25. Mai 2010
Der Meniskus ist anfällig für Verletzungen. Dazu gehört vor allem der Meniskusriss.
Meniskusverletzungen kommen vor allem bei Sportlern oder bestimmten Berufsgruppen wie z.B. Fliesenlegern häufig vor. Besonders bei Sportarten wie Fußball, Skifahren, Snowboard, Handball, Tennis, Basketball oder Radfahren besteht das Risiko, sich eine Meniskusverletzung zuzuziehen. Eine eher harmlose Verletzung ist die Meniskusquetschung, die sich mit einer konservativen Behandlung und einer dreiwöchigen Ruhepause beheben lässt. Schwerwiegender ist dagegen die Meniskusruptur (Meniskusriss), von der vor allem der Innenmeniskus häufig betroffen wird. Der Riss entsteht zumeist durch Dreh-Sturzverletzungen. Dabei kann es zu Horizontal-, Längs- oder Querrissen kommen. Da der Meniskus keine Nerven besitzt, schmerzt er selbst bei einer Verletzung nicht, durch die abgerissenen Meniskusteile kann es jedoch zu schmerzhaften Reizungen der Gelenkkapsel, Schwellungen und einen Knieerguss kommen. Zudem werden bei einem Meniskusriss oftmals auch die Bänder des Knies in Mitleidenschaft gezogen. Während sich kleinere Meniskusrisse konservativ behandeln lassen, muss bei größeren Meniskusrupturen ein operativer Eingriff, eine Arthroskopie, erfolgen. Danach ist eine Entlastungspause von mehreren Wochen erforderlich.
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