1. Juni 2010
Eine Erkrankung, die durch Urin entstehen kann, sind Harnsteine. Dabei bilden sich kleine Kristalle, die sich in den Harnwegen ansammeln und für Beschwerden sorgen.
Zur Bildung von Harnstein kommt es bei der Ausfällung von im Urin gelösten Mineralsalzen wie Calciumphosphat, Calciumoxalat oder Calciumcarbonat. Dadurch bilden sich kleine Kristalle, die allmählich immer größer werden und sich zu Harn- oder Nierensteinen zusammenfügen. Diese Steine sammeln sich entweder in den Nieren, dem Harnleiter oder der Harnblase. Kommt es zur Verklemmung der Steine im Harnleiter oder im Nierenbecken, besteht die Gefahr einer sehr schmerzhaften Kolik. Als Therapie erfolgt die Verabreichung von krampflösenden und schmerzlindernden Mitteln. In manchen Fällen ist jedoch auch eine Stoßwellenzertrümmerung oder eine operative Entfernung der Steine erforderlich.
In der alternativen Medizin verwendet man Urin auch im Rahmen einer Eigenurintherapie als Heilmittel. Dabei wird der Urin durch eine Injektion verabreicht, äußerlich angewandt oder getrunken, um Krankheiten wie Neurodermitis oder Asthma zu behandeln.
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