26. November 2010
Wie Ulrich Heide, der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Aids-Stiftung, berichtet, macht man sich besonders um die Familien von HIV-Infizierten Sorge. Viele Familien geraten in eine finanzielle Not, weil häufig die Eltern nicht uneingeschränkt einer Arbeit nachgehen könnten.
Im Letzten Jahr wurden bei der Stiftung mehr als 2.500 Anträge auf finanzielle Unterstützung gestellt, wobei viele bedürftige Frauen alleinerziehend waren. Auch gibt es bei der ärztlichen Versorgung zwischen Städten und ländlichen Regionen große Unterschiede und deshalb finden wir fast 90 Prozent der Aids-Kranken in Deutschland in größeren Städten. Auch werden Kinder und Frauen weniger gut behandelt, weil der größte Anteil der Infizierten Männer sind.
In Deutschland gibt es nach Angaben vom Robert-Koch-Instituts (RKI) etwa 70.000 Menschen mit HIV oder Aids und es verstarben etwa 550 davon im laufenden Jahr. Weltweit sind, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, 33,3 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert und 1,8 Millionen Menschen starben im letzten Jahr an Aids.
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