12. September 2008
Vor zehn Jahren hat der World Cancer Research Fund (WCRF) seinen ersten Bericht über den Einfluss der Ernährung und der körperlichen Bewegung als Vorbeugung gegen Krebs veröffentlicht. Jetzt liegt der zweite aktualisierte Bericht vor, der bei einem Symposium beim Welt-Krebs-Kongress in Genf vorgestellt wurde.
Als Ergebnis sind nachfolgende Ratschläge nennen, so sollte das Körpergewicht innerhalb der Norm geringer sein. Täglich sollte man auch wenigstens 30 Minuten flott Gehen oder sich anderweitig bewegen. Vieles Sitzen vor dem Fernseher vermeiden, ebenso zuckerhaltige Getränke, wie beispielsweise Limonaden oder Fruchtsäfte.
Auch Fast-Food ist nicht empfehlenswert und die Portionen sollten nicht zu groß sein. Auf dem Speiseplan sollen Gemüse und Obst, wenig geräuchertes oder gepökeltes Fleisch stehen. Alkohol sollte nur maßvoll konsumiert werden. Als Krebsvorbeugung sind auch Nahrungsmittelergänzungen nicht empfehlenswert, so verursacht in hohen Dosen Beta-Karotin bei Rauchern eine schädliche Wirkung.
Da alle Empfehlungen auch für andere Erkrankung der Vorbeugung dienen, wie beispielsweise von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus, so erreicht man einen doppelten Effekt.
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