1. Dezember 2011
Die Sears-Diät ist eine relativ komplizierte Diät, bei der die Anwender über die Zusammensetzung verschiedener Nahrungsmittel Bescheid wissen sollten. Es gilt Nährstoffe penibel genau auszurechnen, um so auf die richtige Zusammensetzung einer Mahlzeit zu kommen.
Täglich sollen drei Hauptmahlzeiten sowie zwei Zwischenmahlzeiten verzehrt werden. Regelmäßige körperliche Betätigung in Form von Sporteinheiten wird vorausgesetzt, da sie dem Körper helfen, Fett abzubauen und fitter zu werden. Die Sears-Diät besagt, dass der körpereigene Hormonspiegel (insbesondere der Insulinspiegel) die Gewichtsabnahme beeinflussen kann.
Die Sears-Diät empfiehlt eine Ernährung, die zu 30 Prozent aus Fett, zu weiteren 30 Prozent aus Eiweiß und zu 40 Prozent aus Kohlenhydraten bestehen soll. Pro sieben Gramm Eiweiß sollen 1,5 Gramm Fett sowie neun Gramm Kohlenhydrate aufgenommen werden. Für den Anwender bedeutet dies, dass er über die Lebensmittelzusammensetzung Bescheid wissen und vor der Zubereitung der Nahrung rechnen muss.
Man kann das optimale Nährstoffverhältnis auf zwei Arten ausrechnen. Die erste Art ist die Blockmethode. Hier muss erst einmal die richtige Eiweißmenge bestimmt werden, die vom tatsächlichen Gewicht, vom Körperfettanteil und vom Aktivitätsgrad abhängt. Man rechnet Körpermasse mal Aktivitätsfaktor und bekommt den täglichen Eiweißbedarf heraus. Bei der Blockmethode darf die gleiche Menge Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett gegessen werden. Jede Hauptmahlzeit darf höchstens 500 Kalorien haben, jeder Snack nur 100 Kalorien. Da diese Methode relativ kompliziert ist gibt es auch die Augenmaß-Methode.
Hierbei spielt die Größe der Handfläche eine große Rolle. Eine Portion sollte aus Eiweiß in Größe einer Handfläche sowie aus zwei Handflächen Kohlenhydraten bestehen. Dazu kommt eine kleine Menge gesundes Fett.
Bei der Sears-Diät sind keine Lebensmittel verboten, man sollte jedoch auf das richtige Verhältnis der Nährstoffe achten. Besonders empfehlenswert sind laut Barry Sears - dem Erfinder der Diät - mageres Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Joghurt und andere magere Eiweißquellen. Auch gekochte Gemüsesorten wie Sellerie, Brokkoli, Kohl, Karotten, Kohlrabi und Artischocken gehören auf den Speiseplan. Roh gegessen werden Paprika, Endivien, Äpfel, Aprikosen und Beeren.
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