20. Mai 2010
Sowohl Finger- als auch Zehennägel können durch verschiedene Beschwerden und Erkrankungen beeinträchtigt werden. Dazu gehören u.a. Nagelpilze und eingewachsene Nägel.
Die Nägel an den Fingern und Zehen können von verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine häufig auftretende Erkrankung ist der Nagelpilz (Onychomykose), der vor allem an den Zehennägeln auftritt und zur völligen Zerstörung des Nagels führen kann. In vielen Fällen geht ein Fußpilz (Tina pedis) dem Nagelpilz voraus. Eine Infektion mit Nagelpilz geschieht in den meisten Fällen in öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbädern, Duschen oder Umkleidekabinen. Kommt es zu einem Ablösen der Nagelplatte vom Nagelbett, spricht man von einer Onycholysis, die nach Infektionen, Hautkrankheiten oder Unfällen vorkommt. Eine angeborene oder erworbene Störung des Nagelwachstums ist Onychodystrophie. Dabei wird der Nagel von unregelmäßigen Rillen, Verdickungen oder Aufsplitterungen durchzogen.
Eine der häufigsten Nagelerkankungen ist ein eingewachsener Zehennagel oder Fingernagel (Unguis incarnatus). Dabei kommt es zu einem schmerzhaften Einwachsen der Nagelplatte in die Weichteile des Nagelfalzes. Oftmals treten dabei auch eine eitrige Entzündung und Granulationsgewebe, das man als Wildes Fleisch bezeichnet, auf. In den meisten Fällen ist der Nagel des Großzehs davon betroffen. Häufigste Ursachen sind das Tragen von zu engen Schuhen oder das falsche Schneiden der Nägel.
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