6. August 2009
Wird das männliche Wesen für das Fortbestehen der Menschheit bald überflüssig? Forscher aus Großbritannien haben Sperma aus den Stammzellen eines männlichen Embryos erzeugt. Theoretisch sei es möglich, aus diesem einen Embryo eine unbeschränkte Zahl von Nachfahren zu zeugen.
Ein Professor der Universität Newcastle warnt jedoch, dass zunächst vor allem die gesetzlichen und menschlichen Aspekte geklärt werden müssen. Andere wiederum glauben gar, dass es noch Jahre dauern wird, bis man Kunstsperma für künstliche Befruchtungen verwenden kann. Derzeit läuft in England ein Forschungsprojekt, in dem Wissenschaftler Samenflüssigkeit aus den Stammzellen menschlicher Hautzellen herstellen wollen. Damit wäre ein unfruchtbarer Mann dann auch der genetische Vater seines Kindes.
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