhalten zu erkennen ist allerdings mehr als wichtig, um den Kreislauf zu durchbrechen und auch dem Betroffenen wieder zu einem normalen Leben verhelfen zu können.
Rund 1,6 Millionen Menschen sind laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. abhängig. Der Weg von einer reinen Suchtgefährdung bis zur tatsächlichen Abhängigkeit durchläuft zwar bei jedem Menschen eine andere Zeitspanne, doch am Ende steht die Sucht. Angehörige und hier besonderes der Partner zeigen sich leider in den meisten Fällen mit einer Co-Abhängigkeit, die den trinkenden Partner unter den Schutzmantel nehmen und diesem so erst recht die Möglichkeit geben, nicht von der Sucht los zu kommen.
Diese Co-Abhängigkeit zu erkennen, ist dann allerdings der erste Schritt zur Veränderung und das sowohl für den Alkoholiker selbst als auch für den leidenden Partner und die Angehörigen. Und auch der einzige Weg aus der Verachtung und weiteren negativen Gefühlen gegenüber dem abhängigen Partner. Hilfe finden die Partner bei Suchtberatungsstellen, sowie bei Ärzten und Psychologen.
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