26. Mai 2010
Die Funktionen der Pupillen können durch verschiedene Störungen und Erkrankungen beeinträchtigt werden. Dazu gehören Läsionen der Regenbogenhaut.
Aufgrund von unterschiedlichen Störungen und Erkrankungen können die Beweglichkeit und die Form der Pupillen beeinträchtigt werden. Am häufigsten entstehen solche Störungen durch lokale Läsionen der Iris oder der Uvea, der mittleren Augenhaut. Zu den möglichen Ursachen gehören Entzündungen, angeborene Fehlbildungen, Verletzungen wie z.B. Prellungen, altersbedingte degenerative Veränderungen wie Irisatrophie oder Tumore. Durch diese Ursachen kann es zu den unterschiedlichsten Symptomen kommen. Dazu gehören Deformierungen wie die so genannte Kleeblattpupille, Verwachsungen (Synechien), Einsprießungen, Risse oder Perforationen. Auch eine mydriatische Pupillenstarre aufgrund eines Glaukomanfalls ist im Bereich des Möglichen.
Bei Erkrankungen der Pupille unterscheidet man zwischen afferenten und efferenten Krankheiten. Während bei afferenten Erkrankungen die Signalübertragung vom Organ zum Gehirn betroffen ist, betreffen efferente Krankheiten dagegen die Signalübertragung vom Gehirn zum Organ. Zu den afferenten Erkrankungen gehört u.a. eine fehlerhafte Einstellung der Pupillenweite, die zumeist durch Schädigungen der Netzhaut verursacht wird. Efferente Störungen werden oftmals von Störungen der Muskeln oder der Nerven ausgelöst. Dabei tritt eine ungleiche Weite der Pupillen im linken und im rechten Auge ein, was man als Anisokorie bezeichnet.
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