22. November 2011
Im Grunde ist es völlig logisch, dass man sich gesund und abwechslungsreich ernähren sollte. In hektischen Zeiten wie diesen gelingt uns das jedoch nicht immer. Zu oft essen wir im Stehen, ersetzen vollwertige Mahlzeiten durch schnell hinuntergeschlungene Fertigprodukte oder verzichten aufgrund einer Diät auf eine regelmäßige und gesunde Ernährung. Die Folge können Mineralstoffmängel sein.
Wenn man bemerkt, dass man sich nicht mehr so gut konzentrieren kann, wenn man Probleme beim Ein- und Durchschlafen hat oder häufig müde, erschöpft und abgespannt ist, können dies erste Anzeichen für einen Mineralstoffmangel sein. Sportler werden häufig von Muskelkrämpfen geplagt, Abnehmwillige von Heißhungerattacken. Außerdem können Haut- und Schleimhautveränderungen, Gerinnungsstörungen und Verdauungsprobleme auftreten, wenn man dem Körper über längere Zeit hinweg wichtige Mineralstoffe vorenthält.
Der erste Gang sollte direkt zum Arzt führen. Dieser kann anhand eines Blutbildes erkennen, welche Mineralstoffe fehlen. So können auch schwerwiegendere Krankheiten ausgeschlossen werden. Häufig steckt hinter starken Symptomen ein "harmloser" Mineralstoffmangel, der durch Präparate und eine gesunde Ernährung rasch ausgeglichen werden kann.
Stellt der Arzt einen starken Mangel fest, so sollte dieser in der ersten Zeit mit einem Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden. Frauen leiden häufig an Eisenmangel. Hierfür gibt es spezielle Tabletten, die den Eisengehalt im Blut ausgleichen und die Symptome verschwinden lassen. Im Handel gibt es auch Präparate mit Zink, Calcium, Magnesium, Kalium und anderen Mineralstoffen. Besonders gut sind kombinierte Präparate, die den Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Wichtig: Solche Nahrungsergänzungsmittel ersetzen eine gesunde Ernährung nicht! Sie sollten nur in Zeiten eines akuten Mangels eingenommen werden.
Das beste Mittel, um einen Mangel auszugleichen, ist eine gesunde, abwechslungsreiche und vollwertige Ernährung. Obst und Gemüse sollte man jeden Tag essen. Mehrere Portionen lassen sich problemlos in den Speiseplan integrieren. Verspeisen sie zum Frühstück zum Beispiel einen leckeren Fruchtsalat, als Snack einige Nüsse oder Gemüsestreifen und abends einen Apfel oder Ähnliches. Vollkornprodukte, Milchprodukte, Fisch und Fleisch komplettieren einen ausgewogenen Speiseplan. Und hin und wieder dürfen Sie sich natürlich auch etwas Ungesundes gönnen.
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