14. Juni 2010
Einer Langzeitstudie der niederländischen Firma für Nahrungsergänzungsmittel podo medi zufolge, konsumieren Frauen deutlich mehr Vitalstoffe als Männer. In der Zeit von 2008-2009 entfielen 52 Prozent der verkauften Präparate auf Frauen. Die männlichen Käufer waren mit 24 Prozent vertreten. Die verbliebenen Prozente entfielen auf Einkäufe, mit denen die Familienapotheke bestückt oder Freunde bedacht wurden.
Die Verteilung hat verschiedene Gründe. "Ein maßgeblicher Punkt ist, dass Frauen sich grundsätzlich mehr mit Gesundheit und Krankheit auseinandersetzen und so über ein größeres Wissen verfügen", erklärt Christine Langer. Sie ist Diplom-Trophologin und arbeitet bei der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET). Dass Frauen den Nachwuchs bekommen sei ein weiterer Grund, warum sie mehr auf ihren Körper achten als Männer. Frauen machen umgekehrt aber auch häufiger Crash-Diäten. Möglicherweise konsumieren sich Nahrungsergänzungsmittel dann auch häufig, um die dadurch entstehende Mangelernährung auszugleichen.
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