21. Juni 2010
Zu den häufigsten Erkrankungen der Zähne gehört Karies. Dabei kommt es zur Zerstörung der Zahnstruktur.
Häufigste Zahnschädigung überhaupt ist Karies (Zahnfäule). Allein in Europa erkranken 98 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an Karies. Unbehandelt kann die Zahnfäule die Strukturen und die Funktionstüchtigkeit des befallenen Zahns zerstören und im schlimmsten Fall sogar zum Zahnverlust führen. Verursacht wird Karies durch die Störung des Gleichgewichts zwischen Demineralisation und Remineralisation. Zu den Risikofaktoren gehören mangelnde Mundhygiene, Fehlstellungen der Zähne, eine große Anzahl von Bakterien wie Streptococcus mutans in Plaque und Speichel, mangelhafte Zahnfüllungen und eine zuckerreiche Ernährung. Im fortgeschrittenen Stadium kann Karies zu Empfindlichkeit auf Kaltes oder Heißes und zu starken Zahnschmerzen führen. Um Karies zu behandeln ist der Gang zum Zahnarzt unvermeidlich. Dieser entfernt die betroffene Zahnhartsubstanz und nimmt eine anschließende Füllung des Zahns vor.
Darüber hinaus kann es auch zu Erkrankungen des Zahnhalteapparats wie eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) oder Parodontitis kommen.
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