Ernährungsexperte warnt vor Diäten, die den Krebs aushungern sollen

Krebspatienten brauchen Lebensmittel mit einem hohen Nährstoffgehalt. Das heißt, "ausreichend Eiweiß und Fett", sagt Prof. Hans-Konrad Biesalski, Leiter des Instituts für biologische Chemie und Ernährungswissenschaften der Universität Hohenheim im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.

Ausdrücklich warnt er vor Diäten, mit denen der Krebs "ausgehungert" werden solle: "Das ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich", so Biesalski. Denn Tumore holen sich, was sie zum Wachsen brauchen, aus dem gesunden Organismus. Der Körper, vor allem das Immunsystem, dürfen aber durch Mangelernährung nicht auch noch geschwächt werden.

Krebspatienten leiden allerdings oft auch unter Appetitmangel. Biesalski rät deshalb, ihnen keine unnötigen Beschränkungen aufzuerlegen: "In Sachen gesunder Ernährung lieber mal ein Auge zudrücken und den Schwerpunkt vorübergehend auf Genuss verlagern."

Quellenangaben

  • Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau 10/2005 B

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Thomas Schauff
Thomas Schauff
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