Bei körperlicher Annäherung feuern im Gehirn die Spiegelneuronen

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Zwar gibt es in der Forschung noch vereinzelte Zweifel, doch die Mehrheit der Wissenschaftler geht mittlerweile von einer Existenz von Spiegelneuronen aus. Dabei handelt es sich um komplexe Gehirnzellen, die bei eigenen Bewegungsabläufen als auch bei der Beobachtung identischer Bewegungen anderer aktiv werden. Dadurch fällt es einem leichter, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen.

Forscher haben nun herausgefunden, dass die Spiegelneuronen sogar noch mehr können: Sie analysieren die Bewegungsabläufe anderer und entscheiden spontan, ob man auf diese Bewegung reagieren muss oder nicht. Die Nähe zur anderen Person scheint dabei eine zentrale Rolle zu spielen, so die Tübinger Forschergruppe im Wissenschaftsmagazin "Science".

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Zu dieser News

  • 181 Bewertungen
  • 1285 Lesungen
  • Kurz-URL zum Kopieren:http://paradisi.de/?n=14751

Autor:

Paradisi-Redaktion - News vom

Weitere News zum Thema

Gehirn

Gehirnzellen arbeiten im Rhythmus

Normalerweise haben die Gehirnzellen einen bestimmten Rhythmus, in dem sie arbeiten. Wenn eine Krankheit vorliegt, beispielsweise bei Autismus...

Kurkuma

Zellen werden durch Kurkuma gestärkt

Forscher aus den USA haben in Versuchen herausgefunden, dass die Widerstandsfähigkeit von Zellmembranen gegen Krankheitserreger durch den Farb...