20. Mai 2010
Die Nabelschnur versorgt das Baby während der Schwangerschaft mit wichtigen Stoffen. In manchen Fällen kann es jedoch zu Komplikationen kommen.
Manchmal kann es im Verlauf der Schwangerschaft oder bei der Geburt zu Nabelschnurkomplikationen kommen. Eine davon ist das Nabelschnurvorliegen, bei der eine Schlinge der Nabelschnur neben dem Teil des Kindes liegt, der zuerst durch den Geburtskanal treten soll. Kommt es zur Bildung von Knoten in der Nabelschnur, spricht man von Nabelschnurknoten. Eine weitere Komplikation ist die Nabelschnurumschlingung, bei der der Körper des Kindes mehrfach von der Nabelschnur umschlungen wird.
Eine besonders gefährliche Komplikation stellt der Nabelschnurvorfall dar. Dabei rutscht die Nabelschnur nach dem Blasensprung vor den vorangehenden Teil des Babys, wodurch es zum Sauerstoffmangel (Hypoxie) kommt. Ein solcher Mangel an Sauerstoff kann jedoch zu Behinderungen oder sogar zum Tod des Kindes führen. In diesem Fall muss ein sofortiger operativer Eingriff erfolgen.
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