Gesunde Ernährung Artikel
Anti-Aging in der Küche - Wie Sie essen müssen, um jung zu bleiben
Von Andreas Hadel
Das Leben hat viele schöne Dinge zu bieten. Zu schöne, als dass man ihnen mit Runzeln und Gebrechen begegnen sollte. Mit den folgenden einfach einzuhaltenden Ernährungsweisen können Sie ihr biologisches Alter sichtbar und spürbar so lange wie möglich jung halten.
Essen Sie Fett, aber ausgesucht und in Maßen
Ungesättigte Fettsäuren sind für den Körper schwerer in Depotfett umzuwandeln, als ihre sogenannten gesättigten Gegenstücke. Verwenden Sie deshalb zum Kochen, Backen und Braten bevorzugt pflanzliche Öle und keine Butter. Die in Fischen enthaltene Omega-3-Fettsäuren halten Ihre Gefäße und Ihr Herz jung. Ein Grund mehr mindestens zwei Fisch-Tage pro Woche einzulegen. So gesund die erwähnten Fettsäuren auch sein mögen, addieren Sie trotzdem schädliche Zentimeter auf Hüfte und an Bauch, wenn man zuviel davon isst. Auch wenn Anti-Aging nicht in erster Linie auf eine Gewichtsabnahme hinauslaufen muss, sollten Sie jedoch wissen, dass Fettzellen ab einer bestimmten Größe unseren Hormonhaushalt negativ beeinflussen und Entzündungen fördern sowie den Alterungsprozess beschleunigen kann.

Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch sollten auf dem Speiseplan nicht fehlen
Ernähren Sie sich ausgewogen
Wenn Sie nicht bereits im mittleren Alter vorschnell an Pigmentstörungen und ergrauten Haaren leiden wollen, sollten Sie sich von extremen Diätformen fernhalten. Haut und Haare sind ein präziser Spiegel unserer Essgewohnheiten. Und je radikaler diese ausfallen, um so stärker sind sie auch in Ihrem Gesicht abzulesen. Sofern Sie kein Wettkampfathlet sind und zielgerichtet Ihren Metabolismus manipulieren müssen, besteht keine Notwendigkeit eine extrem fettreiche, aber kohlenhydratarme Diät zu befolgen. Ausgewogenheit lautet das oberste Gebot für alle, die jung aussehen wollen. Unsere Haut braucht von allen drei Makronährstoffen einen bestimmten Anteil, um sich optimal präsentieren zu können. In den gängigen Empfehlungen von Hautärzten ist häufig eine Richtlinie zu finden, die 40 Prozent Kohlenhydrate, 35 Prozent Eiweiß und 25 Prozent Fett vorgibt.
Wählen Sie die gesunden Kohlenhydrate
Um Ihren täglichen Bedarf an Kohlenhydraten zu decken, sollten Sie auf die gesunden Quellen zurückgreifen. Raffinierter Zucker, Weißmehlprodukte wie Nudeln und Brötchen sind Kohlenhydratquellen ohne nennenswerten Mehrwert. Sie liefern weder Vitamine noch Mineralien und halten Sie zudem auch nicht lange satt, dass sie relativ schnell verdaut werden können. Vollkornprodukte, Früchte und Gemüse stellen Ihnen nicht nur Energie zur Verfügung, sondern auch eine Reihe an nützlicher kleiner Helfer wie Folsäure, Vitamin C und anderen, die Sie jung und dynamisch fühlen lassen.
Halten Sie ihre Eiweißzufuhr hoch
Protein ist der Grundbaustoff unserer Zellen und in jeder Lebensphase von essentieller Bedeutung. Während man in der Vergangenheit davon ausgegangen ist, dass man mit zunehmenden Alter weniger Eiweiß brauche, weiß man es heute besser. Eiweiß kann Ihnen dabei helfen, den altersbedingten Rückgang von Muskelmasse zu verlangsamen. Ferner reduziert es die Wahrscheinlichkeit an Insulinresistenz zu erkranken. Magerquark, Fisch und eiweißreiche pflanzliche Erzeugnisse wie Nüsse und Bohnen sind hervorragende Proteinlieferanten.