27. Dezember 2008
Von K. Schumann
Fatburner sind Lebensmittel oder synthetisch hergestellte Pillen, die den Stoffwechsel anregen sollen mehr Fett zu verbrennen. Bei der Fatburner-Diät sollen vier bis fünf Fatburner am Tag dafür sorgen, dass das Fett schmilzt. Doch ist das wirklich so einfach?
Bei der Einnahme von Fatburner-Pillen ist absolute Vorsicht geboten. Häufig sind sie nicht nur wirkungslos, sondern auch noch gefährlich. Oft enthalten sie Hormone, die die empfindliche körpereigene Hormonregulierung stören können. Hauptbestandteil der meisten ausländischen Fatburner-Pillen ist Ephedrin. Ephedrin ist ein pflanzlicher Inhaltsstoff, der in Deutschland rezeptpflichtig ist. Besonders gefährlich ist die Kombination von Ephedrin mit Koffein, wie sie in vielen Fatburner-Pillen vorkommt. Bei Einnahme kann es zu lebensgefährlichen Herz-Kreislaufstörungen kommen.
Zu den bekanntesten natürlichen Fatburnern gehören Ananas und Papaya mit ihren Enzymen Bromelain und Papain. Diese Enzyme sollen die Verdauung und den Fett- sowie Eiweißabbau unterstützen. Weitere beliebte Fatburner sind Erdbeeren, Spargel oder Chilischoten. Sie alle sollen den Stoffwechsel unterstützen und beschleunigen. Bei der Fatburner-Diät sollen vier bis fünf Fatburner am Tag dafür sorgen, dass das Fett schmilzt.
Der Vorteil der Fatburner-Diät ist, dass man durch die Fatburner ausreichend Obst und Gemüse in seinen Speiseplan einbaut und auf fettere, kalorienreichere Lebensmittel verzichtet. Zudem wird bei der Fatburner-Diät Wert auf mageres Fleisch und magere Milchprodukte gelegt. Das führt selbstverständlich zu einer Gewichtsabnahme, welche jedoch nicht auf die Inhaltsstoffe der Fatburner zurückzuführen ist. Viele der Inhaltsstoffe, wie Enzyme erreichen nicht einmal ihren Zielort, da sie vorher aufgespalten werden. Der Stoffwechsel ist ein sehr komplizierter Vorgang, der sich nicht einfach durch die Zufuhr von ein paar Fatburnern beeinflussen lässt.
Wer wirklich seine Pfunde purzeln lassen will, sollte auf den größten Fatburner überhaupt zurückgreifen: Sport. Denn Sport regt wirklich den Stoffwechsel und somit auch die Fettverbrennung an. Achtet man zudem noch auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung, mit viel Obst und Gemüse steht der Bikinifigur auch ohne Fatburner- Lebensmittel nichts mehr im Wege.
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