8. August 2011
Von Andreas Hadel
Trotz der anhaltenden Anti-Kohlenhydraten-Bewegung und vieler jüngerer Diäten wie die "Mediterrane Diät" oder "Weight Watchers" gehört die klassische fettarme Diät weiterhin zu den beliebtesten Ernährungsansätzen unserer Zeit. Einer der Gründe dürfte in ihrer Einfachheit liegen. Wer eine fettarme Diät befolgt, muss nicht permanent Kalorien zählen und er muss auch nicht ein wandelndes Lebensmittellexikon sein, um zu wissen, was man essen darf und was nicht.

Fett lässt sich leicht erkennen und wer es meidet, reduziert automatisch seine Kalorienaufnahme. Und das ganz ohne Taschenrechner und schlaue Bücher.
Lebensmittel, die in einer fettarmen Ernährung nichts zu suchen haben, sind zum Beispiel Sahneprodukte wie Eiscreme, Streichkäse, frittierte Speisen, durchwachsenes Fleisch oder Sahnetorten und andere fettreiche Kuchen. Wer versucht, absolut gar kein Fett zu essen, tut sich damit jedoch keinen Gefallen. Essentielle Fettsäuren, die u.a. in Fisch und einigen Pflanzen vorkommen, sind für unseren Körper unersetzlich, damit unser Gehirn sowie unsere Haut und andere Organe gesund bleiben.
Der Nachteil an fettarmen Diäten ist jedoch, dass es schwer fällt, sich daran zu gewöhnen. Statistiken zeigen, dass Personen, die eine fettarme Diät befolgen, anfänglich mehr mit Heißhunger zu kämpfen haben als solche, die andere Diätsysteme befolgen. Daher geben wir Ihnen vier Tipps zur Hand, die Sie sicher und erfolgreich eine fettarme Diät beginnen lassen.
Wasser und Flüssigkeit generell ist für unsere Verdauung überaus wichtig. Es hilft auch dabei, dass wir uns voll fühlen. Manchmal verwechseln wir Durst mit Hunger und greifen zu einen Snack, obwohl unser Körper uns lediglich mitteilen wollte, dass er dehydriert ist. Haben Sie deshalb immer eine Wasserflasche oder eine Thermoskanne mit Tee bei sich. Sie werden sehen, dass Sie wesentlich weniger essen werden, wenn Sie regelmäßig einen Schluck daraus nehmen.
Setzen Sie sich nicht selbst unter Druck und erwarten Sie einen rapiden Gewichtsverlust innerhalb weniger Wochen. Um gesund und ohne extremes Diäten Fett abzubauen, sollte man auf einen Gewichtsverlust von knapp einen Kilo pro Woche zielen. Eine Crash-Diät kann zu höheren Verlusten führen, dies bedeutet jedoch nicht, dass es sich bei den schwindenden Kilos um Fett handelt. Bei einer extremen Kalorienverknappung verbrennt unser Organismus eher Muskelgewebe als seine Fettreserven anzugreifen.
Die Slogans auf den Verpackungen können manchmal irreführend sein. Wenn auf Süßigkeiten ein Sticker mit "Null Prozent Fett" klebt, sagt das nichts über die Diättauglichkeit aus. Null Prozent Fett bedeutet noch lange nicht, dass das Produkt auch wenig Zucker enthält. Lesen Sie daher auch immer die Nährwertangaben auf der Rückseite der Verpackung, um sicher zu gehen, dass Sie auch tatsächlich fettarme Produkte einkaufen.
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25.12.11 | |
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