25. Mai 2010
Die Netzhaut kann durch verschiedene Krankheiten in Mitleidenschaft gezogen werden. Dazu gehört vor allem die Netzhautablösung.
Eine der bekanntesten und häufigsten Netzhauterkrankungen ist die Netzhautablösung. Dabei kommt es zu einer langsamen Zerstörung der Netzhaut, bei der sich die lichtempfindliche Schicht der Netzhaut vom Pigmentepithel, der äußersten Schicht, abspaltet. Zu den Symptomen gehören das Auftreten von Lichtblitzen und das Bilden eines dunklen Vorhangs über dem Blickfeld. Wird auch der Gelbe Fleck in Mitleidenschaft gezogen, kommt es zu einer rapiden Verschlechterung des Sehvermögens. Im schlimmsten Fall droht die Erblindung des Patienten. Vor allem Kurzsichtige und ältere Menschen sind häufig von einer Netzhautablösung betroffen. In vielen Fällen lässt sich eine Netzhautablösung mithilfe eines Lasers behandeln.
Die Netzhaut kann auch durch bestimmte Gefäßerkrankungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Dazu gehört vor allem die Diabetische Retinopathie. Davon betroffen sind Diabetiker, bei denen es zu krankhaften Veränderungen der Gefäße kommt. Infolgedessen können Netzhautödeme oder Netzhautblutungen auftreten, die zu Sehverschlechterungen führen.
Eine der gefährlichsten Netzhauterkrankungen ist die altersbedingte Makuladegeneration, die als häufigste Erblindungsursache im Alter gilt. Verursacht wird die Erkrankung durch Ablagerungen von Stoffwechselprodukten im Netzhaut-Pigmentepithel, wodurch es zu Wucherungen in dieser Zellschicht kommt. Im weiteren Verlauf treten eine Abhebung der Netzhaut, Ödeme, Blutungen und Narben auf, was eine langsame Verschlechterung des Sehvermögens bis hin zur Erblindung zur Folge hat.
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