In der heutigen Zeit, in der das Arbeiten und das Familienleben für sich genommen hohe Ansprüche an einen Erwachsenen stellen können, kann das bewusste Handeln schnell zu einem automatisierten Handeln werden. Erfahren Sie mehr darüber wie Sie wieder bewusster leben können und sich bewusster ernähren, so dass Gewichtsprobleme besser in den Griff bekommen werden können.
Es gibt unzählige Ratschläge, um neben dem Alltagsstress im Leben die oft mit Stress einhergehenden Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen. Neben den zahlreichen und unterschiedlichsten Ernährungsplänen bieten auch Ansätze der Psychologie Veränderungsansätze.
Versuchen Sie zum Beispiel sich zu fragen, warum Sie gerade Appetit haben, ob es wirklich daran liegt, dass die letzte Mahlzeit zu lange her ist oder Sie körperlich oder geistig so viel gearbeitet haben, dass Sie Ihren Körper mit neuer Energie versorgen müssen. Oft fällt die Antwort auf Stress.
Stress kann den Körper so sehr unter Druck setzen, dass die vernünftigen Gedanken in den Hintergrund rücken und eine Enthemmung einsetzt. Die Folge kann ein erhöhter Appetit sein, der dazu führt, dass sowohl mehr als auch unbedachter gegessen wird. Häufig ist man in Drucksituationen auch beim Essen gestresst und einzig das Sättigungsgefühl und der dann folgende und vor allem fühlbare Verdauungsprozess führen zu einer unterschwelligen Beruhigung des Stressgefühls.
Tatsächlich handelt es sich bei dieser Form um den Versuch der Stressbewältigung.
Natürlich ist der Stress weniger präsent, allerdings ist er weiterhin da. Er steht nur nicht mehr an erster Stelle der Wahrnehmungskette. Leider löst dieses Vorgehen den Stress nicht auf. Nach dem Essen sind Sie leistungsfähiger, allerdings auf Kosten Ihrer Gesundheit.
Der Stress führt dazu, dass Sie während des Essens das Sättigungsgefühl nicht fühlen können und mehr als erforderlich essen. Zudem greift man oft zu Fast-Food-Gerichten oder zu Gerichten, die schnell zubereitet werden können. Lieblingsgerichte können auch schnell zu Gerichten werden, die plötzlich nahezu jeden zweiten Tag verzehrt werden, einfach weil sie schmecken und selten reflektiert wird, dass die Mahlzeit bereits vor ein paar Tagen schon auf dem Teller war.
Eine einseitige Ernährung ist oft die Folge von unreflektiertem Essen.
Nicht allein die Nahrung ist dafür verantwortlich, dass Gewicht ansetzt. Durch Stress wird das Hormon Cortisol produziert, das sich in Form von Körperfett, beginnend im Unterbauch, ablagert. Sind Sie im Alltag gestresst und haben zudem das Nahrungsmenge nicht im Blick, können sich leicht fünf Kilo auf Ihre Hüften schummeln.
Wer sich mehr mit seinem Körper auseinander setzt, bekommt mit der Zeit auch ein Gefühl dafür, ab wann der Stress im Körper zunimmt und wann der Stress die Funktionsfähigkeiten des Körpers einschränkt und vor allem ab einer zu hohen Intensität geistig und auch körperlich stark einschränkt.
Versuchen Sie die Stressfaktoren besser zu lokalisieren, herauszufinden, wie diese entstehen und welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um sich von dem aufsteigenden Stress nicht überfluten zu lassen. Feste Mahlzeiten und das Bewusstsein die Essenszeit wirklich als Pause zu verstehen, sind ebenfalls förderlich, um sich der Stressintensität zu entziehen und einen inneren Ausgleich aufbauen zu können.
Warten Sie nicht noch länger, sondern beginnen Sie Ihre Emotionen und daraus resultierenden Handlungen besser zu verstehen. Entzerren Sie Ihren Alltag vom Stress und machen Sie, wenn nötig, auch einen Zeitplan, der über einige Wochen geht, in dem Sie sich vornehmen Ihren Alltag ruhiger anzugehen und bessere Ernährungsformen zu erlernen und zu trainieren.
Gegen Stress sind vor allem körperliche Betätigung und eine Klärng der aktuellen Gedankenwelt förderlich. Achten Sie darauf den Stress nicht im Körper zu behalten und nehmen Sie Yogakurse wahr und suchen Sie sich eine sportliche Betätigung.
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