25. Mai 2010
Der männliche Penis kann von verschiedenen Erkrankungen beeinträchtigt werden. Dazu gehört vor allem Impotenz.
Eine der häufigsten Erkrankungen des Penis ist die Erektile Dysfunktion, die man auch als Impotenz bezeichnet. Dabei ist ein Mann nicht in der Lage eine Erektion des Penis zu erreichen. Verursacht werden können Erektionsstörungen durch verschiedene Gründe wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Alkohol, Rauchen, Verletzungen am Schwellkörper, psychischen Stress oder Operationen. Vor allem ältere Männer werden von dieser Erkrankung betroffen.
Eine Verletzung, die durch zu extreme sexuelle Betätigung entstehen kann, ist der so genannte Penisbruch. Dabei reißt im erigierten Zustand des Glieds die Schwellkörpermembran ein. Infolgedessen kommt es zu starken Schmerzen und einer Anschwellung und Verfärbung des Penis. Außerdem entsteht ein Hämatom, welches das gesamte Glied erfasst. Eine Penisfraktur ist eine ernsthafte Verletzung, die umgehend ärztlich behandelt werden muss. Zumeist ist dabei eine Operation erforderlich.
Eine weitere Erkrankung des Penis ist die Eichelentzündung (Balanitis). Dabei kommt es zu einer Entzündung des Glieds, die von eitrigen Absonderungen um den Eichelhals begleitet werden kann. Zu den Symptomen gehören Rötungen, Juckreiz, Brennen, Schmerzen und Überwärmung. Verursacht wird eine Eichelentzündung zumeist von mangelnder Hygiene und Sekretanhäufungen unter der Vorhaut.
Zu den gefährlichsten Peniserkrankungen gehört das Peniskarzinom (Peniskrebs), das allerdings sehr selten vorkommt und zumeist ab dem 60. Lebensjahr auftritt. Als Risikofaktoren gelten unbehandelte Vorhautverengungen und eine schlechte Genitalhygiene.
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