5. Januar 2007
Viele Nahrungsmittel können unsere Psyche und somit das Wohlbefinden gezielt beeinflussen. So gibt es zahlreiche essbare Glücklichmacher, die in keiner Küche fehlen sollten.
Sie sind traurig, antriebslos oder gereizt und wissen nicht, wie Sie sich aus dem Stimmungstief befreien können? Alles was Sie brauchen, ist ein Supermarkt.
Eine Teilschuld daran, ob wir glücklich sind oder zu Tode betrübt, trägt der Botenstoff Serotonin. Er wird aus der Aminosäure Tryptophan im Gehirn gebildet. Diese Aminosäure kann von unserem Körper nicht ohne weiteres selbst hergestellt werden und ist für die Bildung des Glückhormons Serotonin auf unsere Hilfe angewiesen. Doch nichts leichter als das. Denn Tryptophan ist in eiweißreichen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Milch, Milchprodukten und Käse enthalten. Doch Tryptophan ist erst die halbe Miete. Damit es nämlich an seinen Bestimmungsort gelangen kann, ist der Körper zusätzlich auf Kohlenhydrate angewiesen. Für eine reibungslose Serotoninproduktion empfiehlt es sich, mehre kleine kohlenhydratreiche Mahlzeiten über den Tag verteilt einzunehmen. Die Tryptophanlieferanten Fisch und Geflügel sollten mindestens zweimal wöchentlich auf dem Esstisch stehen. Denn sie enthalten nicht nur die Bausteine des Serotonins, sondern enthalten zusätzlich die Aminosäuren Phenylalanin und Methionin, die für gute Laune sorgen.
Damit die hormonellen Glücklichmacher gebildet werden können, braucht der Körper zudem der Mineralstoff Magnesium. Er steckt in Weizenkeimen, Kakao, Nüssen und Sojaprodukten und ist einer der effizientesten natürlichen Stresskiller überhaupt. Auch Vitamin C nimmt eine wichtige Schlüsselrolle bei der Produktion von Serotonin ein. Also unbedingt regelmäßig zur Obstschale greifen. Unter den Früchten zählen übrigens Beeren, Bananen und Kiwis zu den besten Glücklichmachern, da sie von Natur aus Serotonin beherbergen.
Ein altbekannter Gute-Laune-Snack ist die Schokolade. Denn im Kakao stecken die Stoffe Anadamin und Phenylethylamin, die Frust sofort schmelzen lassen. Glücklich machen uns auch die Fette der Schokolade. Sie setzen Endorphine frei, die unser Lustempfinden steigern. Die Glucose wiederum erhöht die Verfügbarkeit von Tryptophan und kurbelt damit die Serotoninproduktion an.
Wer es lieber pikant mag, der kann sich mit Chillischoten, Peperoni oder Paprika in gute Laune essen. Denn die feurigen Gewürze enthalten den Scharfmacher Capsaicin, der das angenehme Brennen auf der Zunge auslöst und das Gehirn dazu anregt, mehr Endorphin zu produzieren.
Schokolade oder Obst macht nicht sofort glücklich, aber was stimmt ist, dass einige Nahrungsmittel sicherlich etwas glücklicher machen können,...
Lesermeinung schreiben |
07.02.12 | |
![]() | ERNäHRUNGSBERATUNG |
06.02.12 | |
![]() | ERNäHRUNGSBERATUNG |
![]() | ERNäHRUNGSBERATUNG |
04.02.12 | |
![]() | ERNäHRUNGSBERATUNG |
15.01.12 | |
![]() | ERNäHRUNGSBERATUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Ernährungsberatung Forum

