Im Mund kann es zu zahlreichen Beschwerden und Erkrankungen kommen. Dazu gehören vor allem Mundschleimhautentzündungen und Erkrankungen des Zahnhalteapparats.
Durch Veränderungen in der Mundflora kommt es zu einer Schwächung der Abwehrfunktion, wodurch verschiedene Erkrankungen auftreten können. Zu den häufigsten Beschwerden gehört die Mundschleimhautentzündung (Stomatitis), bei der es zu entzündlichen Veränderungen und Rötungen der Mundschleimhaut kommt. Verursacht wird eine Stomatitis zumeist von entzündetem Zahnfleisch, Mikroorganismen wie Viren, Bakterien oder Pilzen, Vitaminmangel, Alkohol- und Nikotinmissbrauch oder mangelhafter Mundhygiene.
Eine Erkrankung der Mundschleimhaut, die vor allem bei kleinen Kindern auftritt, ist Mundfäule. Diese wird durch das Herpes-Virus HSV-1 verursacht und kommt bei Erwachsenen nur sehr selten vor.
Schmerzhaft aber harmlos sind Aphthen. Dabei handelt es sich um Erosionen der Schleimhaut in der Mundhöhle oder dem Zahnfleisch, die von einem entzündlichen Randsaum umgeben werden. Nach ein bis zwei Wochen heilen die Aphthen in der Regel wieder von selbst ab.
Weitere Krankheiten im Mund können eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) oder Beeinträchtigungen des Zahnhalteapparates wie Karies oder Parodontitis sein. Ein verbreitetes Problem ist zudem Mundgeruch, der durch mangelnde Mundhygiene, Karies, Alkoholgenuss, Tabakkonsum, Entzündungen oder Infektionen verursacht werden kann.
Eine besonders schwere Erkrankung im Mundraum ist Mundkrebs (Mundhöhlenkarzinom). Dazu werden bösartige Tumore der Mundhöhle und der Zunge gezählt. Als Risikofaktoren gelten schlechte Mundhygiene, Alkohol- und Tabakkonsum sowie mechanische Irritationen.
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