17. September 2008
Von Andreas Hadel
Salatbars können eine diätische Offenbarung sein oder aber auch ein kalorisches Mienenfeld, wo jede falsche Wahl mit der Salatgabel die Fettpolster aufquellen lässt. Wie Sie von Beginn an die richtigen Zutaten auf Ihren Teller manövrieren, sagt Ihnen dieser Artikel.

Wählen Sie Ihre Zutaten an der Salatbar sorgfältig aus
Werfen Sie ein Auge auf dunkelgrüne Leckereien und bauen Sie ihre Salatgrundlage aus vitaminreichen Spinat und Römersalat auf. Damit stapeln Sie die gesamte empfohlene Tagesdosis an Vitamin K auf ihren Teller. Und dazu mehr als die Hälfte der empfohlenen Menge von Lutein und Xeaxanthin, Folsäure und Vitamin C. Ignorieren Sie großzügig Eisbergsalat oder nehmen Sie davon nur ein paar Stücke, um etwas Knackiges zwischen den Zähnen zu haben. Eisbergsalat ist im Vergleich relativ arm an Nährstoffen.
Laden Sie sich eher die hellen Gemüsearten auf, wenn es um den Ausbau des Salatstapelwerks geht. Karotten, Kirschtomaten, Paprika und Rüben haben mehr Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine als ihre dunkleren Kollegen wie zum Beispiel die Gurken. Helles Gemüse ist außerdem reich an Antioxidanten, die Entzündungshemmend wirken und Ihr Immunsystem stärken. Lassen Sie Schüsseln außer Acht, die Gemüse mit Mayonnaise enthalten.
Wählen Sie mageres Protein. Kichererbsen, Kidney Bohnen, Eiweiß und Inkakorn sind elegante Proteinlieferanten. Strafen Sie den Drei-Bohnen-Salat mit Nichtachtung. Er wird in der Regel mit Maisöl, das viel von den schädlichen Omega-6-Fettsäuren enthält, zubereitet. Lassen Sie auch die Finger vom Hüttenkäse. Es sei denn er ist als fettarm ausgewiesen.
Krümeln Sie etwas Chrunch dazu. Streuen Sie einen Esslöffel Walnüsse oder Sonnenblumenkerne über Ihren Salat. Beides enthält viel Omega-3-Fettsäuren, die gut für Ihr Herz sind und außerdem dabei hilft, die vielen Vitamine auf Ihrem Teller richtig zu verdauen. Die prominenten Croutons sollten Sie links liegen lassen. Sie enthalten mit Nitrat und Transfetten genau jene Dinge, die einen sonst gesunden Salat zum Werkzeug der gierigen Fettzellen werden lassen.
Zum Abschluss strudeln Sie noch einen Teelöffel Canola-Öl, oder Olivenöl als Alternative, einen kleinen Schuss Vinaigrette und ein paar Schüsse Pfeffer über Ihren Salat. Vergessen Sie nun nicht das Durchmengen der Zutaten. Erst dadurch wird der Pflanzenstapel zu einem kulinarischen Geschmackserlebnis. Dass Sie sich den Fertigdressings nicht zu nähern brauchen, erklärt sich von selbst. Diese haben außer Fett, Salz und Zucker wenig zu bieten.
Hüten Sie sich davor, Salat lediglich als kleine Vorspeise oder Sättigungsbeilage zu betrachten. Salat kann problemlos eine vollwertige und überaus gesunde Mahlzeit sein. Bedenken Sie dabei jedoch, dass Salat mitunter sehr volumenreich erscheint, aber vergleichsweise wenig Kalorien enthält. Wer sich fast ausschließlich mit Salaten ernähren will, sollte deshalb einige energiereiche Lebensmittel wie Vollkornnudeln oder Vollkornreis hinzugeben, um genügend Kraft für die Anforderungen des Alltags zu haben.
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