13.05.10 18:58
Milla
Milla

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Schilddrüse Forum

Morbus Basedow Leben ohne Schilddrüse!

Hallo!

ich bin ganz neu hier.

Meine Schilddrüse wurde im Oktober 2008 entfernt, nachdem ich mich viele jahre mit der Krankheit rumgeärgert habe.
Meine Einstellungsphase ist leider noch nicht ganz beendet.

Meine Frage an die ebenfalls an Morbus basedow Erkrankten lautet:

Kann ich irgendwann wieder mit normaler Vitliät und wohlbefinden rechnen? Und wieviele der Totaloperierten fühlen sich nach der Einstellung wider gut? Oder kann es auch sein,dass man nie wieder fit wird?

Tausend Dank für jede Antwort!

Milla.

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Antworten (13)

13.05.10 19:10
Pauline
Pauline

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Ohne Schilddrüse wieder fit!

Hallo Milla,
ich hab vor über 20 Jahren die Schilddrüse entfernt bekommen wegen einem Karzinom. Bekomme als Ersatz L-Thyroxin. Ich merke überhaupt keinen Unterschied mehr, bin richtig fit und kann das Leben in jeder Weise und uneingeschränkt geniessen. Also mach Dir bitte keine Sorgen deswegen, das kommt alles wieder in Ordnung. Die Umstellungsphase ist manchmal a bissel schwierig. Bei mir war es öfter mal heftiges Herzklopfen und Einschlafstörungen. Hat sich aber nach ein paar Wochen alles wieder eingepegelt. Alles Gute für Dich.

13.05.10 19:35
Milla
Milla

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

So schnell?

Danke Pauline!

Heißt das, dass Du nach der OP nur ein paar Wochen gebraucht hast, um wieder fit zu sein? Wow! Da staune ich aber!!
Ich bin jetzt schon 1,5 Jahre dabei! Ist es denn normal, dass das so lange dauert? Und kann man auch nach einer so langen Einstellungsphase wieder mit einer normalen Vitalität rechnen?

Liebe Grüße und vielen Dank!

13.05.10 19:44
Pauline
Pauline

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Wird alles wieder!

Hallo Milla,
die Probs der Umstellungsphase gingen bei mir relativ schnell, dass ja. Für die vollständige "Wiederherstellung" hab ich auch ca. 1 1/2 Jahre gebraucht. War bei mir aber auch komplizierter, weil ich 2 x Radio-Jod-Therapie + Bestrahlung hinter mich bringen musste. Als kleiner Tipp: Du musst Dich selbst auch a bissel fordern - natürlich ohne Dich zu überfordern. Aber trau Dir ruhig wieder was zu. Liebe Grüsse

13.05.10 20:18
Milla
Milla

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Ich darf also hoffen?

Das klingt ja wirklich so, als ob Du relativ sicher bist, dass die Einstellung auch wieder endet. Sollte ich das richtig interpretiert haben, dann bin ich fast beruhigt. Ich gehe nämlich zeitweilig so auf dem Zahnfleisch, dass ich schon ziemlich düster schattiert wurde.
Verifiziere das doch bitte nochmals für mich, damit ich mein großes Fragezeichen und die damit verbundenen Tiefs langsam verabschieden kann...

Bis hierher, lieben Dank!

Das, was Du schreibst, hilft mir wirklich. Die meisten unterschätzen das kleine Organ. Leider!

Liebe Grüße!

Milla.

13.05.10 21:24
Pauline
Pauline

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Vertrau darauf!

Hallo Milla,
ich bin ganz sicher, dass sich Deine Vitalität schon bald wieder ganz einstellt. Natürlich braucht der Körper seine Zeit, bis er sich auf die neue Situation eingestellt hat. Das ging bei mir auch nicht von einem Tag auf den anderen. Aber rückblickend muss ich sagen, so lange war die Zeit der Umgewöhnung gar nicht. Bei mir war es wie gesagt, OP. 1. Radio-Jod-Therapie, Bestrahlung, 2. Radio-Jod-Therapie. Das alles innerhalb von 6 Monaten. Dann erstmal Ruhephase und Umstellung auf L-Thyroxin. Die Probs sind nach und nach abgeflacht. Hab dann weitere 6 Monate später mein Studium angefangen. OK noch a bissel im Schongang, aber es ging aufwärts. Richtig fit, war ich wie gesagt, nach ca 1 1/2 Jahren. Aber das ist ja kein absoluter Richtwert und jeder reagiert anders. Wenn Du halt mehr Zeit brauchst, dann gönn Dir diese Zeit - ohne den Mut zu verlieren. Vertrau darauf, dass Du wieder ganz gesund und fit wirst. Und bewerte nicht jedes kleine Unwohlsein über. Klar fühlt man sich mal schlapp in dieser Zeit, aber das kann jedem passieren - auch mit intakter Schilddrüse. Also Kopf hoch und - ja auch das gehört dazu - positiv denken! Der Vorteil ist, dass man eine Schilddrüse heute echt gut durch Medikamente ganz oder teilweise ersetzen kann. Ich merk heut keinen Unterschied mehr und muss auf nix verzichten oder denken," neeee, dass kannste Du nicht, weil... " Das ist Unfug! Also nochmal: Vertrau auf Dich! Ganz liebe Grüsse

13.05.10 21:59
Milla
Milla

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Tausend Dank!!

Pauline, das hilft mir wirklich so wahnsinnig. ich kann Dir gar nicht sagen, wie sehr!
Einstellung ist wirklich hart und manchmal dachte ich, das wird bei mir nix mehr.

Ich danke Dir für Deine aufbauenden Worte!

Vielen Dank und alles Liebe!

Milla.

09.08.10 19:53
Milla
Milla

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Morbus Basedow Leben ohne .......

A) wie groß ist SD-Rest im Szintigramm
b) TSH sollte deutl. niedrig sein
c) ev. T3/T4 kombination sustituieren statt nur T4
d) Hormondosis sollte nicht zu niedrig sein bezogen auf Körpergewicht

10.11.10 13:38
Irmi
BeiträgeMitglied seitPunkteOnline
110.11.20101Irmi ist ist im Moment nicht online

Morbus Basedow

Hallo,
meine Schilddrüse wurde 2009 entfernt, da sie sehr groß war und ich eine Überfunktion hatte. Vorher hatte ich mich eigentlich sehr gut gefühlt.
Da einige Werte nicht stimmten, musste ich bis zur OP viele Tabletten einnehmen, was dann eine auch noch nach der OP, eine derartige Gewichtszunahme zur Folge hatte, dass ich ganz unten bin. Begleitend habe ich natürlich das Morbus Basedow Syndrom und bin total unglücklich. Ich war jetzt endlich in der Uni Klinik Köln in der Sehschule und mache jetzt, nachdem noch zusätzliche Blutwerte geprüft wurden, eine Cortisonkur.
Kann mir jemand vielleicht dazu was schreiben, dass ich wiedeer etwas positiv denken kann.

Liebe Grüße
Irmi

10.04.11 22:14
Tina
Tina

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Morbus Basedow

Hallo Irmi,
ich habe seit 3 Jahren keine Schilddrüse mehr. Bei mir waren die Augen daran beteiligt. Auch ich habe zugenommen und eine Cortisontherapie gemacht. ( Teufelszeug) aber es soll helfen, die Entzündung hinter dem Auge zu lindern. Ich hatte durch das Cortison ein Mondgesicht. Für eine Frau ist diese Krankheit einfach furchtbar. Sie verändert dein Aussehen, aber Kopf hoch man gewöhnt sich daran. Ich habe mir letztes Jahr meine Augen operieren lassen.( Jetzt fühle ich mich schon besser) Ich kann dir als guten Tipp geben, lass dich nicht hängen, geh raus unter Leute auch wenn die gucken, gehe mit der Krankheit positiv um. Versuche Stress zu vermeiden und habe trotzdem Spass am Leben...... das hilft ungemein. Ich wünsche Dir alles Liebe..... Gruss Tina

18.08.11 09:18
Arbi
Arbi

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Probleme nach OP

Hallo Leute ich komm aus der Schweiz ich habe mir vor einem Jahr die Schilddrüse entfernen lassen wegen überfunktion. Ich hatte zwar eine überfunktion und ausser meinem angeschwollenen Hals und ab zu ein Herzrasen gings mir eigendlich ganz gut. Doch nun nach der OP muss ich sagen hab ich mehr probleme als mit Schilddrüse,seitdem hab ich einen extrem Magnesium und Calciummangel. Seit einem Jahr schluck ich neben der Tablette die ich mein leben lang nehmen muss auch noch wie ne blödi calcium brause und jetz mitlerweile Kautabletten. Jedenfalls haben wirs Probiert obs mit der Zeit besser wirt und ich diese Medis nicht mehr nehmen muss. Doch mein Arzt hatt mir bei der lezten Sitzung nun gesagt dass ich jetzt Die Calcium Medis auch das ganze leben lang nehmen muss, weil meine Nebenschilddrüse nicht mehr mit speilt. Ich war total geschockt und bin total verzweifelt.Ich dachte nach der Op wirt alles besser doch nun ist alles schlimmer.Ich bekomm sogar bei der kleinsten blöden bewegung gleich einen Krampf. Wenn ich nicht jeden Tag diese Tabletten schlucken würde bekomme ich sofort kräpfe an den Händen ( pfötchenstellung) ..seuftz..

16.08.12 20:17
netti
netti

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Schliddrüse

Hallo ihr lieben
meine SD und auch die nebenschildrüse wurde 2005 entfernt
es dauerte monate,bis ich richtig eingestellt war ,denn immer wieder ist mein calciumspiegel runter gesackt,,2 jahre später bekam ich eine menge allergien, in den letzte 3 jahren hatte ich sehr viel stress,noch dazu 2 todesfälle durch krebs,,mein körper ist total erschöpft,mein ganzer hormonhaushalt ist durcheinander,aber keiner untersucht meine werte

30.08.12 16:00
Ingrid
Ingrid

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Schildrüse keine Untersuchung

Hallo Netti, das Problem kenne ich, bei ist zwar die OP gut verlaufen, die Schilddrüse wurde komplett entfernt, Nebenschilddrüse ist noch da.
Ich hatte am Anfang Probleme, Schlafstörung, Herzrasen, Blutdruck, Haut ect.
Um hier eine Lösung zu finden mußte ich zum Heilpraktiker der hat dann festgestellt das das L-Throxin nicht das tichtige für mich war! Der T4 Wert mußte bei mir höher dosiert werden. Ich nehme jetzt L Throx hoch dosiert.
Leider dauerte die Einstellungsphase bei mir 1,5 Jahre, jetzt fange ich an wieder abzunehmen,hatte in 3 Jahren 25 kilo zugenommen, bis endlich ein Arzt festgestellt hat das meine SD nicht richtig arbeitet.
Es geht mir jetzt von Tag zu Tag besser .
Alles Gute für Euch

05.12.12 19:11
Claudia
Claudia

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Schilddrüse wurde halb entfernt

Hallo alle zusammen.Mir wurde diesen September die halbe Schilddrüse entfernt.Es ist alles gut verlaufen.Ich war nach 5 Tagen wieder fit und konnte das Krankenhaus wieder verlassen.Mein Arzt sagte mir erst das ich keine Tabletten brauche,aber jetzt hat mein Arzt gesagt das ich doch L-Thyrox nehmen muss.

LG Claudia


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