Der Stoffwechsel - Bildet die Grundlage für alle wichtigen Funktionen im menschlichen Körper

Grafik Blutzellen in Herzform in Ader

Mit dem Metabolismus werden alle biochemischen Vorgänge, die in den Zellen des Körpers ablaufen, beschrieben

Als Stoffwechsel oder Metabolismus bezeichnet man das Transportieren und das chemische Umwandeln von Stoffen im Organismus. Darüber hinaus werden auch Stoffwechselendprodukte abgegeben.

Funktion

Der Stoffwechsel, den man auch als Metabolismus bezeichnet, ist ein Vorgang, bei dem im Organismus Stoffe aufgenommen, transportiert und chemisch umgewandelt werden. Außerdem kommt es zur Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung.

Beim Stoffwechsel handelt es sich um biochemische Vorgänge im Organismus, durch die die Körpersubstanz aufgebaut und erhalten wird. Außerdem dient er der Energiegewinnung, was zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen beiträgt. Das heißt, durch den Stoffwechsel gewinnt der menschliche Körper lebenswichtige Baustoffe und Energie.

Zu den Hauptlieferanten der Energie gehört die Nahrung. So kommt es durch den Stoffwechsel zur Verwertung der Nährstoffe, die in den Nahrungsmitteln enthalten sind. Die Nährstoffe werden in den Zellen gespeichert und dort in Energie umgewandelt.

Nahrungsprodukte, die sich vom Organismus nicht verwerten lassen oder überflüssig sind, werden in Form von Stuhl oder Urin aus dem Körper ausgeschieden. Wichtigste Komponente des Stoffwechsels sind die Enzyme. Diese katalysieren chemische Reaktionen.

Die Hormondrüsen einer Frau grafisch dargestellt
Die Hormondrüsen einer Frau grafisch dargestellt

Verschiedene Stoffwechselreaktionen

In der Photosynthese wandeln die Stoffwechselvorgänge zum Beispiel Wasser, Kohlendioxid sowie andere Ausgangsstoffe mithilfe von Energie, die von Licht eingestrahlt wird, in bestimmte Stoffe um. Diese dienen dann umgehend dem Aufbau und dem Wachstum des Körpers.

Bestimmte Stoffe, wie Kohlenhydrate, können auch als Reservestoffe gespeichert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt lassen sie sich im Energiestoffwechsel oder Baustoffwechsel verarbeiten.

Die verschiedenen Stoffwechselreaktionen im Körper unterteilt man in:

  • Baustoffwechsel
  • Energiestoffwechsel
  • Eisenstoffwechsel
  • Hungerstoffwechsel
  • Glukose-Stoffwechsel
  • Aminosäure-Stoffwechsel
  • Biotransformation
  • Assimilation
  • Dissimilation

Darüber hinaus differenziert man zwischen:

  • Anabolismus (Stoffaufbau)
  • Katabolismus (Stoffabbau)
  • Metabolismus (Stoffumbau)

Das richtige Verhältnis zwischen Säure und Basen muss für den Stoffwechsel stimmen

Blaugraue 3-D-Grafik des Verdauungstrakts im menschlichen Körper
Magen-Darm-Trakt - anatomische 3D-Illustration © ag visuell - www.fotolia.de

Für den Stoffwechsel-Haushalt ist ein richtiges Verhältnis zwischen Säuren und Basen wichtig, so liegt das optimale Gleichgewicht bei einem Verhältnis von 20 zu 80, was für dann einen konstanten ph-Wert ausmacht.

Wenn dieses Verhältnis nicht stimmt, so kann es unter Umständen zu einer Übersäuerung kommen, so dass das Allgemeinwohl gestört sein kann. Aber auf diese Balance können einige Faktoren einwirken, so beispielsweise Bewegungsmangel, Stress und falsche Ernährung.

Im Mutterleib entscheidet sich das halbe Leben – der Körper wird programmiert

Rote 3-D-Grafik eines Embryos in der 18. Schwangerschaftswoche (18. SSW)
Fötusentwicklung © ag visuell - www.fotolia.de

Viele Dinge im menschlichen Körper werden durch Stoffwechselprozesse gesteuert. Doch nicht nur was wir essen macht uns zu dem, was wir sind. Bereits das, was wir unbewusst als Ungeborene über die Nabelschnur aufgenommen haben, prägt uns für das ganze Leben.

Die Mediziner sprechen von „Metabolische Programmierung“. Die Ernährung eines Fötus prägt seine Entwicklung frühzeitig. Bereits in den ersten Schwangerschaftsmonaten wird so beispielsweise „programmiert“, ob der junge Mensch einmal die Anlage zu Übergewicht haben wird oder nicht.

Dieses Phänomen wird aktuell intensiv erforscht, um in Erfahrung zu bringen, welche Lebensmittel dem Kind welche Vor- oder Nachtteile einbringen könnten.

Bio-chemische Kommunikation zwischen Knochen und Muskeln

Modell eines Menschen, Fokus auf Muskeln
anatomy, muscles © adimas - www.fotolia.de

Bislang war angenommen wurden, das Symptome wie Knochenschwund und der Abbau von Muskelmasse, wie sie beispielsweise im Krankheitsverlauf von Osteoporose auftreten, nicht in gegenseitiger Wechselwirkung miteinander entstehen, sondern unterschiedliche Ursachen haben.

Amerikanische Wissenschaftler haben in Experimenten mit Mäusen nun herausgefunden, dass bestimmte Gene, die die Muskulatur angreifen, ebenfalls die Knochensubstanz befallen können und vice versa. Knochen fungierten in manchen Fällen nahezu wie Drüsen, bilden Substanzen und sondern diese als Sekret oder Hormon nach außen in die Blutbahn ab, welche schließlich den Abbau von Muskeln bewirken. Zwischen Knochen und Muskeln existieren demnach gewisse biochemische Verbindungssysteme, auf denen Hormone ausgetauscht werden. Die neu gewonnenen Informationen über die chemischen Wechselwirkungen zwischen Knochen und Muskeln werden den Grundstein für neue Behandlungswege legen.

Stoffwechsel von Frauen und Männern unterschieden sich dramatischer als bisher angenommen

Erwachsenes Paar sitzt lächelnd auf der Couch und blättert in einer Zeitschrift
Couple relaxing with a magazine and smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

Wissenschaftler am Helmholtz Zentrums München haben in Testreihen mit über 3000 Probanden belegen können, wie extrem unterschiedlich die Stoffwechsel von Männern und Frauen arbeiten. Die Untersuchungen sind eingebettet in die sogenannte Korea-Studie, die auf 20 Jahre angelegt ist und in Augsburg und Umgebung durchgeführt wird.

Konkret wird interdisziplinär untersucht, wie sich genetische Einflüsse auf den Stoffwechsel von jeweils Männern und Frauen auswirken. Bisher wurden bei unfassbaren 101 von 131 Stoffwechselprodukten Unterschiede bei den Geschlechtern gefunden. Die molekularen Profile von Männern und Frauen seien noch unterschiedlicher, als man bisher angenommen habe, so die Forscher in einem Bericht. Man müsse sogar davon ausgehen, dass medikamentöse Therapieansätze größtenteils generalüberholt werden müssen, um den Bedürfnissen von Mann und Frau besser und individueller gerecht zu werden.

Metabolismus einfach erklärt - was steckt hinter dem Stoffwechsel?

3-D-Grafik einer Gruppe von Fettzellen vor grünem Hintergrund
Fettzellen - 3d Render © fotoliaxrender - www.fotolia.de

Der Arzt nennt es „Metabolismus“ und umgangssprachlich sagt man dazu „Stoffwechsel“. Doch fragt man einen Laien, was das genau ist, kommen die meisten ins Stottern. Stoffwechsel hat einfach sehr viele verschiedene Aspekte. Über alle kann man aber sagen: es sind lebensnotwendige Prozesse. Der Körper kann nur leben, wenn ständig Stoffwechselprozesse stattfinden.

Dabei finden chemische Prozesse statt, bei denen ein Stoff in einen anderen umgewandelt wird. So kann der Mensch zum Beispiel aus der Nahrung Energie gewinnen. Ebenfalls Teil des Metabolismus ist das Abspalten von unnötigen Teilen einer Energiequelle. Diese werden dann als Stoffwechselendprodukte über Urin und Kot ausgeschieden.

Der Mensch nimmt bei Essen und Trinken drei große Stoffgruppen auf: Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate. Entsprechend dieser Unterteilung kennt man auch drei Typen des Stoffwechsels. Der Kohlenhydratstoffwechsel spaltet den Zucker in der Nahrung auf. Daraus kann er Energie gewinnen und sofort für Körperkraft, Wärme und Denkprozesse nutzen oder den Zucker speichern, wenn er gerade nicht gebraucht wird. Genau dieses Speichern kann dick machen, wenn ständig mehr Kohlenhydrate vorhanden sind, als man am Tag benötigt.

Der Eiweißstoffwechsel kümmert sich um die ankommenden Eiweiße und nutzt sie entweder auch für die Energie im Körper oder aber für den Aufbau von Zellen und zur Produktion von Hormonen.

Der Fettstoffwechsel kann Fette verwerten und auch diese als Energie oder aber für Fettpolster nutzen. Auch Hormone brauchen Fette.

Natürlich hat der Stoffwechsel noch mehr Feinheiten, wie etwa den Mineralstoffwechsel und einiges mehr. Bereits kleinste Probleme in den komplexen Abläufen können zu gefährlichen Stoffwechselstörungen führen.

Fettstoffwechsel könnte durch zwei Hormone aktiv beeinflusst werden

3-D-Grafik mit einzelnen gelben Fettzellen, schwebend vor blauem Hintergrund
Fat cells - 3D Rendering © fotoliaxrender - www.fotolia.de

Forscher fanden bei Untersuchungen an Labormäusen heraus, dass zwei bestimmte Hormone zusammen in der Lage sind, den Fettstoffwechsel aktiv zu beeinflussen, so dass dadurch auch das Körpergewicht verringert werden kann.

Bei den beiden Hormonen handelt es sich einmal um Glukagon sowie um den Fibroblastenwachstumsfaktor 21 (FGF21). Durch das Glukagon wird der Abbau der Energiereserven gefördert, aber nur wenn gleichzeitig auch der Botenstoff FGF21 dabei ist.

Bei den Tieren stellte sich dabei eine geringere Nahrungsaufnahme ein und gleichzeitig erfolgte eine stärke Fettverbrennung, so dass auch der Cholesterin-Spiegel sank. Wenn der Botenstoff FGF21 nicht vorhanden war, beispielsweise durch einen genetischen Defekt, so traten diese Wirkungen nicht auf.

Diese Wirkungsweise soll nun noch weiter erforscht werden, so dass später dadurch Stoffwechselerkrankungen besser behandelt werden könnten.

Stoffwechsel wird durch Gene beeinflusst

Wissenschaftler vom Helmholtz Zentrum in München konnten jetzt 145 Gene identifizieren, die für den Stoffwechsel im menschlichen Körper verantwortlich sind. Dadurch könnte man zukünftig neue Therapien bei Krankheiten entwickeln. Diese 145 Gene beeinflussen insgesamt über 400 verschiedene Stoffwechselprodukte, beispielsweise Vitamine und Kohlenhydrate.

Für ihre Forschungen hatten die Wissenschaftler insgesamt Daten von 7.824 Personen analysiert, die an der deutschen Kora-Studie und der britischen TwinsUK-Studie teilgenommen hatten.

Störungen und Erkrankungen des Stoffwechsels

Kommt es zu pathologischen Abweichungen der Stoffwechselvorgänge, spricht man von Stoffwechselstörungen oder Stoffwechselerkrankungen. Durch Störungen im Stoffwechsel kann es dazu kommen, dass dem Organismus entweder wichtige Stoffe fehlen oder zu viele davon produziert werden.

In beiden Fällen gerät der Körperkreislauf aus dem Gleichgewicht, wodurch es zu Stoffwechselerkrankungen kommen kann. Verursacht werden die Stoffwechselstörungen vor allem durch Enzymdefekte.

Diabetes

Diabetes als bekannteste Stoffwechselerkrankung
Diabetes als bekannteste Stoffwechselerkrankung

Zu den häufigsten Stoffwechselkrankheiten gehört die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), bei der es zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels im Organismus kommt. In diesem Fall muss der Blutzuckerspiegel durch eine Diät, die Einnahme von Medikamenten oder die Zufuhr von Insulin wieder normalisiert werden, da sonst die Gefahr von erheblichen Gefäßschädigungen besteht.

Gicht

Eine andere Stoffwechselkrankheit ist Gicht (Hyperurikämie). Dabei sammelt sich zuviel Harnsäure im Blut an, wodurch es zu einer vermehrten Ablagerung von Harnkristallen vor allem in den Gelenken und den Schleimbeuteln kommt.

Erreicht die Konzentration der Harnsäure ein kritisches Ausmaß, droht ein Gichtanfall, bei dem eine schmerzhafte Entzündung des Großzehgrundgelenks auftritt. Für eine erfolgreiche Behandlung sind Medikamente und eine Ernährungsumstellung notwendig.

Gicht und gichtanfällige Gelenke grafisch dargestellt
Gicht und gichtanfällige Gelenke grafisch dargestellt

Hypercholesterinämie

Eine erblich bedingte Stoffwechselerkrankung ist die familiäre Hypercholesterinämie. Dabei handelt es sich um eine Störung des Fettstoffwechsels, die durch Veränderungen im Erbgut verursacht wird.

Durch die Erkrankung erhöht sich das Risiko einer Arteriosklerose beträchtlich. Als Therapie werden zumeist cholesterinsenkende Medikamente verabreicht.

Weitere Erkrankungen des Stoffwechsels

Weitere Stoffwechselkrankheiten sind:

Fettsucht (Adipositas) ist auch eine Stoffwechselerkrankung
Fettsucht (Adipositas) ist auch eine Stoffwechselerkrankung

Warum Stoffwechselkranke der Leber mehr Aufmerksamkeit widmen sollten

Lebererkrankungen bleiben oft unentdeckt, könnten aber Auslöser vieler anderer Krankheiten sein

3D Grafik dunkelrote Leber im durchsichtigen Männerkörper, blauer Hintergrund
leber © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Menschen mit Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht sollten ein Organ mehr beachten, dem in Deutschland auch Ärzte erst langsam größere Aufmerksamkeit widmen: die Leber.

„Die Dunkelziffer chronischer Leberstörungen ist höher als bislang vermutet“, sagt Professor Burkhard Göke, Direktor der Medizinischen Klinik II am Universitätsklinikum München-Großhadern, in der „Apotheken Umschau“.

Bundesweite Zahlen gibt es nicht, aber bei einer Dokumentation in Mecklenburg-Vorpommern zeigte sich: Die Hälfte aller Männer über 40 Jahre und jede dritte Frau in diesem Alter leben mit einer Fettleber. Da sie bei Alkoholmissbrauch häufig auftritt, galt sie früher vor allem als Problem dieser Patientengruppe. Heute aber rückt daneben das „metabolische Syndrom“ mit Diabetes, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck in den Fokus.

Eine gesunde Leber kann Nebenwirkungen von Medikamenten ersparen

„Unklar ist noch, ob eine Fettleber die Folge oder Ursache von Diabetes ist, erklärt Dr. Henry Völzke, der die Untersuchung in Mecklenburg-Vorpommern durchführte. Sicher ist aber, dass eine gestörte Leberfunktion die Behandlung vieler Krankheiten erschwert.

Nebenwirkungen von Medikamenten sind häufiger, die Wirkung kann sich verändern. Gefährdete Patienten sollen weniger fett essen, maßvoll mit Alkohol umgehen und die Leber regelmäßig untersuchen lassen. Und das Gewicht sollte runter – nur nicht zu überstürzt. Professor Göke rät zu einer Reduktion um rund fünf Prozent des Körpergewichts pro Jahr.

Schlafmangel kann Diabetes verursachen

Frau liegt im Bett, müde, hat Augenringe, Schlafstörungen
Sleepless woman © Galina Barskaya - www.fotolia.de

Forscher der University of California San Diego haben herausgefunden, dass Schlafmangel und die dadurch durcheinander gebrachte innere Uhr für Diabetes oder Übergewicht verantwortlich sein können.

Da man bislang davon ausging, dass nur die Hormone für den Glukosestoffwechsel zuständig sind, war man nicht von einer derartigen Ursache ausgegangen. Jetzt ist allerdings nachgewiesen, dass Cryptochrom als Schlüsselprotein fungiert und somit die innere Uhr und den Stoffwechsel reguliert. Ist nur der Rhythmus zwischen Wach- und Schlafphasen gestört, kann sich das negativ auf diese beiden Komponenten auswirken. Langfristig kann dies sogar eine Erkrankung, wie Diabetes oder Übergewicht bedeuten. Besonders gefährdet seien deswegen vor allem Schichtarbeiter. Mit ihrer Arbeit lieferten die Biologen des Weiteren auch neue Ansätze für Diabetes-Therapien.

Menschen mit einem schnellen Energieumsatz sterben früher

Faltige Hände eines alten Menschen o Seniors mit schwarzer Bekleidung an Gehstock o Krückstock
mani © fotorf - www.fotolia.de

Wissenschaftler des US-amerikanischen "National Institute of Health" haben in einer Langzeitstudie herausgefunden, dass Menschen mit einem höheren Energieumsatz in der Regel früher sterben als solche mit einem langsameren Stoffwechsel.

Studienleiter Dr. Reiner Jumpertz erklärte die Studie der Tagezeitung "Daily Mail". Man habe 652 gesunde Pima Indianer in Arizona über einen Zeitraum von 21 Jahren beobachtet und vorher 24 Studnen lang die Schnelligkeit ihres Energieumsatzes getestet. Außerdem wurde geprüft, wie viel Energie die Teilnehmer im Ruhezustand benötigen. Es stellte sich heraus, dass die mit dem schnelleren Umsatz früher starben.

Jumpertz wies im Interview allerdings darauf hin, dass ein schneller Energieumsatz erblich bedingt ist. Das heißt, wenn Menschen sich durch Sport und Bewegung die Pfunde abtrainieren, hat das keinen Einfluss auf die Schnelligkeit des Umsatzes. Sport habe in jedem Fall positive Auswirkungen auf die Gesundheit, so Jumpertz.

Abnehmen durch den Nachbrenn-Effekt

In einem gewissen Zeitfenster nach dem Training fällt es leicht, zusätzlich Kalorien zu verbrennen

Sportlicher Mann mit schwarzem Shirt und weißem Handtuch zeigt den Daumen nach oben
smiling man showing thumb gesture on an isolated background © Imagery Majestic - www.fotolia.de

Wer ordentlich Energie verbrennen will, damit die Kilos nur so dahin schmelzen, der muss neben leichter Ernährung auch auf ein gutes Sportprogramm achten. Das wissen inzwischen die meisten.

Der Nachbrenn-Effekt

Viele sind sich jedoch nicht im Klaren darüber, dass es auch den sogenannten Nachbrenn-Effekt gibt. Das bedeutet, dass man eben nicht nur beim Sport selbst Kalorien verbrennt, sondern auch noch einige Zeit danach.

Wer also das Training für den Tag beendet hat, kann mit ganz leichten Abschlussübungen oder dem Heimweg zu Fuß noch mal ordentlich Fett verbrennen.

Kleine Studie

In einer kleinen Studie mit zehn Probanden ermittelte man, dass sie nach dem Sport allein durch den Nachbrenn-Effekt noch 200 Kalorien zusätzlich verbrannten. Alle Männer hatten für 45 Minuten Sport gemacht und durchschnittlich 519 Kalorien verbrannt.

In den nächsten 14 Stunden verbrannten sie noch einmal 200 Kalorien mehr, als an Tagen, an denen sie gar kein Sport gemacht hatten.

Wie funktioniert der Effekt?

Doch warum funktioniert das? Während wir Sport machen, geht unsere Körpertemperatur nach oben. Sobald das Training beendet ist, normalisieren sich Puls und Temperatur zwar wieder, doch das dauert einige Zeit.

In diesem Zeitfenster fällt es leicht, zusätzlich Kalorien zu verbrennen. Allerdings bringt ein normales Ausdauertraining weniger als ein intensives Krafttraining oder Kampfsport. Je weiter der Körper beansprucht wird, desto länger hält der Nachbrenn-Effekt.

Defekte Moleküle werden repariert

3D Grafik menschlicher durchsichtiger Körper, Verdauungsorgane rot gefärbt
verdaundsorgane © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

In menschlichen Zellen können defekte Moleküle entstehen und Krankheiten auslösen, daher überwachen Zellen Produktionsprozesse permanent. Defekte Moleküle werden ausgetauscht oder repariert. Forscher der Universität Luxemburg und der Universität Florida haben jetzt untersucht, wie sich kleinere Moleküle, sogenannte Metabolite, reparieren.

Der Fokus der Wissenschaft lag bisher auf den Reparaturmechanismen großer Moleküle. Große Molekülstrukturen finden sich etwa in DNA und Proteinen. Die Fähigkeit des Stoffwechsels, des Metabolismus, sich selbst zu reparieren, sei von der Forschung bisher kaum beachtet worden, wie die Wissenschaftler mitteilten. Entgegen der herrschenden Meinung sei der Metabolismus aber ebenfalls zu Schad-Reaktionen und Reparaturmechanismen fähig. Das Prinzip der Entsorgung und Reparatur defekter Moleküle muss es laut den Forschern seit Beginn des Lebens gegeben haben.

Die neuen Erkenntnissen seine dazu geeignet, einen neuen Forschungsschwerpunkt in der Biochemie zu setzen. Wenn die Prozesse in den Metaboliten besser erforscht werden, könnten in Zukunft neue Therapien zur Behandlung von Krankheiten entwickelt werden.

Weichmacher aus Kunststoffen (Kosmetika, Kinderspielzeug) schaden Fettstoffwechsel

Frauenhand nimmt etwas Creme aus Döschen
female hands with a cosmetic cream © misha_ru - www.fotolia.de

Wissenschaftler der Universität Halle-Wittenberg haben herausgefunden, dass sogenannte Weichmacher aus Kunststoffen den Fettstoffwechsel von Lebewesen beeinflussen können. Sie gelten als Schadstoffe und sind bei fast jedem Menschen im Körper nachweisbar. Die Forscher untersuchten in Versuchsreihen mit Mäusen, welchen Einfluss hormonähnliche Stoffe, wie Phthalate und polychlorierte Biphenyle (PCB), auf die weibliche Fortpflanzung und den Fett- und Glukosestoffwechsel haben. Mäuse, die mit den Substanzen in Berührung gebracht worden waren, bildeten deutlich mehr Bauchfett aus, ebenfalls ihre Nachkommen, die mit den Stoffen nie direkt in Kontakt gekommen waren.

PCB kommt in großen Mengen in unser Umwelt vor und gelangt über Trinkwasser und Essen in den menschlichen Organismus. Phthalate sind Weichmacher, die in fast allen Kunststoffprodukten zu finden sind. Sei es der Duschvorhang, Kosmetika, Teppichböden oder Kinderspielzeug.

Wer Wert auf eine gesunde Lebensweise legt, kann seinen Stoffwechsel dadurch unterstützen und sein Wohlbefinden steigern...

So unterstützen Sie Ihren Stoffwechsel

Bei den meisten zeigt sich der Stoffwechsel meistens auf Sparflamme, was unter anderem als Ergebnis einen stetigen Kampf um die Pfunde verursacht. Doch mit den folgen Tipps bringt man auch den schlappsten Stoffwechsel etwas mehr auf Trab. Neben der Ernährung sind dabei auch ausreichend Bewegung und Entspannung notwendig.

Wenn Sie sich auf die Unterstützung Ihres Stoffwechsels konzentrieren, dann wird Ihnen schnell auffallen, dass eine Gewichtsabnahme damit einhergeht. Entscheidend für das gute Arbeiten des Stoffwechsels ist, dass Sie einen täglichen Ausgleich in Bewegung, der Kalorienaufnahme und den täglich auf Sie einwirkenden Stress schaffen können.

Ernährung

Neben dem gesunden Frühstück ist es wesentlich, dass Sie im Laufe des Tages Eiweiße zu sich nehmen. Der Körper benötigt 25% mehr Energie, um Eiweiße verdauen zu können, als beim Verdauen von Kohlenhydraten. Verlagern Sie daher den Schwerpunkt so, dass Sie weniger Kohlenhydrate und dafür mehr Eiweiße zu sich nehmen.

Achten Sie im Laufe des Tages darauf, dass Sie stets zu gesunden Snacks greifen, sollten Sie zwischen den Mahlzeiten hungrig werden. Lassen Sie dieses Verhalten nicht zur Gewohnheit werden.

Für Ihren Stoffwechsel ist es besser, wenn Sie nicht erst dann essen, wenn Sie Hunger haben und wenn Sie die Portionen von Frühstück, Mittag und Abendessen so wählen, dass Sie zwischen den Mahlzeiten keinen Hunger bekommen. Wenn Sie mit dem Essen erst warten bis Sie Hunger haben, dann liegt es nahe, dass Sie mehr essen werden, was wieder kontraproduktiv für Ihren Stoffwechsel ist.

Zu guter letzt der Ratschlag, dass Sie in Ihrer Ernährung Lebensmittel wie

nicht fehlen lassen sollten. In diesen Lebensmitteln ist Chrom enthalten, der für den menschlichen Körper lebenswichtig ist. Dieses Mineral hilft nachweislich bei der Gewichtsabnahme.

Flavonoide

Flavonoide sind in der Kombination mit Vitamin C wahre Pusher für den Organismus. Reichlich enthalten sind die Pflanzenstoffe und auch Vitamine, sowie Mineralstoffe und Spurenelemente in den Gemüsesorten wie etwa Rosenkohl oder dem bereits erwähnten Brokkoli.

Überhaupt ist eine gesunde und ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung der Motor des Stoffwechsels. So ist unter anderem Biotin nachweislich am Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel beteiligt. Besonders viel ist in

enthalten, so dass man ein oder mehrere dieser Nahrungsmittel täglich auf den Teller bringen sollte.

Enzyme

Ebenfalls hervorragend zur Aktivierung des Stoffwechsels geeignet sind Enzyme, die sich zum Beispiel in Ananas und Papaya findet. Bromelin heißt hier das Wunder-Enzym zur regulierenden Unterstützung zahlreicher körperlicher Vorgänge.

Magnesium, Kalium und Kalzium runden hier die Vitalstoffe ab, welche für den Stoffwechsel klasse Zuspieler sind. Milchprodukte, Nahrungsmittel aus Vollkorn oder auch viele Obst- und Gemüsesorten liefern diese Nährstoffe und sollten deshalb nicht auf dem Speiseplan fehlen.

Fettverbrennung durch die richtigen Nahrungsmittel und Mineralstoffe

Die Sauerstoffaufnahme in den Zellen wird durch den Mineralstoff Magnesium gefördert. So kann man mit Bananen oder auch grünem Gemüse dem Fettstoffwechsel Dampf machen.

und Co. entschlacken, treiben den Stoffwechsel an und versorgen den Körper mit wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen.

Bio-Orangensaft, morgens frisch gepresst, wirkt nachweislich 30% besser als Fatburner gegenüber herkömmlichen Orangen. Und Kaffe kurbelt den Stoffwechsel ebenso an, macht munter und fröhlich. Bereits zwei bis drei Tassen genügen pro Tag, damit auch hier eingeheizt wird.

Gurken, die wässrigen Ankurbler
Salatgurken als Nährstofflieferant
Salatgurken als Nährstofflieferant
  • 95% Wasser
  • Zink
  • Kalium und
  • Silizium

sind in Salatgurken enthalten. Der Schlankmacher zeigt sich als Nährstofflieferant und lässt durch die Feuchtigkeit die Zellen rascher mit Wasser versorgen - auch ein Effekt, der den Stoffwechsel mächtig in Schwung bringt.

Kräuter zur Anregung

Außerdem sollte man auf viele frische Kräuter zurückgreifen.

wirken sich nämlich nicht nur auf die Blutreinigung und Entschlackung aus, sondern vor allem auf den Fettabbau.

Durch Höhenluft kann man abnehmen

Dünne Luft und dadurch weniger Appetit und erhöhter Stoffwechsel sollen bei Übergewicht helfen

Bank mit Aussicht auf Berglandschaft
alpenblick © Jürgen Rode - www.fotolia.de

Wie man in einer Studie feststellte, können Menschen mit Übergewicht, wenn sie in die Berge fahren, dort einige Pfunde loswerden. Durch die dünnere Luft wird der Fettstoffwechsel angeregt und man hat dann weniger Appetit.

Die Wissenschaftler hatten für diese Studie zwanzig Männer mit Übergewicht für eine Woche auf dem höchsten Berg in Deutschland, der Zugspitze, im Schneeferner-Haus, dass auf 2600 Metern Höhe liegt, einquartiert. Hier sollten die Teilnehmer sich so bewegen wie bisher, aber sie konnten auch soviel essen wie sie wollten. Am Ende der Woche hatten die Teilnehmer durchschnittlich etwa 1,5 Kilogramm weniger an Gewicht.

Woher kommt der Gewichtsverlust?

Die Wissenschaftler erklären diesen Effekt wie folgt, so befindet sich in einer dünneren Luft weniger Sauerstoff im Blut, so dass der Herzschlag höher wird und man öfters atmen muss. Zusätzlich wird mehr das Hormon Leptin vom Körper ausgeschüttet, dadurch wird der Fettstoffwechsel angeregt und das Hungergefühl verringert. Nun könnte man sich bei Übergewicht ja einfach einmal für einen längeren Zeitraum in den Bergen aufhalten um ein paar Pfunde abzunehmen, doch der Körper gewöhnt sich im Laufe der Zeit an den geringeren Sauerstoff, so dass dann der Effekt ausbleibt.

In einer weiteren Studie will man nun feststellen, ob der gleiche Effekt auch in einer speziellen Hypoxikammer, in der weniger Sauerstoff als normal ist, passiert, so sollen sich die Teilnehmer dann täglich für zwei Stunden darin aufhalten.

Sport als natürlicher Insulin-Lieferant

Dass Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel mit ausreichend Sport auf natürliche Weise senken können, ist bereits bekannt.

Ein Forscherteam aus Basel hat nun herausgefunden, dass die Muskeln durch die sportliche Aktivität einen Botenstoff ins Blut abgeben, der im Darm für die Produktion des Hormons GLP-1 sorgt, welches die körpereigene Insulin-Produktion anregt.

Wer langfristig abnehmen will, sollte seinen Stoffwechsel auf Trab bringen

Abnehmen - Frau misst sich mit Maßband den Bauchumfang
waist measurement © Marc Dietrich - www.fotolia.de

Egal auf welche Diät-Tricks man schwört und welche Sportarten man bevorzugt - der Schlüssel zum Gewichtsverlust ist immer der Stoffwechsel. Denn als Stoffwechsel gelten all jene chemischen Prozesse, bei denen die Nahrung im Körper in verwertbare und nicht verwertbare Bestandteile zerlegt werden. Hier entscheidet sich, ob der Körper gut versorgt ist und wie schnell Fett eingelagert wird. Je schneller und effektiver der Stoffwechsel arbeitet, desto besser funktioniert diese Verwertungskette.

Damit man ein besserer Futterverwerter wird und sich nicht jeder Happen direkt auf den Hüften zeigt, sollte man zunächst einmal viel trinken. Denn generell funktionieren alle organischen Abläufe im Körper auf Wasserbasis. Je nach Alter und Gewicht dürfen es durchaus drei Liter positive Flüssigkeit am Tag sein.

Damit der Stoffwechsel in Schwung bleibt, sollte man ferner lieber konstant wenig Kalorien zuführen, als zwei bis dreimal täglich große Portionen zu essen und dazwischen zu hungern. Greifen sie immer mal wieder zu einem Apfel oder Müsliriegel.

Helferlein wie Ingwer, Knoblauch oder Chili machen übrigens nicht nur das Essen schmackhaft, sondern regen auch Verdauung und Kreislauf an. Enorm wichtig ist hierfür auch Sport.

Gewicht - Nicht nur eine Frage der guten Ernährung

Maßband auf Waage, Übergewicht, Diät, Abnehmen
scale libra measurement tape diet © picsfive - www.fotolia.de

Wer dick ist, der langt wohl einfach ein wenig zu häufig und zu üppig beim Essen zu - stimmt´s? Stimmt nicht ganz, wie jetzt das Online-Magazin der "Apotheken Umschau" in einem Artikel erklärt.

Denn wie gut wir unsere Nahrung verwerten, ist durchaus auch eine Frage der Veranlagung. So wird Professor Helmut Heseker von der Universität Paderborn zitiert: Er bestätigt, dass manche Menschen die aufgenommenen Kalorien einfach schneller verwerten als andere.

Evolutionstechnisch dürfte eine gute Nahrungsverwertung dabei einige Vorteile gehabt haben. So waren Menschen, die schneller ein paar Pfunde zunehmen, eher vor Krankheiten, Kälte und Hungersnot geschützt.

Heute, in Zeiten gänzlich anderer (Schönheits-) Ideale, scheint dieser einst genetische Vorteil eher lästig zu sein. Neben der Veranlagung können dem Professor zu Folge auch der hormonelle Stoffwechsel sowie der Körpermuskelanteil eine entscheidende Rolle spielen.

Neben einer ausgewogenen Ernährung sollten also gerade Menschen, die leichter zunehmen als andere, auf ausreichend Bewegung achten. Ein Mix aus gezielten Kraftübungen und Ausdauersport gilt im allgemeinen als besonders empfehlenswert.

Darüber hinaus weist das Magazin darauf hin, dass Hungerkuren den individuellen Grundumsatz weiter in den Keller treiben und die Gewichtszunahme so auf Dauer gesehen nochmals beschleunigen können.

Abnehmen ist auch eine Frage des Stoffwechsels

Liegt es an verschiedenen Stoffwechseltypen, dass Abnehmen dem einen leichter fällt als dem anderen?

Unglückliche übergewichtige Frau fasst sich an den Kopf
Depressed Overweight Woman © Monkey Business - www.fotolia.de

Viele Menschen wollen durch Sport und auch bewusste Ernährung die Kilos verlieren, die sie ihrer Meinung nach zu viel auf den Hüften haben. Einigen scheint das aber besser zu gelingen, als anderen. Tatsächlich ist es so, dass es verschiedene Stoffwechseltypen gibt und es dem einen daher leichter fällt als dem anderen.

Stoffwechsel und Muskelaufbau

Stoffwechsel wird auch Metabolismus genannt und fasst alle Prozesse zusammen, die im Körper bei der Umwandlung von Stoffen beteiligt sind. Es gibt allerdings nicht nur zwei Typen, wie oft im Fitnessstudio gesagt wird. Es stimmt nicht, dass manche Menschen essen können, was sie wollen und dennoch nicht zunehmen und es das Gegenbild derjenigen gibt, die bei der kleinsten Sünde bereits wieder zulegen. Es ist komplexer, weshalb es auch keine Pauschallösungen gibt.

Mediziner sind sich jedoch weitgehend einig, dass man den Stoffwechsel trainieren kann. Wer gezielt Muskelmasse aufbaut, der verändert den eigenen Metabolismus. Ein gut trainierter Mensch verbrennt das durch die Nahrung täglich aufgenommene Fett deutlich besser als ein Mensch, der eher wenig Muskeln hat.

Ausdauersport gegen überschüssige Kilos

Es stimmt also, dass ein guter Stoffwechsel beim Abnehmen oder beim Halten des aktuellen Gewichts durchaus hilft. Dies hängt damit zusammen, dass der Fettstoffwechsel bei Menschen mit guten Muskeln sofort aktiv wird und das Fett so gut wie keine Chance hat, sich in Form von Bauchspeck oder Hüftgold anzulagern.

Allein auf Muskeln ist aber kein Verlass. Wer genügend davon hat, muss zusätzlich in Ausdauersport investieren, denn damit werden die Mitochondrien in den Zellen gefördert. Das verbrennt im gesamten Körper mehr Energie und damit auch überschüssige Kilos.

Ein aktiver Stoffwechsel verhilft zur Bikinifigur

Schale mit grünem Tee auf Bastmatte mit losem Tee und Kandiszucker
Auszeit © Carmen Steiner - www.fotolia.de

Sommerzeit ist Bikinizeit. Damit der Bikini nicht nur passt, sondern auch eine gute Figur macht kann man mit einer Anregung des Stoffwechsels aktiv seine Wunschfigur erreichen. Für alle, die Diäten nicht durchhalten oder keine Lust haben auf etwas zu verzichten, kann schon ein reger Stoffwechsel und ein Mehr an Bewegung im Alltag das eine oder andere überflüssige Pfund zum Schmelzen bringen.

Ungezuckerten Tee und viel Wasser trinken

Am besten startet man hierzu schon am Morgen mit seinem Stoffwechselprogramm. Empfehlenswert ist es morgens gleich nach dem Aufstehen entweder 500 ml grünen Tee oder abgekochtes und abkühltes Wasser mit einer Scheibe Ingwer und etwas Zitronensaft zu trinken. Über den Tag verteilt sollten dann weitere 2 Liter Wasser oder ungezuckerter Tee getrunken werden. Auf Alkohol sollte hingegen lieber erst einmal für einige Tage verzichtet werden.

Als Frühstück eignet sich Müsli mit Nüssen und frischen Früchten. Reich an Ballaststoffen unterstützt diese leichte Mahlzeit den Stoffwechsel, die Verdauung sowie ein langes Sättigungsgefühl. Als Zwischenmahlzeit eignen sich einige Stücke Ananas oder Wassermelone. Gerade Ananas beinhaltet reichlich Enzyme, die sich auf die Fettverdauung positiv auswirken können.

Vollkornprodukte und Gemüse kurbeln den Stoffwechsel an

Um den bereits aktivierten Stoffwechsel weiterhin auf Trab zu halten sollte am Mittag öfters mal ein Gericht mit Hülsenfrüchten oder Vollkornprodukten auf den Tisch kommen. Generell lohnt es sich für einen regen Stoffwechsel vermehrt zu Obst, Gemüse, Salate sowie Quark mit verschiedenen Obstsorten und etwas Leinöl zu greifen. Besonders Leinöl wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus und sollte auf dem Speiseplan nicht fehlen.

Ausüben von Ausdauersportarten für eine bessere Kondition

Zu guter Letzt noch das Thema Bewegung und Sport auf dem Weg zur Traumfigur. Ob man nun flotte Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen, Walken oder eine andere Sportart bevorzugt: Bewegung regt den Stoffwechsel zusätzlich auf gesunde Art und Weise an und hat zudem den großen Vorteil, dass nicht nur die Kilos schmelzen, sondern insgesamt die Haut straffer und die Kondition verbessert wird.

Den Wasserhaushalt beachten

Man sollte mind. 2 Liter Wasser am Tag trinken
Man sollte mind. 2 Liter Wasser am Tag trinken

Nehmen Sie sich zwei 1-Liter-Flaschen Wasser mit zur Arbeit und trinken Sie diese im Laufe des Tages bewusst aus. Wasser bedeutet Leben und ist für den menschlichen Körper der gesündeste Treibstoff, den es gibt. Wasser ist ein natürlicher Appetitzügler und führt dazu, dass überschüssige Mengen an Giftstoffen aus dem Körper transportiert werden.

Es ist auch möglich, die Wassermenge von täglich 2 Litern durch eine Kombination aus zuckerfreien Fruchtsäften, Magermilch und Wasser einzunehmen. Ab und an sollte man auch einmal zu Säften aus

greifen. Diese beinhalten pflanzliche Nährstoffe, die die Entwässerung ebenso fördern als auch die Verdauung und somit entscheidend zu einer aktiven Verstoffwechselung beitragen können.

Ein Mensch, der zu wenig Wasser trinkt, neigt dazu, mit Müdigkeit zu reagieren. Behalten Sie Ihren Wasserhaushalt im Auge und Sie werden schnell positive Veränderungen wahrnehmen können.

Entspannung und Sport

Leider hat der Stoffwechsel nicht nur Unterstützer, sondern auch Feinde. Wie zum Beispiel das durch Stress im Blut freigesetzte Hormon Cortisol. Dieses Hormon führt dazu, dass das Immunsystem geschwächt und der Stoffwechsel verlangsamt wird.

Das Stresshormon kann durch Bewegung oder durch Tiefenentspannung wieder abgebaut werden. Bereits 30 Minuten Bewegung am Tag können dazu verhelfen, dass die Cortisolproduktion verringert wird.

Versuchen Sie nicht auf Gewürze und Medikamente zurückzugreifen, die Ihnen bei zu viel Stress die Verdauung wieder in Schwung bringen. Oft haben diese Lösungsvarianten den Nachteil, dass Sie den eigentlichen Grund nicht verändern, sondern den Verdauungstrakt zusätzlich fordern und ab einer bestimmten Dauer so überfordern, dass die Mittel toxisch auf die Verdauungsorgane wirken können. Bleiben Sie daher lieber an der Wurzel des Problems und legen Sie mehr Wert auf ausrechende Bewegung in Ihrem Alltag.

Die Verdauung durch Massagen anregen

Folgende Mischung sollte man regelmäßig für eine Ganzkörpermassage einsetzen:

mischen und mit sanften, reibenden und streichenden Bewegungen einmassieren.

Die Bauchmassage regt den Stoffwechsel an
Die Bauchmassage regt den Stoffwechsel an
Schlankstoffe mit Schlafen antreiben

Im Schlaf wird der Stoffwechsel ebenso aktiviert. Hier finden die regenerierenden Prozesse statt, allerdings nur, wenn man dafür sorgt, dass man ausreichend Schlaf erhält. Ideal sind rund acht Stunden und vor dem Schlafengehen auf Alkohol zu verzichten, verhilft dem Organismus zu einem mehr an Verbrennung, denn Alkohol bremst den Fettabbau.

Mehr Muskeln verbrauchen mehr Energie
Muskeln verbrennen auch im Ruhestand Kalorien
Muskeln verbrennen auch im Ruhestand Kalorien

Ein Vorteil der Bewegung stellt dar, dass Sie bei sportlicher Betätigung und beginnendem Muskelaufbau mehr Kalorien verbrauchen. Muskeln verbrennen selbst im Ruhestand Kalorien.

Muskelaufbau geht einher mit der Steigerung des Stoffwechsels und der Vereinfachung des Abnehmens. Bereits wenige Wiederholungen mit Gewichten veranlassen den Körper mit der Straffung zu beginnen und den Stoffwechsel anzukurbeln.

Man muss zum Stoffwechselaktivieren nicht zwingend notwendig eine anstrengende Sportart betreiben, doch täglich dreißig Minuten richtig Schwung in den Organismus zu bringen, ist auf jeden Fall nötig.

Wichtig ist es allerdings möglichst die Bewegung an der frischen Luft zu absolvieren, damit der Stoffwechsel viel Sauerstoff erhalten kann.

Den Energieverbrauch Schrittweise steigern

Den Fahrstuhl oder auch für kleine Strecken das Auto zu benutzen, lässt den Stoffwechsel auf Sparflamme laufen. Besser ist es, die Treppe zu wählen und täglich mindestens 3.000 Schritte zu machen.

Wo und wie man diese macht, ist unerheblich, also im Park, in der Stadt oder auch im eigenen Garten. Schon bei nur 2.400 Extra-Schritten verbrennt man etwa 115 kcal. Toll sind Schrittzähler, die man überall recht günstig bekommt, denn die zeigen sehr deutlich den Geh-Erfolg.

Grundinformationen zum Stoffwechsel

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Quellenangaben

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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