7. April 2009
Wenn die Mutter am Essenstisch versucht, ihrem Sprössling das Gemüse auf dem Teller zwanghaft schmackhaft zu machen, ist dies laut der Diplom-Psychologin Dorothee Lappehsen-Lengler nicht von Vorteil. Stattdessen sollen die Eltern versuchen, vom alltäglichen Machtkampf mit ihren Kindern um das Essen wegzukommen, da der Widerstand des Kindes oftmals durch die Spannung zwischen ihnen und den ohnehin schon gereizten Eltern entsteht.
Laut der aus Saarbrücken stammenden Lappehsen-Lengler haben Kinder ohnehin einen eigenen Geschmack, der anfangs auf Grund der süßlichen Muttermilch noch nach Süßem verlangt. Bei der Ernährung ihrer Sprösslinge sollten Eltern hauptsächlich die Grundversorgung im Blick haben.
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