Das Prinzip der Precursor-Diät

Roter Smoothie im Plastikbecher, verziert mit roten Johannisbeeren und einer Erdbeere

Durchführung und Wirksamkeit der speziellen Methode des Saftfastens nach Dr Stephan Lück

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Die Precursor-Diät zählt zum Saftfasten. So wird dabei ein spezieller Saft aus Johannisbeerextrakten eingenommen.

Saftfasten

Als Saftfasten bezeichnet man unterschiedliche Diäten, deren Schwerpunkt auf der Einnahme von Obst- oder Gemüsesäften liegt. Dadurch erhält der menschliche Körper während einer Diät sämtliche wichtigen Vitamine und Mineralstoffe. Gleichzeitig erleichtert das Saftfasten dem Anwender das Durchhalten, da es weniger streng ist, als das Wasser-Tee-Fasten.

Auf dem Prinzip des Saftfastens beruht auch die Precursor-Diät.

Prinzip der Precursor-Diät

Entwickelt wurde die Precursor-Diät von dem deutschen Ernährungswissenschaftler Dr. Stephan Lück in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus den Bereichen Ernährung, Physiologie und Sport.

Spezieller Saft

Die Grundlage der Diät bildet eine Ernährung, die arm an Fett und Kohlenhydraten ist. Zur Anwendung kommt dabei ein spezieller Saft, der aus

Flohsamen als wichtiger Bestandteil des Saftes
Flohsamen als wichtiger Bestandteil des Saftes

besteht. Durch das Trinken des Saftes sollen Hungerattacken und Leistungsabfälle vermieden werden. Darüber hinaus verzehrt man frisches Gemüse und eiweißreiche Lebensmittel. Die ausgewählten Nährstoffe sollen Erkrankungen, die durch eine ungesunde Ernährungsweise entstehen, verhindern.

Zu den positiven Effekten der Precursor-Diät zählen die Anregung des Stoffwechsels sowie der Abbau von überschüssigem Fett.

Durchführung

Die Precursor-Diät findet unter Anleitung statt und dauert vier Wochen. Pro Tag darf lediglich eine Mahlzeit verzehrt werden, die keine Kohlenhydrate enthält und sich vorwiegend aus Gemüse und Eiweiß zusammensetzt.

Außerdem trinkt der Anwender jeden Tag zwei Liter speziellen Precursor-Saft. Auf diese Weise erhält der Organismus wichtige Nährstoffe, damit es während der Diät nicht zu einer Mangelernährung kommt.

Des Weiteren wirkt der Johannisbeersaft einer Unterzuckerung des Gehirns und damit quälenden Heißhungerattacken entgegen, die die größte Gefahr für das Durchhaltevermögen bei einer Diät bilden. Neben dem Johannisbeerextrakt kommt außerdem noch ein Omega-3-Öl zur Anwendung, welches speziell für die Precursor-Diät entwickelt wurde.

Für das Gelingen der Precursor-Diät ist es wichtig, den Diätplan konsequent einzuhalten. Wie viel Gewicht letztlich durch die Diät verloren geht, ist maßgeblich von der Mitarbeit des Anwenders abhängig.

Wirksamkeit und Nachteile der Precursor-Diät

Die Wirksamkeit der Precursor-Diät konnte wissenschaftlich noch nicht hinreichend belegt werden. Das Auftreten von Mangelerscheinungen durch die lange Diät lässt sich nicht gänzlich ausschließen.

Zu den Nachteilen der Precursor-Diät gehört, dass sie ziemlich teuer ist. So kostet ein vierwöchiges Programm ca. 360 Euro. Außerdem kann der Precursor-Saft nur über bestimmte Internetportale bezogen werden. Nach Ende der Precursor-Diät besteht das Risiko, dass der Jojo-Effekt eintritt, wenn der Anwender sich wieder normal ernährt.

Grundinformationen und Hinweise zum Saftfasten

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: smoothy © samaneh - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Getrockneter Leinsamen in Porzelanschale mit Mörser © lantapix - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema