21. Juni 2010
Die häufigste Beeinträchtigung des Zahnfleisches ist Zahnfleischbluten. Dieses ist zumeist ein Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung oder Parodontitis.
Zu den häufigsten Zahnfleischbeschwerden gehört Zahnfleischbluten. Dabei blutet das Zahnfleisch bei verschiedenen Berührungen wie z.B. Zähneputzen oder den Biss in einen Apfel. In den meisten Fällen ist das Bluten des Zahnfleischs ein Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis), die sowohl akut als auch chronisch sein kann. Zu den Symptomen gehören neben Zahnfleischbluten auch geschwollenes Zahnfleisch, Rötungen und Schmerzen bei Berührung.
Ebenso kann Zahnfleischbluten durch Parodontitis, eine Entzündung des Zahnhalteapparates, ausgelöst werden. Die Parodontitis, die man auch Parodontose nennt, ist zwar meist schmerzfrei, kann aber im weiteren Verlauf durch den Abbau des Knochens zur Lockerung der betroffenen Zähne und sogar zu deren Ausfall führen. Ursache einer Parodontitis oder einer Gingivitis ist zumeist unzureichende Mundhygiene. Ebenso können genetische Prädispositionen, Karies, Zähneknirschen, Mundatmung oder Tabakkonsum eine Rolle spielen.
Zahnfleischbluten kann aber in einigen Fällen auch durch Krankheiten wie Leukämie oder Hämophilie (Bluterkrankheit), durch Vitamin C-Mangel oder durch eine Schwangerschaft verursacht werden.
Kommt es zu einem entzündungsfreien Rückgang des Zahnfleischs, spricht man von einer Gingivarezession oder von Zahnfleischschwund. Verursacht wird ein solcher Zahnfleischrückgang zumeist durch mangelnde Mundhygiene oder eine Überbelastung des Zahnfleischs.
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