18. Mai 2010
Häufige Probleme des Kopfhaars sind Schuppen sowie fettige oder trockene Haare. Manchmal kann es auch zu Haarausfall kommen.
Das wohl am häufigsten auftretende Problem bei Kopfhaaren sind Schuppen. Diese entstehen, wenn es beim Erneuerungsprozess der Kopfhaut zum Abstoßen von verklebten oder zu vielen Zellen kommt. Ein weiteres Problem sind fettige Haare, die man auf eine Überproduktion der Talgdrüsen zurückführt. Die Talgproduktion wird durch häufiges Haarewaschen noch verstärkt. Als Ursachen werden Stoffwechselstörungen, genetische Gründe oder Stress vermutet. Kommt es zu trockenem, gespaltenem und stumpfem Haar, könnte ein Mangel an Vitamin H (Biotin) vorliegen. Das Biotin ist wichtig für die Bildung von Keratin und dadurch für das gesunde Wachstum der Haare.
Ein, vor allem unter Männern, weit verbreitetes Problem ist Haarausfall. Allein in Deutschland sind 12–15 Millionen Menschen davon betroffen. In einem gewissen Rahmen ist Haarausfall nicht ungewöhnlich, verliert man jedoch mehr als fünfzig bis hundert Haare pro Tag, handelt es sich um einen androgenetischen Haarausfall. Dieser ist zumeist erblich bedingt. Als wirksamstes Mittel gegen dauerhaften Haarausfall gilt eine Haartransplantation, bei der die Haare von einer Stelle des Kopfes zur anderen verpflanzt werden.
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