Die Ernährungspyramide und Tipps zur Behebung einer ungesunden Ernährungsweise: ein Ratgeber

Ziel und Zweck der sechs Stufen der Ernährungspyramide, Grundlagen einer abwechslungsreichen Ernährung und typische Gerüchte um Lebensmittel

Wer Gewichts- oder Verdauungsprobleme oder Blutwerte hat, die aus der Norm fallen, sollte am besten eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen. Geschulte Ernährungsberater klären Sie über gute und schlechte Nahrungsmittel auf und erstellen einen auf Sie zugeschnittenen Ernährungsplan.

Bild ausgefüllt von verschiedenen Nahrungsmitteln, Brot, Bötchen, Käse, Wurst, Tomaten, Radieschen, Messer und Gabel

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Die Ernährungspyramide

Unter der so genannten Ernährungspyramide versteht man Empfehlungen, die die gesunde Ernährung betreffen. Ursprünglich sollte damit der Anteil von Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen, die wir zu uns nehmen sollten, optisch dargestellt werden.

Der pyramidenförmige Aufbau dient dazu, die Wichtigkeit von Lebensmittelgruppen darzustellen. Am wichtigsten sind die Nahrungsmittel, die sich in der Pyramide ganz unten befinden.

Stufe 1

Ganz unten befinden sich für gewöhnlich Getränke wie

Pro Tag sollte man laut Ernährungspyramide mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Hierbei handelt es sich um eine Mindestangabe. Es ist durchaus sinnvoll, noch mehr zu trinken.

Stufe 2

Eine Stufe darüber finden wir Getreideprodukte, die wir mehrmals täglich verzehren sollten. Dabei sollte man bevorzugt zu gesunden Nahrungsmitteln wie

greifen.

Stufe 3

Direkt über den Getreideprodukte ist Stufe drei: Obst und Gemüse. Laut Ernährungspyramide sollten wir täglich zwei bis drei Portionen Gemüse sowie zwei Portionen Obst essen. Diese Angabe überfordert viele Menschen, da sie natürlich nicht nur Obst und Gemüse verzehren möchten.

Eine Portion Obst könnte ein Glas frisch gepresster Orangensaft oder ein Apfel sein. Eine Portion Gemüse besteht zum Beispiel aus einer Handvoll gedünstetem Gemüse oder einem kleinen Salat.

Stufe 4

Stufe vier bilden Fisch sowie Milchprodukte. Die Ernährungspyramide empfiehlt, ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu essen.

Außerdem sollte man mindestens zweimal täglich Milch und Milchprodukte zu sich nehmen. Dazu zählen

Stufe 5 und 6

Alle bisherigen Stufen enthielten vorwiegend gute Nahrungsmittel. In Stufe fünf und sechs befinden sich "schlechte" Nahrungsmittel. Dies ist folgendermaßen zu verstehen: Diese Lebensmittel sind dann schlecht, wenn man zu viel davon isst.

Zwei- bis dreimal pro Woche Fleisch zu essen ist erlaubt. Ebenso kann man zwei bis drei Eier pro Woche verspeisen. Tierische Fette und Süßigkeiten sollten laut der Ernährungspyramide den kleinsten Teil der Nahrung ausmachen.

Symposium in Wien - wie sinnvoll ist die Ernährungspyramide?

Collage mit 56 verschiedenen Früchten und Gemüsesorten
Collection of fresh fruits and vegetables © valery121283 - www.fotolia.de

In Wien tagen derzeit Experten zum Thema gesunde Ernährung. Psychologen, Soziologen und Ernährungswissenschaftler beschäftigten sich mit den aktuellen Fragen zur Gesundheit. Wie sinnvoll ist die Ernährungspyramide? Wie stark ist die Selbstbestimmung und wie weit darf die Gesellschaft in das private Essverhalten eingreifen?

Fakt ist, dass immer mehr Menschen auf der ganzen Welt nicht nur dick, sondern krankhaft adipös sind. Trauriger Vorreiter ist die USA, doch auch Deutschland und der Rest Europas hängt nicht weit hinterher. Natürlich hat jeder Mensch ein Recht, seine Ernährung selbst zu bestimmen, doch spätestens wenn Folgekrankheiten der Adipositas wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Diabetes entstehen, ist es auch eine Angelegenheit der Gesellschaft. Die Gesundheitswesen vieler Staaten müssen sich mit Behandlungs- und Kostenfragen auseinandersetzen. Daher sind Ernährungspläne so wichtig. Viele Experten bauen dabei auf die Ernährungspyramide. Dort steht alles, was bei einer gesunden Ernährung beachtet und vermieden werden sollte.

Doch auf dem Symposium in Wien ist man sich relativ einig, dass diese Pyramide heute bei der Allgemeinheit nicht mehr wirklich gut ankommt. Ihr fehlt es an Einfachheit und an Attraktivität für den normalen Bürger oder anders gesagt: sie ist einfach nicht sexy. Zudem sind viele Menschen der Meinung, dass eine gesunde Ernährung heutzutage viel zu teuer ist. Immerhin steigen ständig die Preise von gesunden Dingen wie Vollkorn- oder Milchprodukten. Ob die gesunde Ernährung daran allein scheitert, darüber mag man streiten.

Tipps für eine gesundheitsbewusste Ernährung

Mit der richtigen Ernährung kann man für ein gesundes und langes Leben sorgen; dabei gibt es auch bei fettarmer Kost erstaunlich viele Variationen.

Die Menschen werden zu bequem

Wer gesund leben möchte, sollte auf ausreichend Bewegung, wenig Alkohol und eine entsprechende Ernährung achten. Letzteres ist nicht immer einfach, da man heutzutage nicht immer genügend Zeit hat und der Einfachheit halber gerne mal zu einem schnellen Snack zwischendurch an der nächsten Imbissbude greift.

Auch wird oftmals behauptet, fettreduziertes Essen wäre langweilig. Dabei gibt es eine Vielzahl von Rezepten, die für einen abwechslungsreichen Speiseplan sorgen.

Auswirkungen einer ausgewogenen Ernährung auf die Gesundheit

Wer auf eine gesunde Ernährung achtet, kann Erkrankungen an Herz, Kreislauf und Stoffwechsel vermeiden. Wenig Fett und der Verzicht auf Süßigkeiten sollte dabei an erster Stelle stehen.

Gesunde Lebensmittel

Anstelle von Süßem wird empfohlen, zu Obst oder Gemüse zu greifen wie zum Beispiel Karotten oder Kohlrabi.

Statt Weißbrot sollte zu Vollkornbrot gegriffen werden, auch in Sachen Nudeln und Reis sind Vollkornprodukte zu empfehlen.

Auf Fleisch muss man natürlich nicht verzichen, aus mageren Geflügelsorten wie Huhn oder Pute kann man leckere Gerichte wie beispielsweise Salate machen und auch auf dem Brot schmecken sie sehr gut. Experten raten zudem dazu, ein bis zwei Mal wöchentlich Fisch zu verzehren, vor allem Seefisch ist sehr gesund.

Experten ändern Leitlinie zur Ernährung bei Allergie-Risikokindern

Schwangere Frau mit kleiner Tochter beim Essen
Pregnant mother in kitchen eating chicken and vegetables helping © Monkey Business - www.fotolia.de

Gemäß der geänderten Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie sollten Eltern mit Allergien, die ein Allergie-Risikokind erwarten, beim Essen auf nichts verzichten. Schwangere und stillende Mütter dürfen demzufolge alles zu sich nehmen, was sie selber vertragen. Früher wurde prophylaktisch auf Nahrungsmittel wie Nüsse, Eier oder Milch verzichtet. Mittlerweile gehen Wissenschaftler jedoch davon aus, dass dieser Verzicht dem jungen Organismus die Möglichkeit nimmt, eventuelle Allergieauslöser als harmlos zu erkennen.

Die Experten raten auch weiterhin dazu, Babys voll zu stillen, allerdings sind statt 6 auch 4 Monate ausreichend. Beikost soll und darf jetzt Kuhmilch, Fisch und Ei enthalten. Der Baby-Körper brauche eine angemessene Belastung, um ein gut funktionierendes Immunsystem auszubilden.

Ungesunde Lebensmittel

Chips, Schokolade und Co. sollten verbannt werden; Gleiches gilt für kalorien- und zuckerhaltige Getränke wie Cola oder Limonade.

Jedoch sind kleine Sünden erlaubt - auf ein geliebtes Glas Rotwein sowie ein Stück Schokolade muss nicht verzichtet werden - wenn man in Maßen genießt, ist das kein Problem.

Gelenkschonende Ausdauersportarten

Zum gesunden Lebensstil gehört neben der ausgewogenen Ernährung ausreichend Bewegung. In Sachen Sport eignen sich vor allem Ausdauersportarten wie Schwimmen und Radfahren sehr gut, doch auch Spaziergänge oder Walking sind zu empfehlen und auch für ältere Menschen geeignet.

Zwischendurch sollte man anstelle des Lifts einfach mal die Treppe benutzen. Nebenbei kann man auch der Umwelt etwas Gutes tun; so sollten kurze Strecken mit dem Rad erledigt werden, anstatt ins Auto zu steigen.

Von einseitigen Diäten wird abgeraten

Herkömmliche Diäten erzielen nach Meinung von Ernährungswissenschaftlern keine langfristigen Erfolge, da sie nicht zu einer dauerhaften Ernährungsumstellung führen.

Es ist von einseitigen Diäten, bei denen nur ein Lebensmittel den Speiseplan bestimmt, abzuraten.

Essverbote fruchten nicht

Studie: Elterliche Verbote bewirkten das Gegenteil.

Eltern, die ihren Kindern rigorose Essvorschriften auferlegen, erreichen häufig das Gegenteil. Das beobachteten, einem Bericht der Apothekenzeitschrift Gesundheit zufolge, Forscher um Leann Birch an der University of Pennsylvania, in den USA.

Sie beobachteten vier Jahre lang das Essverhalten an 197 Mädchen und bezogen bei ihrer Beurteilung auch die Einstellung der Mütter mit ein. Diese mussten angeben, wie sehr sie das Essverhalten ihrer Kinder kontrollierten, etwa durch Verbote und Begrenzungen.

Besonders große Kalorienmengen nahmen siebenjährige Mädchen zu sich, die von ihren Müttern normalerweise streng kontrolliert wurden. Verallgemeinern mögen die Forscher ihre Ergebnisse aber noch nicht, da nur weiße Mädchen untersucht wurden. Sie halten die Kontrolle des Essverhaltens aber für einen von mehreren Auslösern des Überessens trotz Sättigungsgefühls.

Kleine Laster sind Balsam für die Seele

"Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar."

Feine Pralinen, ein deftiges Leberwurstbrot, ein alter Cognac – für Psychologen sind dies akzeptable kleine Laster als Balsam für die Seele.

"Richtig genießen zu können ist eine Frage der Selbstfürsorge", begründet der Psychologe Dr. Rainer Lutz von der Universität Marburg diese Einstellung im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Er und andere Experten raten, im Alltag öfter einmal Inseln für Genüsse zu schaffen.

"Essen Sie nicht nebenbei", rät etwa der Lübecker Ernährungsberater Roland Possin. "Teilen Sie sich die Schokolade oder die Pralinen ein und setzen Sie sich ganz bewusst an einen schönen Platz und machen Sie nichts anderes, als ein paar Stückchen zu essen. Langsam und mit Genuss."

Ernährungsexperte warnt vor Diäten, die den Krebs aushungern sollen

Krebspatienten brauchen Lebensmittel mit einem hohen Nährstoffgehalt. Das heißt, "ausreichend Eiweiß und Fett", sagt Prof. Hans-Konrad Biesalski, Leiter des Instituts für biologische Chemie und Ernährungswissenschaften der Universität Hohenheim im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.

Ausdrücklich warnt er vor Diäten, mit denen der Krebs "ausgehungert" werden solle: "Das ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich", so Biesalski. Denn Tumore holen sich, was sie zum Wachsen brauchen, aus dem gesunden Organismus. Der Körper, vor allem das Immunsystem, dürfen aber durch Mangelernährung nicht auch noch geschwächt werden.

Krebspatienten leiden allerdings oft auch unter Appetitmangel. Biesalski rät deshalb, ihnen keine unnötigen Beschränkungen aufzuerlegen: "In Sachen gesunder Ernährung lieber mal ein Auge zudrücken und den Schwerpunkt vorübergehend auf Genuss verlagern."

Lange Diät hilft

Jede Diät hilft, wenn man sie lang und konsequent einhält, so ergab eine amerikanische Studie. Wichtig ist es vor allem, eine Diät, mit der man Leben kann, zu finden.

Eine Diät, die in die täglichen Ernährungsgewohnheiten passt, hält man auch ein, egal ob es sich um "Low-carb", "Low-fat", "Atkins" oder auch "Weight Watchers" handelt. Es geht im Prinzip nicht um die Vermeidung bestimmter Nahrungsmittel, sondern zu lernen, sich gesund zu ernähren. Wissenschaftliche Untersuchungen liegen nur bei der Diät der "Weight Watchers" vor.

Light-Kost macht nicht schlank

In Australien haben Wissenschaftler die Lightprodukte untersucht und kamen zur Feststellung, dass diese fettreduzierten Lebensmittel eine hohe Energiedichte besitzen.

Bei Nahrung mit hoher Energiedichte nimmt der Mensch aber an Gewicht zu. Bei vielen Lightprodukten hat Helen La Fontaine und ihre Wissenschaftler hohe Zuckeranteile und andere bearbeitete Kohlehydrate gefunden.

Gewichtsbewusste Menschen sollten, so der Rat von Fontaine, festtreiche Lebensmittel meiden, aber auch die Lightprodukte reduzieren und lieber Obst, Gemüse und Vollkorn zu sich nehmen.

Einige Menschen scheinen jedoch auch ohne diese Ratschläge bestens in Form zu bleiben und dann gibt es diejenigen, die sie besonders leicht umsetzen können - wie sie dies anstellen, schauen wir uns im Folgenden an...

Die Geheimnisse der Ewigdünnen

Jeder hat mindestens einen von ihnen in seinem engeren Bekanntenkreis, die Ewigdünnen. Menschen, die alles in Übermaß essen können, keine einzige Sekunde in einem Fitness-Studio verbringen und dabei trotzdem kein Gramm Fett zuviel am Körper haben. Wie machen die das?

Haben Ewigdünne einfach nur den Volltreffer in der Genlotterie gezogen oder machen sie irgend etwas Spezielles, um Jahr ein und Jahr aus die gleiche Hosengröße tragen zu können? Es gibt tatsächlich einige Dinge, die Ewigdünne machen. Es sind kleine Verhaltensweisen, die den Unterschied machen. Die folgenden Zeilen verraten Ihnen die Details.

Genehmigen Sie sich ein Tee-Päuschen

Eine aktuelle Studie, die im Fachblatt "The American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass in den vergangenen 14 Jahren Frauen weniger zugenommen haben, wenn sie viel Tee getrunken hatten. In Tee befinden sich so genannte Katechine, die antioxidantisch wirken und mit einer Erhöhung des Fettstoffwechsels in Zusammenhang gebracht werden.

Frauen, die anstatt zum Kaffee zu einer Tasse Tee greifen, haben es demnach einfacher, ihr Gewicht zu halten. Dabei mag auch die Tatsache eine Rolle spielen, dass Tees nicht so stark mit Sahne und Zucker ergänzt werden, wie es bei Kaffee der Fall ist.

Trainieren Sie im Morgengrauen

Eine Umfrage einer amerikanischen Fitness-Zeitschrift hat hervorgebracht, dass schlanke Frauen häufig vor dem Frühstück trainieren. Das Trainieren auf nüchternen Magen kann dabei helfen, schneller Fett zu verbrennen, weil auf Grund der nächtlichen Fastenperiode unsere muskelinternen Kohlenhydratspeicher entleert sind und unser Körper keine andere Wahl hat, als auf unseren Bauchspeck als Energielieferanten zurückzugreifen.

Lassen Sie kein Frühstück ausfallen

Jede schlanke Person wird Ihnen sagen, dass Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Und das sagt sie nicht nur, weil sie es von Mama in Kindertagen so eingetrichtert bekommen hat.

Ernährungswissenschaftler haben statistisch erfassen können, dass Frühstücker im Schnitt einen fünf Zentimeter kleineren Bauchumfang haben, als Personen, die die frühe Mahlzeit gern ausfallen lassen.

Essen Sie langsam und genussvoll

Schlanke Personen sind in der Regel auch ziemlich langsame Esser. Und das ist ein weiteres Geheimnis für ihre schlanke Taille. Denn unser Organismus braucht zwischen 20 bis 30 Minuten, um zu registrieren, dass unser Magen gefüllt ist. Wenn wir zu schnell essen, essen wir mehr, als wir eigentlich brauchen.

Nehmen Sie sich deshalb beim Essen Zeit und lassen Sie sich durch keinen Fernseher ablenken. Studien haben gezeigt, dass dies ebenfalls zu einem verzögerten Sättigungsgefühl führen kann.

Steigen Sie auf die Waage

Sportwissenschaftler haben in einem Test nachweisen können, dass Personen, die sich regelmäßig wiegen, schneller abnehmen, als Menschen, die die Waage im Badezimmer meiden wie eine Katze das Wasser.

Wenn Sie ein Auge auf Ihr Körpergewicht haben, können Sie rechtzeitig ernährungstechnisch gegensteuern, falls sich der Zeiger zu weit nach oben bewegt.

Die drei Lebensregeln der Superfitten

In jedem Freundes- und Familienkreis gibt es auch sie: die Superfitten. Wir lieben sie, weil Sie uns inspirieren und mitreißen können. Und trotzdem hassen wir sie ein klein wenig dafür, weil Sie offenbar das mit Leichtigkeit vorleben, wozu wir nur mit großem Unbehagen in der Lage sind. Nämlich richtig fit zu sein. Wir haben soeben über die Ewigdünnen gesprochen, aber die Superfitten sind nicht nur dünn, sondern auch noch fit.

Ist das alles nur genetisch bedingt? - Ist es leider nicht. Superfit können auch wir sein, ja, wir müssen es sogar sein, wenn wir unser Leben nicht nur möglichst lange, sondern auch in voller Blüte erfahren wollen.

Genauso wie die Ewigdünnen, haben auch die Superfitten eine Reihe von Angewohnheiten in ihren Alltag integriert, die auch Sie in einen sportlichen und adretten Menschen verwandeln können.

Achten Sie auf Ihre Ernährung

Falls Ihr einziger Wunsch darin besteht, Pfunde auf der Waage zu verlieren, dann sind Sie mit dem Zählen von Kalorien bestens bedient. Streng genommen könnten Sie dann sogar mit Keksen und Kuchen Ihrem Ziel näher kommen, sofern Sie diese Leckereien in Maßen essen und so trotzdem noch jeden Tag ein Kaloriendefizit einfahren.

Wenn Sie aber nicht nur dünn, sondern auch fit sein wollen, dann bedarf es mehr als die kalorische Addition. Wer fit ist, fühlt sich gut, ist ausgeglichen und strotzt vor Energie. Und das geht nur, wenn man auch eine ausgewogene Ernährung befolgt.

Die Basis Ihrer Diät sollten magere Proteinquellen wie Geflügel, Fisch, Eier und Magermilchprodukte sein. An zweiter Stelle sollten gesunde Fette und komplexe Kohlenhydrate im gleichen Umfang stehen. Gesunde Fette finden Sie in Nüssen, Avocados, Fisch und einigen pflanzlichen Ölen wie Kokosnuss- oder Olivenöl.

Gute Lieferanten für komplexe Kohlenhydrate sind unter anderem:

Genießen Sie in Maßen

Egal wie gesund Sie sich ernähren, es gilt immer der diätische Grundsatz: Eine Kalorie zu viel ist eine Kalorie zu viel. Ein Kalorienüberschuss wird immer zu einer Fetteinlagerung führen.

Dabei ist es egal, ob diese Kalorien einer Pizza mit Käserand oder einem Salatblatt entstammt. Essen Sie genug, um satt zu werden und vermeiden Sie vermeintlich gesunde Schlemmereien um jeden Preis.

Bleiben Sie in Bewegung

Es gibt keine fitte Person, die nicht regelmäßig Sport treibt. Wer sich sportlich und agil fühlen möchte, muss es auch sein. Und somit kommen Sie nicht ohne die unliebsamen Schweißperlen herum. Mangelnde Zeit ist hierbei eine schlechte Ausrede.

Wenn Sie Zeit haben, am Abend den Fernseher einzuschalten oder im Internet zu surfen, dann haben Sie auch Zeit, um körperlich aktiv zu sein. In nur 20 Minuten können Sie eine effektive Trainingseinheit absolvieren, die die Fettverbrennung anregt und Ihren Körper strafft.

Ernährungstipps über den Kopf geworfen - welche Theorien sind wirklich wahr ?

Zwei Mädchen schauen einer Frau beim Gemüseschneiden zu
Mother preparing food with Daughters © AVAVA - www.fotolia.de

Rund um die gesunde Ernährung ranken sich zahlreiche Mythen. Hat man Durchfall oder Grippe, hilft eine Flasche Cola und ein paar Salzstangen. Der Spinatverzehr macht unbesiegbar - siehe Popeye, und Salat hilft stets dabei, den Vitaminhaushalt aufzubessern. Diese und noch mehr Theorien sind schlicht und ergreifend Humbug.

Wer kennt ihn nicht - den Pumuckel. Dieser bekommt in einer seiner TV-Folgen furchtbare Bauchschmerzen, weil er Wasser auf Zwetschgen getrunken hat. Dabei ist heute bewiesen, dass die Regel, dass man auf Steinobst eine Weile kein Wasser mehr trinken darf, völliger Quatsch ist. In der Entstehungszeit dieser Regel gab es im Trinkwasser viele Keime. Diese waren für Blähungen und Durchfall verantwortlich. Doch davon ist heute keine Rede mehr.

Durch ein Missverständnis wurde der Eisenanteil in den Spinatblättern für viel höher gehalten, als er tatsächlich ist. Dies ist heutzutage den meisten Menschen bekannt. Trotzdem bleiben die ein oder anderen Ernährungsmythen hartnäckig bestehen: Wer zu viel Bier trinkt bekommt einen Bierbauch.

Da mag schon was dran sein, allerdings ist Bier kein besonders kalorienhaltiges Gesöff. Im Vergleich zu anderen alkoholhaltigen Getränken wie zum Beispiel Rotwein mit etwa 70 Kcal oder Sekt mit etwa 80 Kcal, ist der Kaloriengehalt von Bier wirklich gering.

Eine weitere Ernährungslüge betrifft den Kaffee. Jener entziehe dem Körper Flüssigkeit, so heißt es im Volksmund. Kaffee entzieht dem Körper jedoch kein Wasser - er ist für die Anregung des Stoffwechsels verantwortlich und ist harntreibend.

Zu wissen, was man im Rahmen einr Diät essen sollte, ist natürlich das A und O - doch es gibt einige Nahrungsmittel, die - zumindest bei gewünschter Gewichtsabnahme - nur auf den ersten Blick gesund zu sein scheinen...

Falsche Freunde für Diätiker: Fünf Nahrungsmittel, die gesund aussehen, es aber nicht sind

Mimikry, so haben wir in der Schule gelernt, ist die angeborene Tarnung von Lebewesen, die vortäuschen etwas zu sein, was sie eigentlich gar nicht sind. Zum Beispiel Insekten, die aussehen wie Dornen oder kleine Äste und dadurch von Vögeln nicht als potentielle Beute wahrgenommen werden.

Was man uns damals nicht verraten hat, ist, dass es auch unter den Nahrungsmitteln einige Exemplare gibt, die ähnlich dem Mimikry-Effekt augenscheinlich gesund und Diät-tauglich zu sein scheinen, obwohl sie das ganz und gar nicht sind.

1. Energieriegel

Energieriegel beinhalten in der Regel Eiweiß und Ballaststoffe. Substanzen, die dazu führen, dass wir uns satt fühlen.

Aber Energieriegel sind auch häufig ziemliche Kalorienbomben. Das ist eigentlich kein Problem, wenn Sie sie als Mahlzeitenersatz ansehen. Viele von uns betrachten sie aber als Snack. Ein Blick auf die Kalorientabelle verrät, dass wir dann auch gleich zum altbewährten Schokoriegel greifen könnten.

Erkenntnis: Bevorzugen Sie kalorienreduzierte Riegel, die mindestens fünf Gramm Protein liefern. Solche Riegel haben in der Regel einen relativ geringen Zuckeranteil.

2. Müsli

Müsli klingt nicht nur gesund, sondern sieht auch so aus. Aber dank Trockenfrüchten und Honig sind sie leider nicht nur reich an Vitaminen, sondern auch oft reich an Zucker und Kalorien.

Lassen Sie sich von den niedrig scheinenden Kalorienangaben, die auf der Vorderseite der Verpackungen prangen, nicht täuschen. Diese beziehen sich häufig auf Portionen, die aus einer Viertel-Schale Müsli und einigen Tropfen Milch bestehen.

Erkenntnis: Mischen Sie ihr Müsli aus Haferflocken und frischen Früchten selbst. Dabei haben Sie nicht nur stets die Kontrolle über die Kalorienmenge, sondern können auch noch ihren ganz persönlichen Geschmack befriedigen.

3. Salate

Es ist zu einer geflügelten Weisheit geworden, dass wir in der westlichen Kultur zu wenig Obst und Gemüse essen. Was spricht also gegen Salate? - Das diabolische Duo Dressing und Topping. Wenn Sie unter Dressing native Öle verstehen, ist dagegen nichts einzuwenden.

Manche Dressings sind jedoch mit Sahne angereichert, die ungesättigte Fettsäuren enthalten und den gesunden Charakter eines ausgewogenen Salattellers ad absurdum führen. Ähnlich verhält es sich mit Toppings, die aus Gorgonzola und geröstete Brotwürfeln kreiert werden und den Salat in seiner Energiebilanz schnell zu einem Doppel-Whopper mutieren lassen.

Erkenntnis: Ein Salat ist ein grundanständiges Wesen. Machen Sie keine Diva daraus, indem Sie energiereiche Extras hinzufügen, die Sie als Speckröllchen in Ihrer Hüftgegend wiederfinden.

4. Smoothies

Die leckeren und cremigen Drinks, die aus allen möglichen Früchten und Milcherzeugnissen gemacht werden, muten als propere Alternative zu dem täglich empfohlenen Obst- und Gemüse-Teller an. Studien haben jedoch gezeigt, dass ein Liter Smoothie weitaus weniger Vitamine enthält, als ein Liter frisch zubereiteter Orangensaft.

Erkenntnis: Kaufen Sie Smoothies nur dort, wo sie frisch zubereitet werden und sie die Zutaten aussuchen können. Wählen Sie dann fettarmen Joghurt anstelle der cremigen Eiskugel.

5. Sushi

Nicht jedes Sushi-Gericht kommt mit den gesunden Eigenschaften daher, die dieser japanischen Essensart ihren Siegeszug in die westliche Kultur geebnet hat. Frittierte Leckerbissen mit Mayonnaise schlagen in Ihrer täglichen Kalorienbilanz ordentlich zu Buche.

Erkenntnis: Bestellen Sie etwas, dass typisch sushimäßig roh ist und ohne große Extras auskommt.

Böse Lebensmittel in einer Diät erkennen
Böse Lebensmittel in einer Diät erkennen

Auf die besagten "bösen" Zutaten gehen wir im Folgenden etwas detaillierter ein...

Fünf Zutaten, die in keiner Diät etwas zu suchen haben

Wie viel Gedanken machen Sie sich um Ihre Ernährung? - Hoffentlich jede Menge. Ernährungsexperten und Sportwissenschaftler sind sich darin einig, dass Fitness-Training allein nicht zu einer schlanken und leistungsfähigen Figur führt. Mitunter lässt die Fachwelt sogar verlauten, dass die Ernährung mehr als 70 Prozent des Fitness-Erfolgs ausmacht. Wenn Sie sich also nicht umsonst auf dem Fahrradergometer abstrampeln wollen, sollten Sie Ihre Ernährung mit genauso viel Eifer verfolgen, wie Sie es im Spinning-Kurs auch tun.

Dabei müssen Sie keineswegs zum Diätspezialisten avancieren und sich durch etliche Bücher kämpfen oder hunderte von Websites zum Thema Ernährung durchscrollen. Wenn Sie alle Nahrungsmittel aus ihrer Küche verbannen, die eine oder mehrere der folgenden fünf Zutaten beinhalten, können Sie fast gar nichts mehr falsch machen und sind per Express auf dem Weg zu Ihrer Traumfigur.

Glukose-Fruktose-Sirup

Glukose-Fruktose-Sirup ist ein künstlich hergestellter Zucker, der häufig von genmanipuliertem Mais stammt. Das süße Erzeugnis moderner Wissenschaft kann Heißhungerattacken auslösen und zu einer ungewöhnlich hohen Insulinausschüttung führen, wodurch der Einlagerung von Körperfett der Weg geebnet wird. Wie Statistiken zeigen, stieg in der US-amerikanischen Bevölkerung der Anteil an Diabetikern seit der Einführung von Glukose-Fruktose-Sirup um 47 Prozent an.

Der Sirup wird von Lebensmittelproduzenten verwendet für die Herstellung von:

Transfette

Transfette sind Fette, denen künstlich der Wassergehalt entzogen wurde. Dabei unterläuft das Fett so viele Prozesse, dass es seine ursprüngliche chemische Struktur verändert.

Wie aktuelle Studien zeigen, kann der menschliche Organismus daher Transfette nicht als Fette erkennen. Sie werden daher ähnlich wie ein Fremdkörper behandelt. Das heißt, es werden Prozesse ausgelöst, die unseren Organismus schädigen können.

Die Beweise der Wissenschaft sind so eindeutig, dass in Amerika die Bundeststaaten New York und Kalifornien die Verwendung von Transfetten in Restaurants verboten haben. In Fertiggerichten, die zum Beispiel in Supermärkten vertrieben werden, können sie dennoch verwendet werden.

Aspartam

Aspartam ist ein künstliches Süßungsmittel, das häufig in Diät-Schokolade, Diät-Limonade und anderen Light-Produkten zu finden ist. Ein interessanter Fakt ist, dass Aspartam von der amerikanischen Gesundheitsbehörde achtmal abgelehnt wurde, bevor man es schließlich 1973 doch zugelassen hat.

Aspartam steht im Verdacht, Heißhungerattacken auszulösen und das Verlangen nach kohlenhydratreichen Speisen zu steigern. Obwohl Aspartam keine Kalorien hat, löst es die Ausschüttung von Insulin aus.

Insulin hat, stark vereinfacht ausgedrückt, die Aufgabe, Zucker aus unserer Blutbahn in die Muskel- oder Fettzellen zu transportieren. Nun ist aber Aspartam gar kein Zucker, was also dazu führt, dass durch die künstlich herbeigeführte Insulinreaktion es zu einer Unterzuckerung und starken Hungergefühlen kommen kann.

Das klingt nicht gerade nach einem Erfolgsrezept für Fettabbau.

Raffinierter Zucker

Raffinierter Zucker wird aus dem Saft der Zuckerrübe hergestellt. Bei der industriellen Verarbeitung verliert das süße Weiß jegliche Enzyme, Vitamine und Mineralien, die man im Saft der Zuckerrübe eigentlich finden kann.

Was übrig bleibt, sind jede Menge leerer Kalorien, die für unseren Organismus keinen weiteren Zweck als der Fettspeicherung erfüllen.

Weißes Mehl

Ähnlich wie weißer Zucker ist weißes Mehl ein industrielles Produkt, dass bei seiner Herstellung jeglichen Nährgehalt verliert und zur einer reinen kalorischen Verdichtung reduziert wird. Weißes Mehl löst in unserem Organismus die gleichen Prozesse wie weißer Zucker aus und ist deshalb mit der gleichen Konsequenz zu meiden.

Warum es sinnvoll ist, nur satt einen Supermarkt zu betreten

Junge lächelnde Frau schiebt vollen Einkaufswagen durch Supermarkt
Einkauf von Obst Gemüse im Supermarkt © bilderbox - www.fotolia.de

Wer mit leerem Magen einkaufen geht, kauft mehr und ungesündere Lebensmittel ein. Deshalb sollte man nie hungrig einen Supermarkt betreten, rät die Apotheken Umschau, erst recht nicht, wenn man ohnehin mit seinem Körpergewicht kämpft.

Für Gefährdete ist der bewährte Einkaufszettel besonders wichtig – und an diese Liste soll man sich strikt halten. So lassen sich unnötige Impulskäufe vermeiden.

Wer eine Diät machen möchte, sollte sich zudem an bestimmte Grundsätze halten...

Fünf goldene Regeln für eine erfolgreiche Diät

Oft fragen sich Sportler und Fitness-Fans, was unter einer ausgewogenen Ernährung eigentlich zu verstehen ist. Die scheinbar endlose Liste an Ernährungsverboten ist überwältigend: Essen Sie keinen Weißzucker, Weißbrot, verarbeitete Lebensmittel, Fastfood, Französische Fritten, Natron, Salz, Transfettsäuren, Butter, Eier, rotes Fleisch - das haben Sie sicher alles schon einmal gehört.

Wenn Sie besser essen wollen, aber nicht wissen, wo Sie anfangen müssen, finden Sie Rat in den folgenden Zeilen.

1. Essen Sie mindestens drei Arten von nährstoffreichen Lebensmitteln zu jeder Mahlzeit

Essen Sie nicht nur ein Lebensmittel pro Mahlzeit, wie bspw. einen Bagel zum Frühstück. Fügen Sie zwei weitere Lebensmittel wie Erdnussbutter und fettarme Milch hinzu. Wählen Sie nicht nur einen Salat zum Mittagessen. Essen Sie dazu ein gegrilltes Hähnchen und ein knuspriges Vollkornbrot. Zum Abendessen genießen Sie Pasta mit Tomatensauce und Putenhackfleisch.

Zwei Drittel der Mahlzeit sollten Vollkornprodukte, Gemüse und Früchte sein. Das letzte Drittel sollte aus fettarmem Fleisch, Milchprodukten, Bohnen oder anderen eiweißreichen Lebensmitteln bestehen.

Zu viele Sportler essen zu monoton mit den gleichen 10 bis 15 Lebensmitteln. Monotones Essen hält das Leben einfach, minimiert Entscheidungen und erleichtert das Einkaufen. Es kann aber in einer unzureichenden Ernährung und chronischer Müdigkeit führen.

Je mehr verschiedene Lebensmittel Sie essen, desto mehr verschiedene Arten von Mineralien und anderen Nährstoffen nehmen Sie auf. Ein gutes Ziel ist bspw. 35 verschiedene Lebensmittel pro Woche auszuwählen. Beginnen Sie noch heute mit dem Zählen!

2. Essen Sie Produkte, die "erdnah" sind

Wählen Sie

Lebensmittel in ihrer natürlichen, oder leicht bearbeiteten Form, bieten einen höheren Nährwert und weniger Natrium, Transfette und andere gesundheits-erodierende Zutaten.

Sie finden alle diese Lebensmittel in Ihrem Lebensmittelgeschäft: frische Produkte, mageres Fleisch, fettarme Milchprodukte, Vollkornbrot. Wenn möglich, wählen Sie die lokal erzeugten Produkte, deren Kauf Ihren lokalen Bauern unterstützt.

3. Führen Sie Ihrem Körper in regelmäßigen Abständen gutes Essen zu

Essen Sie alle vier Stunden größere Mahlzeiten.

Machen Sie zum Beispiel eine Diät, die wie folgt aussehen könnte:

  • Frühstück (7 bis 8 Uhr): 500 Kalorien (Getreide, Milch, Banane)
  • Mittagessen (11 bis 12 Uhr): 500 Kalorien (ein Sandwich und ein Glas Milch)
  • Mittagessen Nr. 2 (15 bis 16 Uhr): 400-500 Kalorien (Joghurt, Müsli, Nüsse)
  • Abendessen (19 bis 20 Uhr): 500-600 Kalorien (Huhn, Kartoffel, Salat)

Diese Diät weicht von den Standardwerten von knapp 200 bis 300 Kalorien für Frühstück und Mittagessen ab, die durch zu viele Kalorien von zuckerhaltigen Snacks und riesigen Mengen am Abendessen zustande kommen kann.

Nehmen Sie pro Essenszeit etwa 500 bis 750 Kalorien (bzw. 2.000 bis 3.000 Kalorien pro Tag) zu sich. Abhängig von Ihrer Körpergröße sollte jeder Mahlzeit den Gegenwert von zwei bis drei Stücken Pizza haben. Denken Sie darüber nach, wie Sie die vier "Lebensmittel-Behälter", mit jeweils 500 bis 750 Kalorien füllen und dabei immer verschiedene Arten von Lebensmitteln alle vier Stunden zu sich nehmen.

Wenn Sie Gewicht verlieren möchten, sollten Sie 500 Kalorien je zum Frühstück, Mittagessen Nr. 1 und Mittagessen Nr. 2 zu sich nehmen. Die regelmäßigen Mahlzeiten werden dafür sorgen, dass Sie abends weniger Appetit haben und demzufolge kleinere Portionen am Abend zu sich nehmen werden.

Die meisten Menschen können Gewicht bei einem Kalorienverbrauch von 2.000 Kalorien pro Tag verlieren.

Crescendo-Manier

Unter einer Crescendo-Manier versteht man, dass die Mahlzeiten immer schrittweise größer werden, um so älter der Tag wird. Die bessere Wahl für Sie ist, sinnbildlich auf einer Zeitlinie zu essen und 3/4 der Kalorien im aktiven Teil des Tages zu verbrauchen und weniger am Ende des Tages zu essen.

4. Achten Sie auf Ihr Hungerfühl und respektieren Sie es

Essen Sie, wenn Sie hungrig sind und hören Sie auf zu essen, sobald Sie das Gefühl haben, satt zu sein. Hunger ist der Antrieb, der Ihrem Körper sagt, wann alles verbraucht ist und neuer "Treibstoff" benötigt wird.

Die Nichtachtung von Hunger kann Folgen haben. So wie Sie einem hungrigen Säugling nicht das Essen verwehren können, so können Sie auch Ihrem Körper keinen Riegel vorschieben. Wenn Sie das tun, werden Sie sich relativ schnell nach Süßigkeiten sehnen.

Während das Zählen von Kalorien ein Weg ist, um sich selbst zu disziplinieren und zu erziehen, können Sie auch einfach mehr auf Ihre körpereigenen Signale achten. Bleiben Sie für sich selbst immer in der Beobachtungsrolle: "Ist mein Körper zufrieden? Braucht mein Körper die Aufnahme dieses Lebensmittels?"

Wenn Sie mit großen Essensportionen konfrontiert werden und sich in absehbarer Zeit nach dessen Konsum schlechter und leistungsunfähiger fühlen, lernen Sie diese Art des unkontrollierten Essens sein zu lassen und sich bewusst mit Ihrer Essensaufnahme auseinanderzusetzen.

Ihr Körper und Ihr Leistungsvermögen werden es Ihnen bereits nach kurzer Zeit danken. Sie werden staunen, wie schnell erste Erfolgserlebnisse zu spüren sein werden!

Anstelle Lebensmittel für Ihre Gesundheit in gut oder schlecht zu kategorisieren, halten Sie sich eher an ein gemäßigtes Essensverhalten und Ihre Diätziele. Ihre Diät bietet Ihnen 85 bis 90 Prozent an hochwertigen Lebensmittel und 10 bis 15 Prozent, die mit weniger nährstoffreichen Lebensmitteln gefüllt werden können.

Genießen Sie ein Fundament von gesunden Lebensmitteln, berauben Sie sich aber nicht der angenehmen Lebensmittel wie Chips oder Limonade, die, wenn Sie es sich wünschen, ebenso in einen nahrhaften Ernährungsplan passen.

Sie müssen lediglich den "Müll" mit gesünderen Entscheidungen im Laufe des Tages ausgleichen. Sie können gelegentlich fettige Wurst und Gebäck zum Frühstück zu sich nehmen und zum Ausgleich ein fettarmes Truthahnsandwich zum Mittagessen und einen gegrillten Fisch zum Abendessen zu sich nehmen.

5. Nehmen Sie Ihre Essenszeiten ernst

Wenn Sie Zeit finden, um hart zu trainieren, können Sie auch Zeit finden, um die richtigen Brennstoffe für Ihren Körper zu sich zu nehmen. In der Tat, Leistungssportler, die sich nicht für Ihre Ernährung interessieren, kann man auch das Interesse an ihrem Training absprechen.

Ihr Leistungsvermögen im Training und im Wettkampf steht und fällt mit der steten und guten Ernährung. Beginnen Sie noch heute damit, sich mit Ihrer Ernährung auseinanderzusetzen.

Dabei sollte berücksichtigt werden, dass Ernährungsratschläge nicht auf alle Menschen übertragbar sind...

Wenn Fett gegessen und Obst gemieden werden sollte

Die meisten Diätbücher gehen davon aus, dass wir alle gleich wären. Aber dem ist schlicht nicht so. Wir sind alle unterschiedlich und trotzdem wird uns gesagt, dass ohne Einschränkung jeder von uns Fett meiden und dafür viel Obst und Gemüse essen sollte.

Was auch immer das Problem ist, fast immer wird Fett für diverse Krankheiten verantwortlich gemacht, wie Herzinfarkte, Krebs, oder Übergewicht und vieles mehr. Alle wären gesund, so der allgemeine Tenor, wenn sie mehr Obst, Gemüse und Getreide essen würden.

Es gibt auch Ausnahmen - ein Beispiel

MCT-Fette sind keine Diätwunder

Abnehmen - Die Buchstaben DIET auf einer Gabel
Diet © Carmen Steiner - www.fotolia.de

Eine Diät, bei der normale Fette durch MCT-Fette ersetzt werden, führt nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn lediglich kurzfristig zu einer Gewichtsabnahme.

Nach ca. zwei Wochen hat sich der Körper auf die neue Fettsorte eingestellt, so dass eine solche Diät keinen Vorteil mehr bietet. In der Natur kommen MCT-Fette nur vereinzelt in Butter oder Kokosfett vor.

Um langfristig abzunehmen, sollte man die Energiezufuhr senken, sich ausgewogen ernähren und den Körper mehr bewegen.

Die üblichen Ernährungsratschläge müssen jedoch nicht uneingeschränkt auf alle Menschen übertragbar sein:

Ende der 90er Jahre haben Ärzte herausgefunden, dass an Epilepsie erkrankte Kinder weniger Anfälle erleiden, wenn Sie eine fettreiche Ernährung befolgen. Das heißt im Detail, dass mehr als 75 Prozent der Kalorien aus Fetten stammt.

Ein typisches Frühstück für diese Kinder besteht beispielsweise aus einem Omelett mit Speck und einer Tasse warmen Kakao und viel Sahne. Diese Ernährungsweise mag nicht für Sie die richtige sein, aber sie ist es für diese Kinder und ihre Familien.

Fett ist nicht immer schlecht

Wenn Sie der Meinung sind, dass dieses Beispiel zu spezifisch ist und für jeden gesunden Menschen die herkömmlichen Empfehlungen für eine fettarme Ernährung gelten, sollten Sie die Meinung einiger Ernährungsexperten berücksichtigen. Die Stimmen mehren sich nämlich, dass der Speiseplan der meisten Menschen zu wenig Fett liefert.

Fett ist nicht gleich Fett

Gesättigte Fette werden in der Regel als der große Feind dargestellt. Die Wahrheit ist jedoch, dass obwohl es nicht gerade die gesündeste Fettart ist, unser Organismus daran angepasst ist, es zu verwerten.

Der eigentliche Feind sind jene Fette, die bei der industriellen Nahrungsmittelverarbeitung beigefügt werden. Viele Fertigspeisen und Fastfood beinhalten zu viele Transfette sowie Omega-6-Fettsäuren.

Mögliche Probleme beim Verzehr von Obst- und Gemüseprodukten

Auch die als Gesundheitsgaranten gepriesenen Obst- und Gemüseprodukte sind im wahrsten Sinne des Wortes mit Vorsicht zu genießen. Professor McColl von der Glasgower Universität gibt seit längerer Zeit zu bedenken, dass laut seinem Forschungsergebnissen der in der Landwirtschaft üblicherweise eingesetzte Nitratdünger Kehlkopfkrebs begünstigen kann.

Ökologisch angebaute Pflanzenerzeugnisse sind hierbei selten eine gute Alternative, da auch sie mit Nitraten belastet sein können.

Menschen, die auf Kohlenhydrate empfindlich reagieren, müssen ebenfalls auf die Menge an Obst und Gemüse achten, die sie täglich essen, weil sie sonst ihren Blutzuckerspiegel auf eine Berg- und Talbahn schicken, wodurch sich ihre Leistungsfähigkeit im Sport und auch im Alltag deutlich verringert. Dazu leidet eine relativ große Anzahl an Personen an einer Unverträglichkeit von Orangen, Zwiebeln und Tomaten.

Nicht zu vergessen sind jene, die allergisch auf Aspirin reagieren. Die Salycilsäure, die in Aspirin vorkommt, kann aber auch in vielen pflanzlichen Produkten gefunden werden.

Fazit

Wie Sie sehen, gibt es zahlreiche Gründe, von den gängigen Diät-Empfehlungen Abstand zu nehmen. Das soll jedoch nicht heißen, dass diese komplett falsch wären.

Nur wie bei allen Dingen im Leben tun wir gut daran, Richtlinien kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob diese für uns persönlich auch tatsächlich zuträglich sind. Hören Sie auf Ihren Körper, und erst dann auf die Experten.

Wichtig ist auch, sich Grenzen zu setzen und an diese zu halten...

Das eigene Essverhalten reflektieren lernen

Das Wahren seiner Grenzen kann eine meisterhafte Eigenschaft sein, um Körpergewicht beizubehalten oder zu verringern. Erfahren Sie, welche Grenzen im Erwachsenenalter unbedacht überschritten werden und wie Sie Ihre Grenzen wieder besser wahrnehmen können.

Auf die Größe der Portionen achten

Wer kennt die Sprüche nicht: "Wenn Du nicht aufisst, dann wird es morgen regnen" oder "Du kannst erst aufstehen, wenn Du Deinen Teller leergegessen hast." Wie viele Kinder sind mit diesen Sprüchen aufgewachsen und wie viele Erwachsene haben es sich zu leicht gemacht, indem Sie Ihr Kind aufgefordert haben, die eigenen Gefühle zu überlaufen und zu essen, was sie eigentlich nicht mehr schaffen oder nicht mehr wollen, weil sie bereits satt sind.

Als Erwachsener passiert es oft, dass man aus Höflichkeit die selbst oder durch eine andere Person aufgetane Portion aufisst. Mit Sätzen wie "Das Häppchen passt noch" oder "Wer weiß, wann es wieder etwas zu essen gibt" diszipliniert man sich selbst und treibt sich dazu an, gegen sein Gefühl zu handeln und der Etikette wegen aufzuessen.

Lernen Sie, nein zu sagen. Lernen Sie, ein Gefühl für die Situation zu entwickeln und formulieren Sie souverän vor sich selbst und dann vor anderen am Tisch, dass Sie satt sind. Grundsätzlich bietet es sich an, das Essen auf dem Teller nicht zu verwüsten, sondern so zu verzehren, dass es ab dem Punkt, wenn Sie satt sind, zurück in den Kühlschrank gelegt werden kann, oder, falls Sie in einem Restaurant sind, für zu Hause eingepackt werden kann.

Sich Reste für den Folgetag aufbewahren

Es ist kein Zeichen von Armut, wenn Sie Essen mit nach Hause nehmen oder für den nächsten Tag in den Kühlschrank legen. Vielmehr handelt es sich um eine Wertschätzung der Lebensmittel, der investierten Kochzeit und der Übernahme der Verantwortung für das, was Sie zubereitet oder bestellt haben und nun in Form der vor Ihnen stehenden Portion vor sich haben.

In Industrieländern wird viel zu viel Essen verschwendet und weggeworfen. Tragen Sie Ihren eigenen Teil dazu bei und bestellen Sie nicht mehr als Sie tatsächlich schaffen.

Trauen Sie sich, das Essen für den Abend oder den nächsten Tag zurückzustellen und machen Sie sich Gedanken über Ihren Umgang mit Essen. Auf diese Weise sparen Sie sich überflüssige Pfunde und Sie lernen wieder auf Ihre körpereigenen Grenzen zu hören.

Dieses Prinzip erweist sich als Losungsprinzip, wenn Sie das Ziel verfolgen, Gewicht zu verlieren. Unser Körper weiß am besten, was ihm gut tut. Besser noch als der raffinierteste Ernährungsplan.

Gesundes Essverhalten entwickeln
Gesundes Essverhalten entwickeln

Experiment: Essen mit verbundenen Augen

Eine Studie zeigte, dass man mit verbundenen Augen 25% weniger Nahrung zu sich nimmt. Mit verschlossenen Augen ist man darauf angewiesen, sich stärker auf den Körper zu verlassen. Das Gehirn vermag es oft, Portionen auf dem Teller kleiner wahrzunehmen, als sie für den Magen tatsächlich sind.

Zur Erinnerung: Die Menge, die in Ihren Magen passt, lässt sich mit der Größe abbilden, die Ihre zur Faust geballte Hand einnimmt. Sind Ihre Augen verbunden, werden Sie selten mehr als diese Menge überschreiten.

Sie werden langsamer essen und das Essen intensiver im Geschmack und seiner Struktur wahrnehmen können. Leicht kann es dann passieren, dass Sie das, was Sie sonst gerne essen, auf einmal nicht mehr als schmackhaft empfinden.

Die Begründung liegt in der Gewohnheit des menschlichen Körpers und dem damit verbundenen Überschreiten des tatsächlichen Geschmacksbedürfnisses. Halten Sie sich an einen kleinen und wiederkehrenden Ernährungsplan, kann es passieren, dass Sie über Monate hinweg eine Lebensmittelkombination zu sich nehmen, die Ihnen zu salzig, zu süß, zu schwer oder zu bitter ist.

Setzen Sie sich das Ziel, wieder bewusster mit Ihren Sinnen und Ihren Handlungen umzugehen und erfahren Sie den Gewinn der Intensität beim Essen und in anderen Bereichen Ihres Lebens.

Das Ernährungsverhalten in Deutschland

Übergewichtiger Mann in weißem Unterhemd mit Pizza und Flasche Bier
Overweight mature man with pizza © Simone van den Berg - www.fotolia.de

In Frankfurt wurden die Ergebnisse der Nestlé-Studie 2009 vorgestellt, welche besagen, dass die Mehrheit der Deutschen zwar frische Ware vom Markt oder Bauernhof bevorzugt, jedoch hauptsächlich Fertignahrung aus dem Discounter eingekauft wird.

Von den 4.000 Befragten gab jeder Fünfte der 16 bis 29 Jährigen, an, „selbst gekocht“ sei schon, wenn ein Fertiggericht bereits erhitzt oder verfeinert würde. Mit 82 Prozent der Umfrageteilnehmer ist Frische und Qualität des Essen am wichtigsten, nur 57 Prozent legen ihren Fokus auf den Preis und lediglich 19 Prozent ist es wichtig, dass es sich dabei um ein Bio-Produkt handelt.

Isst der Deutsche sich zu Tode?

Ernährung ist ein tägliches Thema, dem sich keiner entziehen kann, weil essentiell für das Überleben. Aber wie nun Experten warnen, scheinen sich die Deutschen zu Tode zu essen. Bei einer Umfrage gaben zwar rund 85% der Teilnehmer an sich gesund zu ernähren, allerdings zeigt sich bei der Betrachtung der ernährungsbedingten Erkrankungen ein großer Widerspruch.

So nehmen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs oder Adipositas immer mehr zu und auch die Mulitmorbität im Alter spricht ihre eigene Sprache.

Gesunde Ernährung mit regelmäßiger Bewegung beginnt deshalb nicht mit dem Gang zum Imbiss um die Ecke, sondern beim Joggen, Schwimmen oder im Fitnessstudio und bei der Auswahl an frischem Obst und Gemüse, Milchprodukten und auch Fisch. Mit einer minimalen Umstellung der Ernährungsgewohnheiten beugt man somit aktiv einem früh eintretenden Krankheitszustand und Tod vor.

Mit weniger Fleisch gesünder leben - Mediziner sollen vegetarisches Essen fördern

Vegetarier sind seltener übergewichtig, sterben seltener an Herz-Kreislauf-Krankheiten und haben ein geringeres Diabetes-Risiko. Dies ließ die Karl und Veronica Carstens-Stiftung im Rahmen der "Fachkonferenz für vegetarische Ernährung in der Gesundheitsversorgung" in Berlin verlauten. Die Tagung soll eine weitere Abnahme des Fleischkonsums zugunsten der vegetarischen Ernährung fördern. Dazu werden vor allem Mediziner aufgerufen, besser mit Ernährungsberatern und Diätassistenten zusammen zu arbeiten.

Bislang weisen Mediziner ihre Patienten noch viel zu selten auf hohen Fleischkonsum als Risikofaktor hin, obwohl Studien die medizinische Bedenklichkeit längst bewiesen haben, so die Experten. Sie hoffen, dass mehr Mediziner eine vollwertige vegetarische Ernährung als gesunde Alternative empfehlen und ihre Patienten an Ernährungsberater verweisen, die ihnen bei der Nahrungsumstellung helfen können.

Vollständige Fleischabstinenz wird dabei nicht einmal verlangt: Medizinische Studien haben erwiesen, dass der Verzehr von unbehandeltem Fleisch unbedenklich ist, so lange es bei ein oder zwei Mahlzeiten pro Woche bleibt. Darüber hinaus sorgen jedoch vor allem fettige Fleischsorten und verarbeitete Wurstwaren in Deutschland noch immer viel zu häufig für Übergewicht mit all seinen Komplikationen.

Mittagessen in deutschen Schulen zu oft ungesund

Professor Michael Keller empfindet das Essen in Schulen als gesundheitliche Zumutung

Fast Food Restaurant, kleiner Junge isst Burger
child eat burger © Pavel Losevsky - www.fotolia.de

Vor kurzem ging in Bad Orb der Herbstkongress der Kinder- und Jugendärzte zuende. Der Kongress-Präsident, Professor Michael Keller, forderte in einer Rede seine ärztlichen Kollegen dazu auf, Eltern Ess- und Trinkprotokolle anfertigen zu lassen, wenn deren Kinder über

klagen.

Die Protokolle sollten genau geführt werden und einen Zeitraum von vier bis sieben Tagen abdecken. Erst dann sei es dem Arzt möglich, hilfreiche Tipps zur Ernährungsumstellung der Kinder zu geben.

Für 1,90 ist kein gesundheitlich förerliches Essen zu erwarten

Keller verlangte auch, dass die Eltern die Wochenessenspläne von Schulen und Kindertageseinrichtungen mit in die Arztpraxis bringen sollten. Oft sei das Essen dort eine gesundheitliche Zumutung. Die Ökotrophologin Professor Ulrike Arenz-Azevédo sagte, dass man für einen Preis von 1,90 Euro pro Essen, wie er in Berlin üblich sei, kein gesundheitlich förderliches Essen erwarten könne, denn dazu gehörten frisches Gemüse und Obst.

In Frankreich zahlten die Eltern vier Euro pro Essen für ihre Kinder. Dort sei das Angebot daher auch viel gesünder als in Deutschland, so Arenz-Azervédo.

Trend zu Fast Food und Fertiggerichten sind mit schuld am schlechten Ernährungszustand vieler Kinder

Kinderärzte klagen in Deutschland seit langem über den schlechten Ernährungszustand vieler deutscher Kinder. Als Ursachen dafür werten die Ärzte vor allem den Trend zu Fast-Food und Fertiggerichten, aber auch die Tatsache, dass oft beide Elternteile arbeiten müssen, um die Familie durchzbringen, wirke sich negativ auf die Ernährung des Kindes aus, weil in solchen Familien keiner mehr mittags da ist, der etwa ein Mittagessen kochen könnte.

Bestimmte Faktoren, wie etwa Stress, können uns an unserem Abnehmziel hindern...

Stress bewältigen: Der einfache Weg zur erfolgreichen Gewichtsabnahme

In der heutigen Zeit, in der das Arbeiten und das Familienleben für sich genommen hohe Ansprüche an einen Erwachsenen stellen können, kann das bewusste Handeln schnell zu einem automatisierten Handeln werden. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie wieder bewusster leben können und sich bewusster ernähren, so dass Gewichtsprobleme besser in den Griff bekommen werden können.

Stressbewältigung durch Psychologie

Es gibt unzählige Ratschläge, um neben dem Alltagsstress im Leben die oft mit Stress einhergehenden Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen. Neben den zahlreichen und unterschiedlichsten Ernährungsplänen bieten auch Ansätze der Psychologie Veränderungsansätze.

Versuchen Sie zum Beispiel sich zu fragen, warum Sie gerade Appetit haben, ob es wirklich daran liegt, dass die letzte Mahlzeit zu lange her ist oder Sie körperlich oder geistig so viel gearbeitet haben, dass Sie Ihren Körper mit neuer Energie versorgen müssen. Oft fällt die Antwort auf Stress.

Stress fördert den Appetit

Stress kann den Körper so sehr unter Druck setzen, dass die vernünftigen Gedanken in den Hintergrund rücken und eine Enthemmung einsetzt. Die Folge kann ein erhöhter Appetit sein, der dazu führt, dass sowohl mehr als auch unbedachter gegessen wird.

Häufig ist man in Drucksituationen auch beim Essen gestresst und einzig das Sättigungsgefühl und der dann folgende und vor allem fühlbare Verdauungsprozess führen zu einer unterschwelligen Beruhigung des Stressgefühls. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Form um den Versuch der Stressbewältigung.

Natürlich ist der Stress weniger präsent, allerdings ist er weiterhin da. Er steht nur nicht mehr an erster Stelle der Wahrnehmungskette. Leider löst dieses Vorgehen den Stress nicht auf. Nach dem Essen sind Sie leistungsfähiger, allerdings auf Kosten Ihrer Gesundheit.

Das Sättigungsgefühl bleibt aus

Der Stress führt dazu, dass Sie während des Essens das Sättigungsgefühl nicht fühlen können und mehr als erforderlich essen. Zudem greift man oft zu Fast-Food-Gerichten oder zu Gerichten, die schnell zubereitet werden können.

Lieblingsgerichte können auch schnell zu Gerichten werden, die plötzlich nahezu jeden zweiten Tag verzehrt werden, einfach weil sie schmecken und selten reflektiert wird, dass die Mahlzeit bereits vor ein paar Tagen schon auf dem Teller war. Eine einseitige Ernährung ist oft die Folge von unreflektiertem Essen.

Hormon Cortisol

Nicht allein die Nahrung ist dafür verantwortlich, dass Gewicht ansetzt. Durch Stress wird das Hormon Cortisol produziert, das sich in Form von Körperfett, beginnend im Unterbauch, ablagert. Sind Sie im Alltag gestresst und haben zudem das Nahrungsmenge nicht im Blick, können sich leicht fünf Kilo auf Ihre Hüften schummeln.

Stressfaktoren lokalisieren und ausschalten

Wer sich mehr mit seinem Körper auseinander setzt, bekommt mit der Zeit auch ein Gefühl dafür, ab wann der Stress im Körper zunimmt und wann der Stress die Funktionsfähigkeiten des Körpers und vor allem ab einer zu hohen Intensität geistig und auch körperlich stark einschränkt.

Versuchen Sie die Stressfaktoren besser zu lokalisieren, herauszufinden, wie diese entstehen und welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um sich von dem aufsteigenden Stress nicht überfluten zu lassen. Feste Mahlzeiten und das Bewusstsein die Essenszeit wirklich als Pause zu verstehen, sind ebenfalls förderlich, um sich der Stressintensität zu entziehen und einen inneren Ausgleich aufbauen zu können.

Warten Sie nicht noch länger, sondern beginnen Sie Ihre Emotionen und daraus resultierenden Handlungen besser zu verstehen. Entzerren Sie Ihren Alltag vom Stress und machen Sie, wenn nötig, auch einen Zeitplan, der über einige Wochen geht, in dem Sie sich vornehmen Ihren Alltag ruhiger anzugehen und bessere Ernährungsformen zu erlernen und zu trainieren.

Gegen Stress sind vor allem körperliche Betätigung und eine Klärng der aktuellen Gedankenwelt förderlich. Achten Sie darauf den Stress nicht im Körper zu behalten und nehmen Sie Yogakurse wahr und suchen Sie sich eine sportliche Betätigung.

Und auch Heißhungerattacken sind ein häufiger Begleiter...

Killerangriffe auf die Figur - die besten Abwehrtipps

Tag für Tag kämpft man als Frau (und auch so mancher Mann) gegen die Widrigkeiten. Sahnetorte, Schokolade, Pizza und Co. hinterlassen bei den meisten Menschen auf Dauer doch so manche Spur.

Hüftringe, Cellulite und ein mehr oder weniger kleines Bäuchlein verdankt man dann dem einen oder anderen Killerangriff der Figurschädiger. Schadensbegrenzung und Abwehrtechniken sind allerdings leichter als man denkt.

Langsam essen

Gehört man zu den Schlingern, die innerhalb fünf Minuten den gut gefüllten Teller leer putzen, dann kann der Magen die Meldung "ich bin satt" nicht an das Gehirn weitergeben. Als Folge isst man noch weiter, obwohl der Bauch schon voll ist.

Gehört man zu diesem Esstyp, dann sollte man es sich angewöhnen, mit Zeit und Genuss zu Essen. Zwanzig Minuten benötigt das Hirn übrigens bis es die Meldung erhält: "ich bin satt".

Hilfreich kann hier ein Wecker sein, den man sich zu Beginn des Essens stellt. Nach nur wenigen Wochen wird man ihn kaum noch brauchen, da der Gewohnheitsfaktor eingetreten ist.

Frühstücken Sie

Zählt man eher zu den "ich frühstücke nicht"-Typen, dann greift man bis zu fünfzig Prozent mehr zu Süßem und Snacks, da die Leber und der restliche Organismus eine Art Hungeralarm auslösen.

Es müssen ja nicht gleich Spiegeleier und Speck zum Frühstück sein, doch schon ein Glas Orangensaft, ein Müsli oder auch ein Vollkorntoast mit fettarmer Wurst oder einem geliebten Aufstrich mobilisieren den Körper und erhöhen die Leistung des Gehirns.

Heißhungerattacken bleiben damit auf der Strecke, ebenso überflüssige Pfunde an den Hüften.

Schalten Sie den Fernseher aus

Ebenfalls ein Killerangriff stellt das Essen bei laufendem Fernseher dar. Der spannende Krimi oder die geliebte Doku-Soap lenken dermaßen vom Essen ab, dass man sich zuschaufelt und dabei nicht bemerkt, dass man schon lange satt ist. Lieber das Essen in aller Ruhe auf die Sendung davor oder auch danach legen oder diese auf DVD aufnehmen und nach der Mahlzeit ansehen.

Sündigen Sie täglich ein wenig statt am Wochenende so richtig

Unter der Woche ist man diszipliniert, ernährt sich gesund und kalorienreduziert, aber am Wochenende wird geschlemmt was das Zeug hält?

Auch dieser Killerangriff schlägt sich auf das Gewicht nieder, denn der Organismus verzeiht eher kleine, aber immer wiederkehrende Ausrutscher wesentlich besser als Fressorgien von Freitagabend bis Sonntagabend. Besser ist es bei solchen Essgewohnheiten Tag für Tag eine kleine "Sünde" einzulegen und sich nicht alle Schlemmereien zu versagen.

Finger weg von Zucker und Fertiggerichten

Zucker- und Fertigkostalarm! Für Liebhaber dieser Kategorien stehen die Zeiger der Waage auf Gefahrenstufe 1.

Als eine der Killerfallen für eine gesunde und ansehnliche Figur kann man sich bei solch einer Dauerernährung gleich die Kleider in drei bis vier Nummern größer zulegen. Die Inhaltsstoffe in den Fertiggerichten zeigen versteckte Fettfallen und beinhalten zudem zahlreiche Geschmacksverstärker, die nicht nur unbemerkt dick machen, sondern durchaus auch eine Störung in den Nervenzellen im Gehirn auslösen können, welche die Steuerzentrale für die Hungergefühle sind.

Eine überwiegend zuckerreiche Ernährung dagegen spielt mit dem Zuckerspiegel Ping Pong und lässt einen schon nach kurzer Zeit wieder zu neuem Essbarem greifen.

Ist man sich diesen Killerangriffen auf die Figur etwas bewusster, dann kann man mit nur wenigen Tricks und Umstellungen seine Ernährungsgewohnheiten nach zu nach abändern ohne jedoch Verzicht üben zu müssen.

Ein Zuviel an Essen kann ebenso die Diät zunichte machen - wer weiß, wie viel wovon gegessen werden sollte, kann dies abwenden...

Abnehmen mit Proteinen

Milchprodukte wie Milch, Käse, Butter und Quark auf hellblauem Holzuntergrund
Dairy products. Sour cream, milk, cheese, egg, yogurt and butter © karandaev - www.fotolia.de

Proteine, auch Eiweiße genannt, sind elementar für den Menschen und die Ernährung. Jedoch wissen viele nicht, dass die gezielte Ernährung und der geplante Konsum von Proteinen ein guter Helfer beim Abnehmen sein kann. Gesund, und vor allem langfristig, kann das Gewicht reduziert werden, wenn viel Protein mit der Nahrung aufgenommen wird. 80% des Gewichts, das man mit einer Protein-Diät abnimmt, geht auf Konto des Fett-Depots.

Proteine machen aber nicht nur schlank, sie helfen auch dabei, dass man es bleibt. Durch ausreichend Proteine wird die sogenannte Magermasse – das bedeutet Bindegewebe, Haut und Knorpeln – gestärkt. Außerdem steigern Eiweiße die Leistung, so dass man mit viel Proteinen länger und stärker durchpowern kann. Allerdings ist es dafür ausschlaggebend, welche Qualität das Protein hat. Dazu muss die biologische Wertigkeit hoch sein, und ebenso muss das Protein das richtige Aminosäuremuster haben.

Eine Frage des Energiehaushalts: Warum Übergewichtige langsamer abnehmen als Schlanke

Übergewichtige Frau macht Übungen am Gymnastikball
Workout With Fitness Ball © Lisa F. Young - www.fotolia.de

Bei Menschen liegt die normale Körpertemperatur zwischen 35,8 und 37,2 Grad Celsius. Damit diese konstant bleibt, wird etwa 70 Prozent der Energie, die wir durch die tägliche Nahrungsaufnahme gewinnen, dafür aufgewendet. Der Grund, warum dünne Menschen schneller abnehmen, als Übergewichtige, liegt in der Körperoberfläche begründet.

Im Rahmen einer Studie haben Wissenschaftler dreidimensionale Abbilder von 188 Probanden am Computer erstellt, ihre jeweilige Körperoberfläche bestimmt und im Verhältnis zu ihrem Gewicht verglichen. Mit steigendem Gewicht verkleinert sich die Relation zwischen Masse und Körperoberfläche.

In Bezug auf den Energiehaushalt lässt sich sagen, das schlanke Menschen mehr Wärme nach außen abstrahlen als Dicke. Um ihre Körpertemperatur zu halten, benötigen übergewichtige Menschen also weniger Energie, verbrennen somit weniger Kalorien und nehmen daher langsamer ab.

Essen in der Küche stehen lassen - so umgeht man dieVersuchung des Nachschlags!

Eine Studie unter der Leitung von US-Ernährungswissenschaftler Professor Brian Wansing hat das Essverhalten von 78 Probanden getestet. Dabei ging es um die Frage, wann man sich einen Nachschlag holt und wie man das vermeiden kann, wenn man die Absicht hat, abzunehmen.

So stellte Wansing fest, dass man mithilfe eines ganz einfachen Tricks rund ein Fünftel weniger an Kalorien zu sich nimmt. Anstatt das Essen in Töpfen oder Schüsseln auf den Tisch zu stellen, sollte man sich seine Portion einfach in der Küche holen und das Essen dort stehen lassen. So ist die Chance, nur einen Teller voll zu essen, höher.

So schlägt das deftige Festtagsessen nicht auf die Hüften

Das weihnachtliche Festmahl naht und damit auch die alljährliche Kalorienfalle. Doch wer kann bei so vielen Leckereien schon wiederstehen? Muss man garnicht, denn wie Forscher in China und Amerika herausgefunden haben, lassen sich mit ein paar einfachen Tricks einige Kalorien einsparen.

Zum Einen sollte man jeden Bissen sorgfältig kauen, mindestens 40 Mal, denn das soll angeblich die Kalorienzahl reduzieren, da man automatisch weniger isst und schneller satt ist. Zum Anderen raten die Forscher Linkshändern mit rechts und Rechtshändern mit links zu essen.

Auch dadurch würde man weniger Nahrung zu sich nehmen, heißt es.

Wieso Diäten scheitern

Diäten sind nicht nur schlecht fürs Gemüt, sondern bringen auch nicht viel für eine langfristige Gewichtsabnahme. Wer für eine bestimmte Zeit die Kalorienzufuhr stark einschränkt, verbrennt hinterher sogar noch weniger Kalorien, so dass man nach der Diät sogar nur noch weniger essen kann ohne zuzunehmen.

Durch Diäten werden dem Körper Notzeiten vorgegaukelt, in Folge dessen er den Stoffwechsel verlangsamt und der Grundumsatz gesenkt wird. So kommt es zum allseits gefürchteten Jojo-Effekt und nur kurze Zeit nach der Diät hat man sein altes Gewicht wieder und nicht selten ein paar Pfunde mehr auf den Rippen.

Experten empfehlen daher die Finger von herkömmlichen Diäten zu lassen. Für eine langfristige Gewichtskontrolle sollte man auf eine dauerhafte Umstellung der Ernährung und mehr Bewegung im Alltag setzen.

Mit wenigen Tipps das Abnehmen leicht gemacht - so schaffen sie es weniger zu essen

Abnehmen - Frau misst sich mit Maßband den Bauchumfang
waist measurement © Marc Dietrich - www.fotolia.de

In der heutigen Zeit ist ein schlanker Körper ein Schönheitsideal. Viele streben danach und scheitern regelmäßig an Diäten. Dabei ist abnehmen ja eigentlich ganz einfach: Mehr Kalorien verbrauchen, als man zu sich nimmt. Dann sollten die Pfunde von alleine purzeln. Ein paar Tipps und Tricks können helfen, Appetit und Sättigung gezielt zu steuern.

Am Wichtigsten ist es, bewusst zu essen. Denn wer vor dem Fernseher oder Computer nebenbei isst, merkt erst viel später, dass er eigentlich schon satt ist. Denn das Sättigungsgefühl setzt bereits nach etwa 15 Minuten ein. Mit kleinen Bissen und in Ruhe gegessen, isst man genau so viel, wie der Körper auch verlangt. Wer vor und nach dem Essen noch ein Glas stilles Wasser trinkt, füllt nicht nur den Magen, sondern sorgt auch noch für einen gesunden Wasserhaushalt. Wasser hat keine Kalorien und führt zu einem frühzeitigen Sättigungsgefühl.

Außerdem ist es hilfreich darauf zu achten, was man isst. Nicht jede Mahlzeit sättigt gleich stark. Einfache Kohlenhydrate, die sich oftmals in Toastbrot und Süßigkeiten verstecken, lassen den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe schießen. Er sinkt jedoch genauso schnell wieder ab – und das sorgt für Heißhunger. Daher ist es ratsam, lieber zu Ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Vollkornprodukten und Gemüse zu greifen. Sie binden Wasser, quellen auf und machen so bereits in geringen Mengen satt.

Auch regelmäßige Mahlzeiten sind ratsam. Der Körper stellt sich auf die regelmäßige Nahrungsaufnahme ein und entwickelt kein ungeliebtes Hungergefühl zwischendurch. Wer Appetitmacher aus seinem Blickfeld verbannt, kommt zudem gar nicht erst in Versuchung. Lieber eine Schublade mit Naschereien anlegen, als ständig auf die eigentlich verbotenen Süßigkeiten gucken.

Ein weiterer Trick, den Heißhunger auszutricksen, geben Pfefferminzbonbons, Kaugummis und Zähneputzen. Denn ein frisches Gefühl im Mund hemmt den Hunger und bringt stattdessen einen frischen Atem. Und der wichtigste Tipp zum stressfreien Abnehmen: Stresshormone steigern den Appetit und hemmen den Fettabbau. Entspannte und Ausgeschlafene Menschen leben also gesünder. Mindestens sieben Stunden Schlaf in der Nacht sind optimal, damit der Körper sich regenerieren kann.

Abwiegen ohne Küchenwaage - Optimale Portionen beim Essen dank Hand- und Fingermaß

Also manchmal ist das ja echt nicht einfach, wenn man sich endlich vorgenommen hat, dem Übergewicht die Stirn zu bieten. Die meisten Diäten sind damit behaftet, dass man 30g Wurst ebenso abwiegen muss als auch die Nudeln.

Mühsam, was bei vielen Diätwilligen zu einem entfernten Aufgeben des Abnehmens führt. Abmessen per Hand, Daumen oder Finger macht es da zumindest bei vielen Lebensmitteln etwas einfacher und sollte ruhig einmal ausgetestet werden.

Faust

Die Faust kann als Maßstab für klein geschnittenes Fleisch und Fisch fungieren. Höchstens zweimal am Tag sollte hier die faustgroße Portion zu sich genommen werden und das bevorzugt in Form von Fisch oder weißen Fleischsorten wie Pute und Huhn.

Handfläche

Die Größe von Brot oder einer Scheibe Fleisch sollte die Handfläche nicht überschreiten, wobei eine Scheibe Fleisch genügen und auch beim Brot nicht mehr als drei fingerdicke Scheiben auf dem Teller landen sollte. Greift man hier zu dunklen Brotsorten, wie etwa Vollkorn- oder Roggenbrot, bekommt auch die Verdauung kräftig etwas zutun, was zu einem längeren Sättigungsgefühl verhilft.

Daumen

Bei Olivenöl und Schokolade wird der Daumen zum Messgerät. Zweimal hochwertiges Öl pro Tag und ein Riegel Schokolade in Daumengröße sollten hierbei in der Ernährung nicht überschritten werden, wenn man abnehmen oder sein Gewicht halten möchte.

Kleiner Finger

Nüsse und Süßigkeiten hingegen können anhand des kleinen Fingers gut ermittelt werden. Soviel wie der kleine Finger groß ist, entsprechen einem gesunden Maß dieser Lebensmittel, wobei die Portionen täglich dreimal maximal betragen sollten.

Verzichtet man auf gesalzene Nüsse und zuckerhaltige Naschereien, dann tut man gleichzeitig auch noch den Zähnen und den Ausscheidungsorganen gutes.

Gewölbte Hand

Die gewölbte Hand eignet sich besonders gut zum Abmessen von Reis, Nudeln und Joghurt.

Eine Handvoll gekochter Reis oder Nudeln einmal täglich und drei Portionen ganze Früchte am Tag beinhaltet dieses Maß und sorgt einerseits für die Aufnahme wertvoller Kohlenhydrate und anderseits für den schlanken und vitaminreichen Genuss der Früchte.

Handteller

Zu guter Letzt heißt es bei Käse und Wurst den Handteller zum Einsatz zu bringen. Möglichst fettarm und dünn geschnitten sollte man diese Nahrungsmittel mehr als Geschmacksgeber einsetzen, denn zum Sattwerden.

Sind diese in der Größe des eigenen Handtellers, dann sind bis zu fünf Scheiben pro Tag im gesunden und figurfreundlichen Rahmen.

Zu bestimmten Anlässen ist man dazu geneigt, die Diät über den Haufen zu werfen - doch Schlemmen, z.B. an Weihnachten, geht auch gesundheitsbewusst...

Tipps zum Schlemmen in der Weihnachtszeit ohne die gefürchtete Gewichtszunahme

Die einen freuen sich auf die Geschenke, andere auf gemütliche Tage im Kreise der Familie und viele von uns sicherlich auf die leckeren Naschereien, welche während der Adventstage und Weihnachtszeit vermehrt aufgetischt werden.

Der Nachteil am Genuss von herrlichen Festtagsgerichten und süßen Desserts ist jedoch, dass es beim einen oder anderen zu ungewünschten Fettpölsterchen führt, die man in vielen Fällen nur sehr schwer wieder loswird. Mit den nachfolgenden Tipps allerdings kann man auch ohne Reue zur Naschkatze werden.

Genügend trinken

Zunächst ist es von großer Bedeutung, neben dem Essen auch genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Am besten dafür geeignet ist natürlich Mineralwasser oder ein ungesüßter (Weihnachts-)Tee. Insgesamt wird dazu geraten, täglich zwei Liter zu trinken.

Nach dem Essen kann es auch mal ein Kaffee oder Cappuccino sein, um den Stoffwechsel anzukurbeln, doch auch hier bitte ohne Zucker. Wer viel trinkt, kann auch das Hungergefühl deutlich verringern.

In Sachen Desserts

Wer nicht auf Desserts verzichten möchte, sollte darauf achten, was er zu sich nimmt. Nachspeisen sind oft echte Kalorienbomben und liegen zudem schwer im Magen. Doch es geht auch fettarm, wie zum Beispiel mit

  • roter Grütze
  • Quark
  • Joghurt oder
  • Fruchtsorbet.
Käse und Nüsse

Auch Käse darf es sein, hier empfiehlt sich Harzer Käse, Korb- oder Hüttenkäse. Ebenfalls werden Nüsse zur Weihnachtszeit gern gegessen, hier ist darauf zu achten, dass man diese maßvoll genießt, schließlich sind sie sehr fettig.

Zimt und Plätzchen

Zimt eignet sich für Desserts hervorragend, da es gegen Heißhunger und einen zu hohen Cholesterinwert wirkt. Printen, Plätzchen und Co. sind auch in Maßen zu genießen, zudem ist hierbei ein langsamer Verzehr zu beachten.

Wenn es Schokolade sein soll, dann bitte die dunkle Sorte!

Mit Vorspeisen den großen Hunger stillen

Zu jedem Festtagsmenü gibt es meist auch einen leckeren Salat als Vorspeise. Wer hier eine große Portion verzehrt, hat den größten Hunger bereits gestillt. Beim Dressing sollte man darauf achten, dass dies nicht zu fettlastig ist.

Neben Salaten ist auch gedünstetes Gemüse zu empfehlen.

Hauptgang: nicht immer muss es die Gans sein

Wer während der Weihnachtszeit auf seine Figur achten möchte, der kann alternativ zur Weihnachtsgans einfach mal einen fettarmen Putenbraten servieren, dazu schmecken beispielsweise Backpflaumen besonders gut.

Auch Fisch ist eine figurfreundliche Alternative - hier sind Sorten wie Lachs, Zander oder Forelle eine gute Wahl. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren tun zudem Herz und Seele gut.

Alternativen zur fetten Weihnachtsgans suchen
Alternativen zur fetten Weihnachtsgans suchen

Gegen die Winterdepression angehen

Wer unter einem saisonalen Stimmungstief leidet, hat oftmals mit Heißhungerattacken zu kämpfen. Diese gilt es zu beseitigen, dafür ist eine Menge frische Luft angesagt. Winterspaziergänge sorgen für neue Energie und auch die Wintersonne beflügelt die Seele.

Um das fehlende Glückshormon wieder zu tanken, werden bestimmte Nahrungsmittel empfohlen, die die Aminosäure Tryptophan enthalten. Dazu zählen unter anderem:

  • Fisch
  • Quark
  • Käse
  • Nüsse

In Verbindung mit Kohlenhydraten kann man gegen den Heißhunger angehen, auch Zitrusfrüchte, Tomaten und Zucchini sollten auf dem Speiseplan stehen.

Wer sich diese Tipps zu Herzen nimmt und bewusst auf die Ernährung achtet, kann die Weihnachtszeit genießen, ohne zu viel Hüftspeck befürchten zu müssen.

Und zu guter Letzt widmen wir uns in diesem Ratgeber den typischen Irrtümern, von denen es im Diätbereich mehr als genug gibt...

Abwechslungsreiche Ernährung und Gerüchte um Lebensmittel

Sind Bananen bei der Zufuhr von Kalium die beste Wahl? Ist die Orange der populärste oder tatsächlich reichhaltigste Vitamin-C-Lieferant? Ist der Griff zu Biolebensmitteln immer notwendig oder lässt sich eine Biolebensweise auch mit einem teilweisen Griff zu normalen Lebensmitteln leben? Ist Fleisch der beste Freund von Herzkrankheiten? Erfahren Sie mehr und lernen Sie zwischen Wahrheit und Mythos zu unterscheiden.

Kalium steckt nicht nur in Bananen

Es gibt viele Ratschläge zum Thema Ernährung, die ab und an widersprüchlich sind und für Verwirrung sorgen können. Unklar ist zum Beispiel die Aussage, ob Bananen tatsächlich als der wesentlichste Kaliumlieferant verstanden werden können. Studien haben ergeben, dass neben Bananen auch

als wesentliche Kaliumlieferanten benannt werden können. Greifen Sie demnach nicht immer zu Bananen, die bei zu häufigem Genuss zu einem erschwerten Stoffwechsel führen können, sondern wechseln Sie auch zwischen den anderen drei Möglichkeiten, um eine optimale Zufuhr an Kalium und damit eine gute Versorgung der Nerven und Muskeln zu ermöglichen.

Wann Bioprodukte wirklich die bessere Wahl sind

Nicht immer muss es sich bei der Wahl der Lebensmittel um Biolebensmittel handeln. Der Unterschied zwischen normalen Produkten und Bioprodukten liegt im Wesentlichen im Anteil der Pestizidbelastung. Unter Pestiziden versteht man ein Gift, das als Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt wird.

Bei zu hohem Konsum an petizidbelasteten Nahrungsmitteln kommt es zu einer Vergiftung, die zu verschiedenen Krankheiten wie Krebs, Schädigungen des Nervensystems und Schwächung des Immunsystems führen können.

Die niedrigsten Pestizidwerte konnten in

nachgewiesen werden.

Im Allgemeinen gilt, dass man Obst und Gemüse mit dicker Haut auch in einem ganz normalen Lebensmittelgeschäft kaufen kann. Produkte wie Sellerie, Pfirsiche, Äpfel oder Heidelbeeren sollten eher in einem Biofachgeschäft gekauft werden.

Vitamin C steckt in vielen Obst- und Gemüsesorten

Um Ihr Immunsystem ganzheitlich zu verbessern, ist es des Weiteren ratsam, regelmäßig Vitamin C zu sich zu nehmen. Nahrungsmittel, mit denen Sie den täglichen Bedarf an Vitamin C zu sich nehmen, sind unter anderem

Vitamin C ist an einer Vielzahl wichtiger Körperfunktionen beteiligt, wirkt stimmungsverbessernd und sorgt dafür, dass mehr Fettzellen verbrannt werden können.

Leider kann der menschliche Körper das lebenswichtige und für den Körper so wichtige Vitamin C nicht im Körper speichern. Demnach ist eine regelmäßige und ausgewogene Versorgung sehr wichtig.

Fleisch ist nicht so schlecht wie sein Ruf

Studien ergaben, dass das Essen von Fleisch, namentlich Lamm-, Schweine- und Rindfleisch, nur dann als bedenklich und krankheitsfördernd nachgewiesen werden konnte, wenn es sich um stark veredelte Produkte wie Wurstprodukte oder Räucherware handelte.

Auch beim Verzehr von Fleisch gilt: Umso kürzer die Veredelungskette, desto gesünder das Endprodukt für den Verbraucher. Achten Sie darauf, dass Ihre tägliche Ernährung nicht immer Fleisch oder Wurst beinhaltet.

Auch wenn der Genuss von Fleisch grundsätzlich nicht als gesundheitsschädlich gilt, so ist die über den Tag verteilte Menge des Verzehrs von Fleisch entscheidend. Auch zu viel von wenig bis gar nicht veredeltem Fleisch kann zu viel sein und zu Übergewichtigkeit und diversen Herzerkrankungen führen.

Sorgen Sie für ein ausgewogenes Verhältnis und achten Sie darauf, dass das Verhältnis zu Obst, Gemüse und anderen Produkten und dem Produkt Fleisch in einem Verhältnis von 3:1, besser noch 4:1 liegt. Weiterhin gilt, dass ein kontrollierter und geringer Konsum von Fleisch die gesündere Entscheidung darstellt.

Ernährungstipps überprüfen

Glauben Sie nicht alles, was Ihnen die Werbung mitteilt und was im Allgemeinen gesagt wird. Prüfen Sie bei Gelegenheit Fakten nach und verschaffen Sie sich auf diese Weise einen fundierten Überblick über die Zusammenhänge und Wirkungsweisen der einzelnen Nahrungsmittel.

Ärztliche Beratung bei Ernährungsfragen?

Arzt in weißem Kittel sitzt mit Patientin in der Sprechstunde
at the doctor's office © endostock - www.fotolia.de

Blindes Vertrauen in einer kommerziellen Ernährungsberatung durch einen nichtärztlichen Anbieter oder durch einen Arzt, sollten die Patienten oder Kunden nicht einfach hegen.

Die Verbraucherzentrale in Leipzig warnt davor durch die nahe Tätigkeit zwischen Arzt und gleichzeitiger Ernährungsberatertätigkeit, sich die Sicht nicht verstellen zu lassen. So seien Patienten weniger voreingenommen, wenn sie eine Ernährungsberatung gegen Bezahlung beim Arzt wahrnehmen würden. Aus beruflicher und Wettbewerbs Sicht sei dagegen laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs nichts einzuwenden, sofern der Arzt seine Tätigkeiten gegeneinander abgrenzt.

Der Gang zum Ernährungsberater - wann er sich lohnt und was man lernen kann

Ärztin sitzt mit einer Patientin in der Sprechstunde
female doctor and patient © vasco - www.fotolia.de

Für manche Menschen kann es sehr sinnvoll sein, eine Ernährungsberater aufzusuchen. Für wen genau lohnt sich der Gang?

Verboten ist der Besuch natürlich für niemanden und jeder kann sich wertvolle Tipps für ein gesundes Essverhalten abholen. Der Besuch lohnt sich aber besonders dann, wenn man die Fakten dringend braucht, etwa weil man an Übergewicht leidet.

Übergewicht schadet auf Dauer dem Herzen und dem Kreislauf und Ernährungsberater können nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch Lebensmittel empfehlen, die Herzen und Kreislauf gut tun.

Auch Menschen mit chronischen Erkrankungen können vom Wissen eines Ernährungsberaters profitieren. Stoffwechselkrankheiten und Allergien können in ihren Auswirkungen etwas gelindert werden, wenn man auf die richtige Ernährung achtet.

Die Berater sind genau darüber informiert, wie welches Nahrungsmittel auf den Körper wirkt und kann damit eine Ergänzungstherapie bieten. Einen Arztbesuch kann man damit natürlich nicht ersetzen, es geht um eine sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Betreuung.

Studie: Fundierte Ernährungsberatung kann Diabetes verhindern helfen

Diabetikerin spritzt sich Insulin in den Bauch
Diabetes patient insulin shot by syringe with dose of lantus © Dmitry Lobanov - www.fotolia.de

Das Einmaleins einer ausgewogenen Ernährung kennt inzwischen jeder, sollte man meinen. In der Praxis jedoch schleichen sich immer wieder mehr oder weniger große Sünden ein, die irgendwann zur Gewohnheit werden - und den Plan von einer gesunden Lebensweise dann bald wieder über den Haufen werfen.

Eine professionell durchgeführte Ernährungsberatung kann Betroffenen dabei helfen, gesunde von ungesunden Lebensmitteln zu unterscheiden. Dabei spielt insbesondere der individuelle Aspekt eine wichtige Rolle: Statt starrer Regeln gibt´s in der fundierten Ernährungsberatung ganz persönliche Tipps zur Verbesserung des eigenen Speiseplans.

Dass diese Methode sogar Krankheiten verhindern helfen kann, legt jetzt eine griechische Studie nahe. Hierzu wurden 126 PatientInnen mit einem erhöhten Diabetesrisiko, erkennbar an hohen Blutzuckerwerten, über zwei Jahre lang begleitet. Während der regelmäßig stattfindenden Ernährungsberatung wurden sie beispielsweise angehalten, ausreichend Ballaststoffe aufzunehmen und die Zufuhr gesättigter Fettsäuren zu reduzieren. Das Ergebnis: Von jenen, die sich an die Ratschläge hielten, konnten alle nicht nur ein wenig abspecken, sondern zudem ihre Blutzuckerwerte deutlich verbessern - und das Diabetesrisiko somit sichtbar senken.

Wirken übergewichtige Ärzte vertrauenswürdig?

Wie eine US-amerikanische Studie ergeben hat, setzen die Menschen offensichtlich ein größeres Vertrauen in die Ernährungsberatung von übergewichtigen Ärzten. So werden Ratschläge von übergewichtigeren Ärzten eher angenommen, da sich die Patienten bei ihnen nicht aufgrund ihres eigenen Übergewichts verurteilt fühlen. Vertrauenswürdiger erscheinen den Patienten jedoch Gesundheits- und Ernährungstipps von normalgewichtigen Ärzten.

Während dieser Studie wurden insgesamt rund 600 Übergewichtige und Fettleibige zu ihrem Vertrauensverhältnis zu ihren Hausärzten befragt. So sollte untersucht werden, wie Gesundheitstipps grundlegend von Patienten mit Übergewicht aufgenommen werden, je nachdem, ob diese von einem normalgewichtigen oder einem übergewichtigen Arzt kommen.

Es ist wichtig, dass man Themen für sich selbst erschließen lernt und sich nicht nur an Gesagtem orientiert.

Hartnäckige Diätmythen: Die häufigsten Ernährungslügen aufgedeckt

Was müssen Sie beachten, wenn Sie Gewicht verlieren und dabei gesund bleiben wollen? Sie haben wahrscheinlich von vielen Wunderdiäten und von den damit verbundenen kurzfristig erreichbaren Ergebnissen gehört.

Die Popularität solcher Radikalkuren führt zu vielen missverständlichen Informationen, die so manchen Ernährungsexperten zum Kopfschütteln veranlasst. Wir räumen mit den häufigsten Mythen auf.

1. Mythos: Essen macht mich fett

Jedes zusätzliche Gramm an Fett führt zu einer zusätzlichen Belastung des Körpers an Kalorien. Wie bei den meisten Lebensmitteln ist letztlich die Qualität des Fettes ausschlaggebend und nicht die Quantität.

Fettreiche Lebensmittel wie Nüsse, Avocados und Olivenöl bieten viele wertvolle Nährstoffe, so dass Sie täglich geringe Portionen davon zu sich nehmen können. Die meisten Experten empfehlen, dass wir 20 bis 35 Prozent unserer Kalorien aus Fett konsumieren sollen.

Gesättigte Fette sollten auf ein Minimum gesenkt werden und der Verzehr von Transfetten sogar ganz gemieden werden.

2. Mythos: Kohlenhydrate sind böse und sollten gemieden werden

Ein ausgewogener Ernährungsplan umfasst Früchte, Gemüse, Bohnen und Vollkornprodukte.

Es wäre wider des gesunden Menschenverstandes, wenn man diese Lebensmittel wegen ihres Kohlenhydratanteils meiden würde. Immerhin liefern sie jede Menge Mineralien und Vitamine.

Alle Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an leeren Kohlenhydraten sollte man jedoch begrenzen. Damit sind Produkte wie

  • zuckerhaltige Getränke
  • Süßigkeiten
  • stark verarbeitete, weiße Körner und
  • nährstoffarme Snacks

gemeint, die außer der reinen Energie keine Nährstoffe auf den Teller bringen.

3. Mythos: Spät Essen in der Nacht lässt Pfunde ansetzen

Eine Gewichtszunahme wird durch den Verzehr von zu vielen Kalorien verursacht. Wenn diese Aufnahme im Vergleich zu den täglichen Aktivitäten zu gering ausfällt, nehmen wir auch nicht zu. Unabhängig davon, ob wir das Essen am Morgen, Nachmittag oder Abend essen.

Personen, die zu später Stunde essen, neigen dazu, zu Lebensmitteln zu greifen, die sehr reich an Kalorien sind. Dies ist der eigentlich Grund für die Gewichtszunahme.

4. Mythos: Sie müssen auf Ihre Lieblingsspeisen verzichten

Ständige Veränderungen der Lebensweise sind nie gut. Wenn Sie es schaffen, ein regelmäßiges Workout in Ihren Alltag integrieren zu können, werden Sie in absehbarer Zeit Gewicht verlieren oder zumindest Ihr Gewicht halten, je nach Ausrichtung Ihres Diätziels.

Wenn Sie Ihr Lieblingsessen auf eine kontrollierte Art und Weise zu sich nehmen und es mehr oder weniger im Rahmen Ihres Ernährungsplans bewusst einplanen, sind Sie auf der sicheren Seite.

5. Mythos: Grapefruit ist ein Wundermittel um den Stoffwechsel zu beschleunigen

In der sauren Frucht gibt es keine "magische Zutat", die uns hilft, schneller zusätzliche Kalorien zu verbrennen und schneller Gewicht zu verlieren. Verlassen Sie sich lieber auf ein gezieltes Training, als auf mögliche Fatburn-Qualitäten bestimmter Lebensmittel wie der Grapefruit.

Beenden wollen wir die Mythen und den Ratgeber mit folgender Liste...

Hoher Zuckerkonsum führt zu Diabetes

Man spricht von Diabetes, wenn der Körper nicht genügend Insulin produzieren kann oder seine Rezeptoren nicht empfindlich genug sind, um auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel zu reagieren. Als Risikofaktor wurde von der Medizin das Übergewicht ausgemacht und keine hohe Zuckerzufuhr.

Da zuckerhaltige Nahrungsmittel aber häufig auch sehr reich an Kalorien sind und deshalb zu Übergewicht führen können, entstand diese falsche Kausalität.

Kohlenhydrate sind schuld am Übergewicht

Grundsätzlich gilt, dass jede Kalorie, die nicht vom Körper verbraucht wird, in den Fettzellen eingelagert wird. Dabei ist es vollkommen egal, ob diese Kalorie zuviel von Eiweißen, Kohlenhydraten oder Fetten stammt.

Korrekterweise sollte an dieser Stelle jedoch erwähnt werden, dass Kohlenhydrate in den Muskelzellen als Glykogen eingelagert werden können. Diese dienen dem Körper dann als schnell verfügbare Energieressourcen.

Da das Glykogen aber nur mit Wasser in den Muskelzellen gespeichert werden kann, erhöht sich auch das Körpergewicht. Wohlgemerkt kommt diese Gewichtserhöhung vom Wasser und nicht etwa von einem Plus an Körperfett.

Frisches Obst und Gemüse ist gesünder als gefroren oder eingedost

Gefrorenes oder eingedostes Obst und Gemüse ist in der Regel schockgefroren oder schonend eingedost worden, so dass sie nahezu ihren gesamten Vitamingehalt behalten. Frische Ware hingegen kann an Gehalt verlieren, wenn es im Laden oder ihrer Küche noch einige Tage bis zum Verzehr gelagert wird.

Natrium wird am meisten durch zusätzliches Salzen zu sich genommen

Tatsächlich stammen über 77% des Natriums in unserer täglichen Ernährung aus industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln. Sie können die Natriumaufnahme also am ehesten reduzieren, wenn Sie ihr Essen selbst zubereiten.

Braune Eier sind nährstoffreicher als weiße

Die Farbe der Eierschale geht nicht auf einen vermeintlich höheren Gehalt an Nährstoffen zurück. Es ist viel einfacher: Weiße Hennen legen weiße Eier und braune Hennen legen braune Eier.

Brauner Zucker ist gesünder als weißer

Obwohl sich zuweilen dieses Gerücht hartnäckig hält, ist brauner Zucker kein kristallisierter Rübenzucker. Es ist normaler raffinierter weißer Zucker, dem Melasse zugefügt wurde. Je dunkler der braune Zucker ist, je mehr Melasse enthält er.

Durch Melasse enthält brauner Zucker einen geringes Maß an Mineralien, aber man müsste Unmengen zu sich nehmen, um von einer positiven Wirkung für die Gesundheit sprechen zu können.

Honig ist besser als raffinierter Zucker, weil er natürlich ist

Da ist fast etwas wahres dran. Honig enthält Antioxidantien und einige Mineralien, die weißer Zucker nicht hat. Allerdings sind diese nur in sehr geringen Mengen vorhanden.

Ähnlich wie beim braunen Zucker müsste man viele Gläser Honig leeren, um genügend Antioxidanten aufzunehmen. Hinzu kommt, dass ein Teelöffel Hönig ca. mit 60 Kalorien zu Buche schlagen. Raffinierter Zucker bringt es bei der selben Menge "nur" auf 46 Kalorien.

Diät-Limonade verursacht Übergewicht

Eine neue Studie, die diesen Zusammenhang augenscheinlich zeigt, hat zu einer überzogenen Schockreaktion geführt, woraufhin alle Limonaden mit der Aufschrift "light" voll Argwohn von der diätwilligen Bevölkerung beäugt wird. Fakt ist, dass diese Studie nicht auf die Klärung von Ursache und Wirkung ausgelegt war, sondern lediglich festgestellt hat, dass Personen, die Diät-Limonaden trinken, auch häufig zu Übergewicht neigen.

Mittlerweile geht man jedoch davon aus, dass dieser Zusammenhang nicht an den Inhaltstoffen der Diät-Getränke auszumachen ist, sondern am Verhalten der Konsumenten liegt. Offenbar glauben viele Menschen, dass sie mit einer Diät-Cola soviel Kalorien einsparen, dass sie sie an anderer Stelle wieder draufpacken könnten. Jemand, der zu seinem Cheeseburger eine Extraportion Pommes bestellt und das üppige Mahl mit Diät-Limo abrundet, ist ein perfektes Beispiel für diese Annahme.

Grundinformationen und Hinweise zur Ernährungsberatung

  • Die Ernährungspyramide und Tipps zur Behebung einer ungesunden Ernährungsweise: ein Ratgeber

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: oberbayerische brotzeitplatte © Helmut Niklas - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Diet © doug Olson - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Familie isst eine leckere Mahlzeit zusammen © Kzenon - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Roast goose in a pan © Günter Menzl - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Kleine Speckfalte © Stefan Redel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Ab heute gesund! © Kathrin39 - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: gastronomia © giuseppe porzani - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Diet concept © viperagp - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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