Schamhaare

Die Behaarung von Frauen und Männern im Genitalbereich

Die Schamhaare wachsen ab der Pubertät durch einen erhöhten Ausstoß von Testosteron in dem Genitalbereich von Mann und Frau. Nach etwa sechs Monaten fallen sie aus und neue Haare wachsen nach. Sie sind meistens kräftiger und dunkler als Kopfhaare.

Durchtrainierter nackter Oberkörper eines Mannes
muscular male © Foxy_A - www.fotolia.de

Die Schamhaare werden als sekundäre Geschlechtsmerkmale bezeichnet, da sie sich erst in der Pubertät bei den Jungen und Mädchen bilden. Die Schambehaarung zeigt sich im Bereich der weiblichen und männlichen Geschlechtsorgane. Die Haare sind hier meist gekräuselt oder gelockt.

Ausprägungsformen und Funktion

Wie lang und dicht die Haare sind, ist genetisch bedingt. Meist haben die Haare jedoch die Farbe der Kopfhaare und sind teilweise etwas fester als diese. Männer haben meist eine stärkere Schambehaarung als Frauen, die sich bis zum Bauchnabel zieht.

Schamhaare haben die Aufgabe, Fremdkörper fern zu halten sowie die Temperatur in diesem Bereich in gewissem Umfang konstant zu halten.

Filzlausbefall

In den Schamhaaren können bei mangelnder Hygiene Filzläuse vorkommen. Betroffene sehen die Stiche im Intimbereich als blaue Punkte und verspüren einen starken Juckreiz.

Übertragen werden die Filzläuse durch Körperkontakt in diesem Bereich. Es gibt hier jedoch wirksame Medikamente, um den Filzlausbefall zu stoppen.

Aus ästhetischen Gründen rasieren sich heute viele Männer und Frauen die Intimzone.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Schamhaaren

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