20. Mai 2010
Da die Mandeln eine zerklüftete Oberfläche haben und direkt mit der Nahrung in Kontakt kommen, sind sie anfällig für Erkrankungen. Dazu gehört vor allem die Mandelentzündung.
Die Mandeln sind sehr anfällig für Entzündungen, da sie eine zerklüftete Oberfläche haben und unmittelbar mit der Nahrung in Kontakt kommen. Häufigste Erkrankung der Mandeln ist die Mandelentzündung, die man auch als Tonsillitis oder Angina tonsillaris bezeichnet. Verursacht wird eine Mandelentzündung, die vor allem bei Kindern auftritt, von Bakterien. Dabei kommt es zu starken Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, die auch mit Fieber einhergehen können. Eine Behandlung der Entzündung erfolgt in der Regel mit Antibiotika. Kommt es immer wieder zu Mandelentzündungen, kann auch eine Entfernung der Mandeln vorgenommen werden.
Eine weitere Beeinträchtigung sind Wucherungen, die sämtliche Mandeln betreffen können. Treten Wucherungen an der Rachenmandel auf, bezeichnet man sie als Polypen oder Adenoide. In den meisten Fällen werden sie chirurgisch entfernt.
Eine besonders schwere Erkrankung der Mandeln sind bösartige Mandeltumore, die zumeist aus den Zellen der oberen Schleimhautschicht entstehen. Mandeltumore sind allerdings sehr selten. Als Risikofaktoren gelten vor allem Tabakkonsum und Alkohol.
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