1. Juni 2010
Eine der häufigsten Erkrankungen der Stirnhöhlen ist die Stirnhöhlenentzündung (Sinus frontalis). Diese kann sowohl akut als auch chronisch auftreten.
Genau wie die anderen Nasennebenhöhlen, können auch die Stirnhöhlen von Erkrankungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Die am häufigsten auftretende Beeinträchtigung der Stirnhöhle ist die Stirnhöhlenentzündung (Sinus frontalis), die schon ab dem sechsten Lebensjahr auftreten kann. Dabei unterscheidet man zwischen einer akuten und einer chronischen Stirnhöhlenentzündung. Von einer chronischen Sinus frontalis spricht man, wenn die Entzündung länger als zwei bis drei Monate anhält. Zu den typischen Symptomen gehören Schnupfen, Rötungen, zunächst wässrige dann dickflüssige Sekrete, erschwertes Atmen und Kopfschmerzen im Stirnbereich. Es kommt auch zu Schmerzen beim Bücken und Aufstehen. Ebenso kann es zu Einschränkungen des Geruchssinns und leichtem Fieber kommen. In den meisten Fällen entwickelt sich eine Stirnhöhlenentzündung dadurch, dass sich ein Schnupfen (Rhinitis), bei dem sich die Schleimhaut entzündet, auf die Nasennebenhöhlen ausweitet. Kommt es zu einer Ansammlung von Eiter in der Stirnhöhle, spricht man von einem Stirnhöhlenempyem.
Behandelt werden Nasennebenhöhlen- bzw. Stirnhöhlenentzündungen mit abschwellenden Nasensprays und Inhalationen. Bei bakteriellen Infektionen kommen oftmals Antibiotika zum Einsatz. In hartnäckigen Fällen kann auch ein operativer Eingriff wie eine Stirnhöhlen-Radikaloperation, bei der die Schleimhaut entfernt wird, erforderlich sein.
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